KRC Waregem

Koninklijk Racing Waregem, auch bekannt unter den Abkürzungen KRC Waregem oder K. Racing Waregem, ist ein belgischer Fußballverein aus der westflandrischen Stadt Waregem.
KRC Waregem wurde 1941 als Racing Kleithoek gegründet, änderte aber 1943 seinen Namen in Racing Waregem, als man 1943 unter der Stamnummer 3302 dem belgischen Fußballverband beitrat.
Ab 1944 nahm der Verein an offiziellen Wettbewerben teil und spielte in der Vierde Provinciale, der niedrigsten Klasse. Nachdem hier 1961 der Meistertitel gelang, pendelte man in den nächsten Jahren zwischen den verschiedenen Regionalligastufen.
Nachdem man zum 50-jährigen Jubiläum das königliche Attribut erhalten hatte und seitdem den aktuellen Namen trägt, dauerte es bis 1997, ehe erstmals die Qualifikation für die Vierde klasse/Division 4 gelang, aus der man jedoch nach nur einer Saison wieder absteigen musste. Nachdem 2001 die Regionalmeisterschaft gelang kehrte man zurück und belegte auf Anhieb den zweiten Platz. Allerdings dauerte es bis 2004, ehe man in die dritte Liga gelangte. Nach nur zwei Jahren dort schaffte der Klub 2006 den Aufstieg durch den Sieg in der Aufstiegsrunde. Seither spielt der Klub zweitklassig.

Irakischer Dinar

1 EUR = 1.203 IQD 1.000 IQD = 0,83128 EUR
1 CHF = 1.105 IQD 1.000 IQD = 0,90501 CHF
Der Irakische Dinar (arabisch دينار عراقي, DMG dīnār ʿirāqī, kurz: IQD) ist die Währung des Irak und wird von der irakischen Zentralbank (Central Bank of Iraq) herausgegeben. Der heute verwendete neue Dinar wurde am 15. Oktober 2003 eingeführt. Der alte Dinar wurde in einer dreimonatigen Übergangsphase (bis zum 15. Januar 2004) umgewechselt. Mit Einführung des neuen Irakischen Dinars wurde die Währung im gesamten Irak vereinheitlicht. Zudem konnte damit gleichzeitig die Fälschungssicherheit und Lebensdauer der Scheine erhöht werden.
Ein Dinar wird in 1000 Fils unterteilt. Durch die Inflation wurde dieser allerdings in den 1990er Jahren aus dem Umlauf genommen.

Der Irakische Dinar wurde im Jahr 1923 von der Mandatsmacht Großbritannien ausgegeben und ersetzte somit die bis dahin als Zahlungsmittel geltende Indische Rupie. Der Einführungskurs betrug 1 Dinar = 13⅓ Rupien. Nach der Gründung der Republik wurde die seit 1932 geltende Bindung an das Pfund Sterling aufgehoben, der Wechselkurs von etwa 3,33 US-Dollar für einen Irak-Dinar war bis zum Ausbruch des ersten Golfkrieges 1980 stabil.
Im Jahr 1982 wurde der Wert auf 3,2169 Dollar für einen Dinar festgelegt, aufgrund der Inflation war er auf dem Schwarzmarkt allerdings nur ungefähr die Hälfte wert. 1989 nur noch ein Sechstel – also 1,86 Dinar für einen Dollar. Nach dem zweiten Golfkrieg und der darauffolgenden Wirtschaftssanktionen gegen den Irak sank der Wert des Dinars stetig. Die Inflationsrate wurde 1992 auf 8000 %, 1994 auf 24.000 % geschätzt.
Da die alten – nach der Schweizer Technik hergestellten – Dinarbanknoten schnell an Wert verloren, wurden sie gegen neue, im Irak hergestellte Dinar ausgetauscht. In der Autonomen Region Kurdistan dagegen wurde der alte „Schweizer Dinar“ mit einem festen Wert von 0,33 Dinar zu einem US-Dollar als De-facto-Währung beibehalten. Im Rest-Irak wurde der Print-Dinar auf qualitativ schlechtem Holzschliffpapier gedruckt. Erst mit der Einführung des neuen Irakischen Dinars am 15. Oktober 2003 erhielt der Irak wieder eine einheitliche Währung.
Bei der Umstellung galten folgende Umstellungskurse:
Nach der Ansicht einiger Spekulanten steht der Kurs des Irakischen Dinar derzeit sehr niedrig und er könnte irgendwann aufgewertet werden. Vor allem auf esoterisch geprägten Internetseiten und Blogs in den USA wird der Glaube an eine unmittelbar bevorstehende markante Aufwertung („Reval“ / „Revaluation“) geschürt, der allerdings kritisch betrachtet ein völlig irrationales ‚Internetphänomen‘ ist.
2003: Wert des Dinars, der im Kurdischen Norden benutzt wurde (Schweizer Dinar)
Die Banknoten des neuen Irakischen Dinar werden mit neuster Technologie gegen Fälschung gedruckt. Die Sicherheitsvorrichtungen der Noten gleichen denen der Euroscheine und gehören zu den sichersten der Welt.
Einer der Hauptgründe, die zur Einführung des neuen Irakischen Dinars geführt haben, war neben dem Aufbau einer neuen demokratischen Regierung auch der Kampf gegen Fälschungen. Die Zentralbank in Irak hat deshalb für den Druck der neuen Noten die Firma De La Rue aus England, eine der weltweit führenden Firma in der Vorbeugung gegen Fälschungen, gewählt.
Folgende fünf Sicherheitsmerkmale schützen vor Notenfälschungen:
Russischer Rubel
Chinesischer Yuán • Hongkong-Dollar • Japanischer Yen • Macau-Pataca • Mongolischer Tögrög • Neuer Taiwan-Dollar • Nordkoreanischer Won • Südkoreanischer Won
Afghani • Bangladeschischer Taka • Bhutanischer Ngultrum • Indische Rupie • Malediven-Rupie • Nepalesische Rupie • Pakistanische Rupie • Sri-Lanka-Rupie
Brunei-Dollar • Indonesische Rupiah • Kambodschanischer Riel • Laotischer Kip • Malaysischer Ringgit • Myanmarischer Kyat • Philippinischer Peso • Singapur-Dollar • Thailändischer Baht • US-Dollar (Osttimor) • Vietnamesischer Đồng
Ägyptisches Pfund • Armenischer Dram • Aserbaidschan-Manat • Bahrain-Dinar • Euro (Zypern) • Georgischer Lari • Irakischer Dinar • Iranischer Rial • Israelischer Schekel • Jemen-Rial • Jordanischer Dinar • Katar-Riyal • Kuwait-Dinar • Libanesisches Pfund • Omanischer Rial • Saudi-Riyal • Syrische Lira • Türkische Lira • VAE-Dirham
Kasachischer Tenge • Kirgisischer Som • Tadschikischer Somoni • Turkmenistan-Manat • Usbekischer Soʻm
Afrikanische Währungen • Amerikanische Währungen • Europäische Währungen • Ozeanische Währungen

Amaravathi

Verlauf des Amaravathi River
Amaravathi River bei Kadathur
Der Amaravathi (Tamil: அமராவதி Amarāvati [ˈaməɾaːʋad̪i]) ist ein ca. 282 km langer, nicht schiffbarer Fluss im indischen Bundesstaat Tamil Nadu. Er mündet in den Kaveri.

Die Amaravathi entsteht durch den Zusammenfluss der beiden in Kerala entspringenden Quellflüsse Pambar und Chinnar auf der Ostseite der Westghats. Er durchfließt in zumeist nordöstlicher Richtung den Nordwesten des Bundesstaat Tamil Nadu und mündet nach etwa 282 Kilometern etwa 10 km östlich von Karur in den Kaveri, der schließlich in den Golf von Bengalen einmündet. Das Einzugsgebiet liegt in einem semihumiden bis humiden Klimabereich, der durch eine subtropische Vegetation gekennzeichnet ist.
Der Amaravathi hat mehrere größere und kleinere Nebenflüsse; sein Oberlauf ist durch den bereits im Jahr 1957 fertiggestellten Amaravathi-Damm gestaut. Der Stausee hat eine Fläche von etwa ca. 9,3 km² und eine Tiefe von ca. 33 m; er ist jedoch bereits stark versandet. An seinen Ufern leben Sumpfkrokodile.
Da der Wasserstand des Flusses wegen des jährlichen Monsunregens einerseits und der beträchtlichen Entnahmen für Bewässerungszwecke andererseits großen Schwankungen unterliegt, befinden sich nur wenige Städte und Dörfer in unmittelbarer Ufernähe.
Obwohl der Bundesstaat Tamil Nadu zu den Kernzonen südindischer Kultur gehört, finden sich an den nur dünn besiedelten Ufern des Amaravathi kaum Sehenswürdigkeiten. Lediglich in den drei Orten bzw. Städten Kadathur, Dharapuram und Karur finden sich Tempelanlagen des 16. bis 18. Jahrhunderts.

Stefan Kornatz

Stefan Kornatz (* 1968 in Bochum-Wattenscheid) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Kornatz ist in Hamburg und Umgebung aufgewachsen. Nach einer Ausbildung in der Finanzverwaltung studierte er von 1990 bis 1995 Soziologie an der Universität Hamburg und an der Hochschule für Wirtschaft und Politik.
Während des Studiums arbeitete er als Filmvorführer im Hamburger Programmkino Abaton, hospitierte am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und assistierte am Berliner Ensemble unter der Leitung von Peter Zadek.
Kornatz arbeitete als Drehbuch-Lektor und ist seit 1998 als Drehbuchautor tätig. Von 2000 bis 2007 war er zudem Regieassistent bei Fernsehfilmen, bevor er in 2006 mit seinem Kurzfilm Lebenswandel – see you at home selbst als Regisseur und Produzent debütierte.
Seit 2008 inszeniert Kornatz Spielfilme, oftmals nach eigenem Drehbuch, darunter das Beziehungsdrama Verhältnisse mit Devid Striesow, Nicolette Krebitz und Lars Eidinger sowie die Thriller-Groteske Das Ende einer Maus ist der Anfang einer Katze, die von einem Vollstreckungsbeamten (Hilmi Sözer) in der Provinz erzählt, der auf vertrackte Weise zwischen die Fronten von Gangstern, Provinzpolitik und Fiskus gerät.
Kritikerlob erntete Stefan Kornatz 2012 für seine Tatort-Episode Es ist Böse mit Nina Kunzendorf und Joachim Król als Kommissare. „Der Frankfurter Tatort „Es ist Böse“ ist ein Meisterstück und kaum zu ertragen. Er geht auf eine wahre Begebenheit zurück, auf einen Fall grausamer Morde an Prostituierten.“
Mit Mord auf Langeoog inszenierte Kornatz 2013 den zweiten Fall des NDR-Tatort Teams Falke/Lorenz (Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller), der auf der titelgebenden Insel Langeoog spielt. Der Film war mit 10,74 Mio Zuschauern (29,5 % MA) eine der erfolgreichsten Tatort-Sendungen des Jahres.
Kornatz lebt in Berlin.

Uri Milstein

Uri Milstein (hebräisch אורי מילשטיין‎; * 29. Februar 1940 in Tel Aviv) ist ein israelischer Militärhistoriker und -schriftsteller. Er vertritt geschichtsrevisionistische Thesen.

Milstein wurde 1940 als Sohn russischer Einwanderer in Tel Aviv geboren. Seine Eltern waren in den 1930er Jahren am Aufbau des Kibbuz Afikim am Jordangraben beteiligt. Der Vater diente im Zweiten Weltkrieg als Freiwilliger in der British Army; die Mutter war Erzieherin. Milstein trat nach dem Abitur in Tel Aviv 1958 in die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte ein. Er diente in der Kommandoeinheit Battalion 890 der Fallschirmjäger-Brigade, für die er später als Militärhistoriker tätig wurde, und nahm als Sanitäter u.a. am Sechstagekrieg (1967) und am Jom-Kippur-Krieg (1973) teil. Nach seiner Kritik 1974 am Battle Of Chinese Farm wurde er seiner Tätigkeit entbunden. Im Reservedienst war er dann als Militärhistoriker für die Israelischen Luftstreitkräfte tätig.
Ab 1960 studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem. Nach dem Master in Philosophie erwarb er einen Ph.D. in Politikwissenschaft und forscht seitdem zu militärtheoretischen und -historischen Themen. In den 1980er Jahren unterrichtete er Militärgeschichte am IDF Command and Staff College in Glilot und von 1989 bis 1993 als Visiting Professor für Militärtheorie an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan, wo auch der Rabin-Attentäter von 1995 Jigal Amir zu seinen Schülern gehörte. Weitere Lehrtätigkeiten führten ihn u.a. an das israelische Universitätszentrum Ariel in Samarien (Westjordanland).
Milstein ist mit einer Schauspielerin verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er lebt in Seattle, Washington. Seine Geschwister sind als Universitätsprofessoren für Genetik und islamische Kunst in Israel tätig. Zu seinen Vorfahren gehört u.a. die hebräische Dichterin und Zionistin Rachel. Er gab mehrere Werke seiner Großtante heraus.
Milstein veröffentlichte mehrere Artikel (u.a. in Haaretz) und Schriften zur israelischen Militärgeschichte. Er schrieb ein bei der University Press of America herausgegebenes, richtungsweisendes und mehrbändiges Werk zum Israelischen Unabhängigkeitskrieg in den 1940er Jahren, das auch vom US-amerikanischen Nachrichtenmagazin Time aufgegriffen wurde. Trotz seiner erworbenen Reputation sind viele seiner Schriften und darin vertretenen Thesen, so auch zur paramilitärischen Untergrundorganisation Palmach und die Biografie über Jitzchak Rabin, in der israelischen Öffentlichkeit und beim Militär umstritten. Zudem gilt er als einer der wenigen israelischen Vertreter der mittlerweile widerlegten geschichtsrevisionistischen Präventivkriegsthese zum Zweiten Weltkrieg.
Er ist dem konservativen Parteienbündnis Likud nahestehend und pflegte enge Beziehungen zum ehemaligen General und Ministerpräsidenten Ariel Scharon. Einer seiner Gegenspieler ist der Militärhistoriker Meir Pa’il.
Milstein veröffentlichte über 30 Bücher in hebräischer Sprache, die auch ins Englische übersetzt wurden:

Alkoholvergiftung

Die Alkoholvergiftung (auch Alkoholintoxikation oder Ethanolvergiftung, im Klinikjargon wegen der chemischen Struktur des Ethanols auch C2-Intox) ist eine Vergiftung des menschlichen Körpers durch Ethanol, welche die Funktionsfähigkeit des Gehirns zeitweilig beeinträchtigt. Ethanol zählt zu den Lebergiften (obligat hepatotoxisch), beeinträchtigt die Blutbildung (Erythropoese-hemmend), schädigt den Embryo (Embryotoxizität) und gehört zu den Nervengiften (Neurotoxizität). Eine schwere Alkoholvergiftung kann daher zum Tod durch Atemstillstand und/oder Kreislaufversagen führen. Die akute Alkoholvergiftung durch (einmalige) übermäßige Aufnahme von Ethanol (Trinken von alkoholhaltigen Getränken) ist von der chronischen Alkoholvergiftung oder auch Alkoholkrankheit abzugrenzen, die durch fortgesetzten bzw. wiederholten Alkoholgenuss entsteht und dauerhafte organische Veränderungen nach sich zieht.

Bei der akuten Alkoholvergiftung unterscheidet man vier verschiedene Stadien, die abhängig von der Blutalkoholkonzentration sind. (Aufgrund der individuellen Unterschiede in der Reaktion auf Alkohol sind die angegebenen Grenzen nur grobe Anhaltspunkte.)
Exzitation (Blutalkoholkonzentration zwischen 0,2 und 2,0 Promille):
Hypnose (Blutalkoholkonzentration zwischen 2,0 und 2,5 Promille):
Narkose (Blutalkoholkonzentration zwischen 2,5 und 4,0 Promille):
Asphyxie (Blutalkoholkonzentration über 4,0 Promille):
Die letale Ethanoldosis schwankt von Person zu Person und hängt neben Faktoren wie Körpergewicht und genetischer Disposition auch von der Alkoholgewöhnung des Konsumenten ab. So tritt bei einigen Menschen bei 3 Promille der Tod ein, während andere 6 Promille überlebten. Extremfälle können allenfalls bei rascher intensivmedizinischer Betreuung (Dialyse, Infusionen zum Verdünnen der Alkoholkonzentration im Blut, Glukoseinfusionen) überlebt werden.
In erster Linie gilt es bei einer Alkoholvergiftung die Vitalfunktionen (Atmung, Kreislauf) zu erhalten. Daher ist eine Unterbringung auf einer Intensivstation nötig. Da ab einer Blutalkoholkonzentration von ca. 2 Promille akute Schockgefahr besteht, nimmt die Schockbekämpfung einen zentralen Platz in der Therapie ein. Als Infusionszusatz wird bei drohender Hypoglykämie eine Glukoselösung verabreicht. Wegen der Neurotoxizität des Ethanols kommt es häufig zum Erbrechen (Schutzreflex gegen Vergiftung) und damit zur Aspirationsgefahr, was eine ständige Absaugbereitschaft erfordert. Bei Verlust des Bewusstseins ist eine kombinierte stabile Seiten- und Schocklage nötig.

Pecos (Texas)

Reeves County
48-56516
Pecos ist die Bezirkshauptstadt und Sitz der Countyverwaltung (County Seat) des Reeves County im US-Bundesstaat Texas in den Vereinigten Staaten.

Die Stadt liegt im Westen von Texas, am Ostufer des Pecos River an den U.S. Highways 80 und 285 sowie der Interstate 20, ist im Norden etwa 40 km von New Mexico entfernt und hat eine Gesamtfläche von 18,9 km² ohne nennenswerte Wasserfläche.
Die Stadt entstand 1881 im Rahmen des Baus der Eisenbahnlinie Texas and Pacific Railroad, als ein Bahnhof an der Stelle errichtet wurde, wo bereits ein Camp bestand, an dem Rinderherden über eine Furt den Pecos River überquerten. Seit 1884 ist Pecos die Hauptstadt des Reeves Countys. In den 1890er Jahren erlangte die Stadt wegen der zahlreichen Schießereien und Revolverduelle überregionale Beachtung.1900 gab es zwei Schulen in Pecos mit zusammen 148 Schülern. Die First National Bank of Pecos öffnete 1904.
Durch die Einführung künstlicher Bewässerung entwickelte sich Pecos zu einem Anbaugebiet von Baumwolle, Zwiebeln und Cantaloupe-Melonen und zu einem Versorgungszentrum für umliegende Farmen, Ranches und Ölfelder. Während des II. Weltkrieges wurden zahlreiche militärische Einrichtungen nach Pecos verlegt und der Militärflugplatz „Pecos Army Air Field“ gebaut.
In den 1960er Jahren erlebte Pecos einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den in der Nähe stattfindenden Schwefelabbau. Als Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre die Schwefelminen geschlossen wurden, geriet die Stadt in eine wirtschaftliche Krise und verlor in den Folgejahren etwa ein Drittel der Bevölkerung.
Nach der Volkszählung im Jahr 2000 lebten hier 9.501 Menschen in 3.168 Haushalten und 2.455 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 501,8 Einwohner pro km². Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 76,32 % weißer Bevölkerung, 2,45 % Afroamerikanern, 0,46 % amerikanischen Ureinwohnern, 0,47 % Asiaten, 0,01 % Bewohnern aus dem pazifischen Inselraum und 18,06 % aus anderen ethnischen Gruppen. Etwa 2,22 % waren gemischter Abstammung und 79,57 % der Bevölkerung waren spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
Von den 3.168 Haushalten hatten 39,9 % Kinder unter 18 Jahre, die im Haushalt lebten. 59,0 % davon waren verheiratete, zusammenlebende Paare. 13,9 % waren allein erziehende Mütter und 22,5 % waren keine Familien. 20,4 % aller Haushalte waren Singlehaushalte und in 9,6 % lebten Menschen, die 65 Jahre oder älter waren. Die Durchschnittshaushaltsgröße betrug 2,97 und die durchschnittliche Größe einer Familie belief sich auf 3,47 Personen.
32,5 % der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 8,7 % von 18 bis 24, 24,2 % von 25 bis 44, 21,7 % von 45 bis 64, und 13,0 % die 65 Jahre oder älter waren. Das Durchschnittsalter war 33 Jahre. Auf 100 weibliche Personen aller Altersgruppen kamen 93,3 männliche Personen. Auf 100 Frauen im Alter von 18 Jahren und darüber kamen 89,0 Männer.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts betrug 24.943 USD, das Durchschnittseinkommen einer Familie 26.376 USD. Männer hatten ein Durchschnittseinkommen von 25.867 USD gegenüber den Frauen mit 13.874 USD. Das Prokopfeinkommen betrug 11.857 USD. 27,1 % der Bevölkerung und 23,4 % der Familien lebten unterhalb der Armutsgrenze. Davon waren 36,0 % Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und 15,6 % waren 65 oder älter.
Liste der Städte in Texas

Clusius-Gämswurz

Clusius-Gämswurz (Doronicum clusii)
Die Clusius-Gämswurz (Doronicum clusii), auch Zottige Gämswurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie kommt in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas vor.

Die Clusius-Gämswurz ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 40 cm erreicht. Sie bildet ein kriechendes, geschmackloses Rhizom. Der aufsteigende oder aufrechte Stängel ist im unteren Teil beblättert und besonders oben behaart. Die Laubblätter sind besonders am Rand mit dünnen, kraus, wollig behaart und außerdem mit dickeren, langen, spitzen Haaren besetzt. Die Laubblätter sind buchtig gezähnt bis ganzrandig, die Grundblätter sind nicht herzförmig mit einem leicht geflügelten Stiel, die Stängelblätter sind halbstängelumfassend und sitzend.
Pro Stängel ist meist nur ein Korb vorhanden, der einen Durchmesser von bis zu 6 cm besitzt. Die Hüllblätter sind wie die Laubblätter behaart. Die Blüten sind goldgelb.
Die Achänen besitzen alle einen Pappus.
Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 60 oder 120.
Das Verbreitungsgebiet der Clusius-Gämswurz liegt in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas. Sie wächst in Höhenlagen über 2000 Meter auf lang schneebedeckten, kalkarmen Böden, Silikatschutt, mageren Rasen und in Felsspalten. Die Clusius-Gämswurz ist gesellig und nicht häufig. Sie ist eine Charakterart des Oxyrietum.
In den Allgäuer Alpen steigt sie von 2150 m Meereshöhe bis zu 2392 m Meereshöhe im Tiroler Teil am Gipfel der Rothornspitze auf.
Im deutschsprachigen Raum werden oder wurden für diese Pflanzenart, zum Teil nur regional, auch die Trivialnamen Gelbe Gamsblüh (Lungau), Gamswurz (Tirol) und Johanneswurze (Österreich) verwendet.

Pietje Bell

Pietje Bell oder Peter Bell ist die Hauptfigur der gleichnamigen Buchreihe von Chris van Abkoude. Als Lehrer bemerkte Chris van Abkoude, dass die Bücher, welche nur braves Benehmen schilderten, von den Kindern wenig geschätzt wurden. Nachdem er schon mehrere Bücher geschrieben hatte, erschien 1914 der erste Band von Pietje Bell. Da Abkoude 1916 in die Vereinigten Staaten auswanderte, ist Pietje Bell das letzte Buch, welches er in den Niederlanden geschrieben hatte. Der 1936 erschienene Band Pietje Bell geht fliegen ist zudem das letzte Buch aus der Hand von Abkoude.

Pietje Bell ist der Sohn eines heiteren Schusters aus der Breestraat (Breestraße) in Rotterdam. Pietje zieht später mit seinen Eltern in die Heerenstraat, in welcher Leute mit höherem Einkommen wohnen. Pietje Bell ist ein frecher Junge mit einem Herzen aus Gold. Er ist nicht böse, versucht zu helfen und den Leuten Glück und Heiterkeit zu bringen. Am Ende resultiert aber immer Unfug und etwas ist verkehrt. Pietjes Schwester Martha ist verlobt und heiratet später Paul Velinga, Sohn einer angesehenen Familie. Martha versucht ständig aus Pietje einen vorbildhaften Knaben zu machen, was jedoch immer wieder misslingt. Paul Velinga aber hat Spaß mit Pietje und ist der Einzige, der ihn versteht. Dann gibt es noch die alte Tante Cato mit ihrer großen Nase und einem Pickel (Warze) darauf. Diesen versucht Pietje, während die Tante schläft, mit einem Faden abzubinden. Schließlich würde die Tante es ja auch mögen, den hässlichen Pickel zu verlieren, denkt Pietje nur im Guten. Die Tante beginnt jedoch zu schreien und meint einen Draht um die Nase gebunden zu haben.
Pietjes größter Feind ist Drogist Geelman mit seinem superbraven Sohn Joseph. Pietje selbst hegt jedoch keinen Hass gegen die Geelmans und versucht ihnen zu helfen, was natürlich schiefgeht. Die Geelmans können Pietje nicht leiden. Als der eines Tages Pietjes Vater auf das Benehmen seines Sohnes anspricht, muss der nur lachen.
Als Erwachsener möchte Pietje Journalist bei der Morgenpost einer fiktiven Rotterdamer Zeitung werden, welche zuvor in Skandalen über seine Streiche berichtete.
Es gelingt ihm, seinen Freund aus den Händen von dessen krimineller Familie zu befreien, welche seinen Freund einsperren möchte. Sein Freund fährt darauf nach Amerika und das ist auch das, was Pietje will. Als Journalist geht er dann auch nach Amerika. Vater Bell ist währenddessen kein Schuhmacher mehr, sondern hat ein echtes Schuhgeschäft. Schließlich kommt Pietje wieder zurück, nachdem er in Amerika eine Verbrecherbande entlarvt hat. Er ist verheiratet und hat drei Söhne, die alle auch so „frech“ sind wie er damals. Pietje wird Chefredakteur der Zeitung.
Die Buchreihe spielt in einem Rotterdam vor 1940 und das ist auch ziemlich zu merken, verschiedene Stellen in der Stadt, welche im Buch erscheinen, existieren nicht mehr.
Die Zeitungen und das Bibelschulblatt verdammten die Bücher von Pietje Bell, aber die Bücher verkauften sich gut in den Niederlanden, Belgien und sogar Südafrika.
Fünf Jahre nach dem Tod von Chris van Abkoude entstand ein Aufruhr, als der öffentliche Lesesaal von Amsterdam diese Bücher nicht im Bestand haben wollte.
In den 70er Jahren war in einem Bericht der Lesekommission der öffentlichen Bibliothek von Utrecht zu lesen, dass die Bücher veraltet seien und ein besonders schlechtes Niederländisch benutzten, darunter ein falscher Gebrauch von Sprichwörtern.
Heutzutage stehen die Bücher von Pietje Bell in allen öffentlichen Bibliotheken und von den oben genannten Einwänden ist nichts mehr zu hören.
Die folgenden Bände sind in der Reihe Pietje Bell erschienen. Sie wurden alle vom Verlag Kluitman herausgegeben.
Diese Bücher erscheinen immer noch unverändert. Folgende drei wurden von W.N. van der Sluiys überarbeitet, um sie besser an das Zeitbild anzupassen:
Die erste Verfilmung von Pietje Bell erschien am 26. März 1964 unter dem Titel: Die Abenteuer von Pietje Bell, die Straßenjungen von Rotterdam. Dabei wurde das Buch Pietje Bells Zaubertricks von Henk van der Linden verfilmt.
Die jüngsten Verfilmungen sind von Maria Peters, welche sowohl Skript als auch Regie geführt hat.
Der erste Teil wurde unter Pietje Bell und das Geheimnis der schwarzen Hand im Jahr 2002 veröffentlicht.
Der zweite Teil trägt den Titel Pietje Bell und die Jagd nach der Zarenkronne und erschien 2003.
Zudem hat Maria Peters mit Kruimeltje ein weiteres, stärker emotional aufgeladenes Buch von Chris van Abkoude verfilmt.
Am Mittwoch, den 19. Oktober 2005, war die Premiere von Peter Bell – Das Musical im Neuen Luxor Theater in Rotterdam. Es wurde produziert von Ruud de Graaf Musicalproducties. Die Musik stammt von Ruud Bos. Skript und Liedtexte stammen von Edwin de Jongh, die Choreografie von Perry Dossett. Unter der Regie von Arnold Hemmel tourte diese Produktion bis Anfang Mai 2006 auf allen Bühnen in den Niederlanden. In der Besetzung waren: Johnny Kraaijkamp jr., Kiki Classen, Brigitte Nijman, Eric Beekes, Roberto de Groot, Arie Cupé, Stan Limburg, Hans Langhout, István Hitzelberger, Menno Leemhuis, Karel Simons, Remco Vereijken, Annemarie Libbers, Jorien Molenaar und Marit Slinger.

Johann Georg Doertenbach

Johann Georg Doertenbach (* 1795 in Calw; † 1870 ebenda) war ein Mitglied des Württembergischen Landtags.
Johann Georg Doertenbach betätigte sich als Unternehmer und als Politiker und war an der Gründung und dem Aufbau zahlreicher Unternehmen beteiligt. Darunter waren das Bankhaus Doertenbach in Stuttgart, die Maschinenfabrik Esslingen, Doertenbach und Schauber, ein Vorgängerunternehmen der Calwer Decken- und Tuchfabriken, die Holzhandlung Stälin und Co., die sich später zu Mohr und Federhaff in Mannheim weiterentwickelte, und P. Cavallo & Cie.
Johann Georg Doertenbach war von 1829 bis 1856 Nachfolger seines Schwiegervaters Christian Jakob Zahn im Württembergischen Landtag und 1867 bis 1870 Vorsitzende der Handels- und Gewerbekammer Calw, die er 1865 gegründet hatte. Aus der Ehe mit Eugenie Luise Zahn ging die Tochter Luise Friederike (1827–1900) hervor. Sie heiratete den Calwer Kaufmann Christoph Ludwig Friedrich Federhaff. 1848/49 war Doertenbach Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.
Doertenbach setzte sich für den Aufbau einer gewerblichen Fortbildungsschule in Calw ein und trieb den Eisenbahnbau sowie den Ausbau der Straße zwischen Calw und Pforzheim voran. Seine zahlreichen Stiftungen, etwa für das Krankenhaus und die Stadtkirche in Calw, dankten ihm seine Mitbürger mit einem Ehrenpokal, der sich heute im Palais Vischer befindet. Nach Johann Georg Doertenbach ist die Johann-Georg-Doertenbach-Schule in Calw benannt.