Hans Lehner (Archäologe)

Hans Lehner (* 3. Juni 1865 in Sigmaringen; † 21. Februar 1938 in Bonn) war ein deutscher provinzialrömischer Archäologe.
Lehner promovierte 1889 an der Universität Straßburg mit der Dissertation Über die athenischen Schatzverzeichnisse des vierten Jahrhunderts. Anschließend war er Gymnasiallehrer in Straßburg. 1892 wurde er stellvertretender Direktor des Rheinischen Landesmuseums Trier und 1898 kommissarischer Leiter des Altertumsmuseums Wiesbaden als Nachfolger von Ludwig Pallat. Vom 1. April 1899 bis 1930 war Lehner Direktor des Provinzialmuseums Bonn. Als solcher war er auch Honorarprofessor für Rheinische Archäologie an der Universität Bonn. Am Winckelmannstag 1899 wurde er zum ordentlichen Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts ernannt.
Als Streckenkommissar der Reichs-Limeskommission (RLK) war er mit den Ausgrabungen am Kastell Kemel und am Kleinkastelle „Auf dem Pohl bei Kemel“ betraut. Bedeutsam für die provinzialrömische Archäologie des Rheinlands waren seine langjährigen (1905−1914 und 1925−1930) Ausgrabungen im Legionslager Vetera I bei Xanten.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. ist der bundesweite Zusammenschluss von 50 Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkten und Comprehensive Cancer Centers (CCC). Die Fachgesellschaft engagiert sich in allen Bundesländern aktiv vor allem für die bessere Versorgung an Krebs erkrankter Menschen. Überregional wirkt die ADT mit dem Bundesgesundheitsministerium und führenden Fachorganisationen zusammen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit haben ADT, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe den Nationalen Krebsplan (2008) initiiert.

Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft erfolgte im Jahr 1978. Die in der Folgezeit gegründeten Tumorzentren wollten die Kooperation im Interesse der Menschen optimieren und Doppelarbeit in Behandlung und Forschung vermeiden.
Durch eine Satzungsergänzung im Jahr 2010 wurden weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit mit kompetenten Institutionen eröffnet und durch Fachkompetenz verstärkte gesundheitspolitische Wirksamkeit erreicht. Die Arbeitsgemeinschaft ist als gemeinnützig anerkannt und im Registergericht Berlin eingetragen.
Vorsitzender der ADT ist der Mediziner und Universitätsprofessor Ferdinand Hofstädter, Regensburg. Geschäftsführerin ist die Ärztin Monika Klinkhammer-Schalke. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Mediziner, Krebsexperten und Wissenschaftler. Die ADT führt regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und Fachtagungen durch, die sich besonders auch an junge Ärzte und Ärztinnen richten.
Die ADT und die „Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e.V.“ (GEKID) entwickeln seit 2008 gemeinsam einen einheitlichen onkologischen Basisdatensatz. Er wurde 2014 aktualisiert. Er gilt nach Angaben der beiden Organisationen für alle Krebsarten und wird fortlaufend um tumorspezifische Module ergänzt. Mit dem einheitlichen onkologischen Basisdatensatz ist nach Meinung von Experten ein Instrument geschaffen worden, das einen einheitlichen onkologischen Standard vorgibt, Mehrfachdokumentationen verhindert und in allen Bundesländern und klinischen Strukturen eine vergleichbare Erfassung und Auswertung von Krebsbehandlungen ermöglicht.

Mareb

Trockenes Flussbett des Gash bei Kassala
Der Mareb (so die europäische Schreibung, eigentlich Märäb; im Tiefland Gash oder al-Qash genannt) ist der nördlichste der nach Nordwesten fließenden Flüsse im Hochland von Abessinien. Er ist saisonal, und bildet einen Teil der Grenze Äthiopiens zu Eritrea.

Nach dem Statistical Abstract of Ethiopia for 1967/68 ist der Mareb 440 Kilometer lang. Er entspringt etwa 15 km südwestlich von Asmara. Er verläuft zunächst nach Süden bis zur äthiopischen Grenze. Dann nach Nordwesten bis er die sudanesische Ebene in der Nähe von Kassala erreicht. Im eritreischen Tiefland wird der Fluss Gash (nach der sudanesischen Grenze al-Qash) genannt und gibt der Verwaltungsregion Gash-Barka ihren Namen. Die meiste Zeit des Jahres ist der Mareb trocken, kann jedoch ebenso wie der Tekeze-Setit zur Regenzeit plötzlich anschwellen. Im Gegensatz zu den anderen großen Flüssen auf dieser Seite des äthiopischen Hochlands mündet der Mareb nur bei extremen Hochwasser in den Atbara und somit in den Nil. In der Regel versickert er im Sand der sudanesischen Ebene. Die Angaben zu Einzugsgebiet sind sehr widersprüchlich und liegen zwischen 21.000 und 44.000 km².
Lediglich das linke Ufer des Oberlaufs liegt auf äthiopischem Gebiet. Die wichtigsten Nebenflüsse sind der Obel am rechten Ufer sowie der Sarana, Balasa und ‚Engweya links.
Geschichtlich ist der Mareb interessant als Grenze zwischen den Gebieten zweier äthiopischer Adliger zur Zeit des Mittelalters: der Bahre negasch bzw. Bahri negassi, Kurzform Bahrgassi (Tigrinya „König des Meeres“, d.h. des dem Meer am nächsten gelegenen Teiles des abessinischen Hochlandes) nördlich des Flusses und der Makonnen von Tigray im Süden. Die Gebiete des Bahre negasch erstreckten sich bis zur Küste des Roten Meeres im Norden, seine Hauptstadt war gewöhnlich Debarwa im heutigen Eritrea, etwa 20 Meilen südlich von Asmara.

Monte Urano

Monte Urano (selten auch Monturano, im lokalen Dialekt Munturà oder Monturà) ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 8349 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Fermo in den Marken. Die Gemeinde liegt etwa 6,5 Kilometer nordwestlich von Fermo und etwa 20 Kilometer südöstlich von Macerata. Die südöstliche Gemeindegrenze bildet der Tenna.

Monte Urano unterhält eine inneritalienische Partnerschaft mit der Stadt Formigine in der Provinz Modena (Emilia-Romagna).
In Monte Urano befindet sich ein Zentrum der italienischen Schuh- und Lederwarenindustrie. Verkehrlich liegt die Gemeinde allerdings etwas abseits bedeutender Wege. Der Bahnhof an der früheren Strecke von Porto San Giorgio nach Amandola, der von 1908 bis 1956 bestand, ist mit der Stilllegung der Strecke geschlossen worden.
Altidona | Amandola | Belmonte Piceno | Campofilone | Falerone | Fermo | Francavilla d’Ete | Grottazzolina | Lapedona | Magliano di Tenna | Massa Fermana | Monsampietro Morico | Montappone | Montefalcone Appennino | Montefortino | Monte Giberto | Montegiorgio | Montegranaro | Monteleone di Fermo | Montelparo | Monte Rinaldo | Monterubbiano | Monte San Pietrangeli | Monte Urano | Monte Vidon Combatte | Monte Vidon Corrado | Montottone | Moresco | Ortezzano | Pedaso | Petritoli | Ponzano di Fermo | Porto San Giorgio | Porto Sant’Elpidio | Rapagnano | Sant’Elpidio a Mare | Santa Vittoria in Matenano | Servigliano | Smerillo | Torre San Patrizio

Zeitmaschinen-Geschichten

Zeitmaschinen-Geschichten (it. Macchina del tempo) ist eine italienische Comicreihe mit Micky Maus, die seit 1985 in verschiedenen Disney-Publikationen erscheint. Die erste Episode mit dem Titel Topolino e il segreto della Gioconda erschien am 15. September 1985 in Topolino 1555. Sie wurde von Bruno Concina geschrieben und von Massimo De Vita gezeichnet, auf Deutsch erschien sie erstmals im Januar 1987 als Das Geheimnis der Mona Lisa in Panzerknacker & Co. 9.
Bis heute entstanden über 100 Zeitmaschinen-Geschichten, die von wechselnden italienischen Autoren und Zeichnern umgesetzt werden. Die meisten Geschichten sind zwischen 30 und 40 Seiten lang, es gibt jedoch auch einige spezielle Geschichten von über 100 Seiten Länge.
Die Professoren Zapotek und Marlin haben in einem geheimen Keller des Entenhausener Museums eine Zeitmaschine gebaut, die sie nutzen wollen, um die Geheimnisse der Geschichte aufzuklären. Die einzigen, die in die Existenz der Zeitmaschine eingeweiht sind, sind Micky Maus und sein Freund Goofy. Die beiden brechen in den Geschichten zu Zeitreisen in verschiedene Epochen auf, während die Professoren in der Gegenwart verbleiben, um die Technik zu überwachen.
Eine Eigenheit der Zeitmaschine ist, dass die Rückkehr in die Gegenwart automatisch nach 24 Stunden erfolgt. Dazu muss man sich jedoch exakt am Ausgangspunkt der Reise befinden, was für Micky und Goofy oft zu einem Wettlauf gegen die Zeit ausarten.
In einigen Geschichten erlangen weitere Charaktere wie Kater Karlo oder Mickys Neffen Mack und Muck Kenntnis über die Zeitmaschine. Für solche Fälle halten Zapotek und Marlin einen Vergessenstrank bereit, der die Erinnerungen an die Zeitmaschine löscht.
Die erste Zeitmaschinen-Geschichte erschien in Deutschland am 8. Januar 1987 in Panzerknacker & Co. 9. In der Folge wurden weitere Episoden in diversen Disney-Publikationen veröffentlicht, vorwiegend im Lustigen Taschenbuch.
Einige der neueren Geschichten wurden bisher noch nicht in Deutschland abgedruckt.

Siegfried II. Bock

Siegfried Bock, auch Sifridus (Cifrid, Syuert) de Buck (van Boek, Buk) , Buche oder Buch (* in Stolp; † 15. Mai 1446 in Cammin) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Kanzler des Königs Erich I. von Dänemark, Norwegen und Schweden und als Siegfried II. Bischof von Cammin.
Siegfried wurde in Stolp geboren. Er gehörte nicht der Adelsfamilie an, der der Camminer Bischof Nikolaus von Bock, genannt Schippenbeil, entstammte. Siegfried war Archidiakon von Pyritz und um 1420 Generalvikar des Bistums Cammin unter dem Bischof Magnus von Sachsen-Lauenburg. König Erich I. von Dänemark, Norwegen und Schweden aus dem Greifenhaus machte ihn zu seinem Kanzler. Auf dessen Vorschlag wählte ihn das Camminer Domkapitel 1424 zum Bischof. Durch Papst Martin V. wurde er am 10. Mai 1424 providiert. Zur Unterscheidung von Bischof Siegfried I., der von 1186 bis 1191 amtierte, wird er in der Liste der Bischöfe von Cammin gemeinhin als Siegfried II. bezeichnet.
Bald kam es zum Wiederaufleben des Streits, der nach der Amtszeit Bogislaws VIII. als Administrator des Camminer Stifts (1386–1392) zwischen diesem und dem Camminer Bistum ausgebrochen und von Bogislaws Witwe, Herzogin Sophie, und deren Sohn Bogislaw IX. fortgesetzt worden war. Vordergründig ging es dabei um Ländereien, Schlösser und Nutzungsrechte des Stiftsgebietes, der eigentliche Streitpunkt war aber das Abhängigkeitsverhältnis des Bistums von der Landesherrschaft. Die Streitigkeiten wurden 1436 mit einem Vertrag beendet, in dem unter anderem die ausdrückliche Zustimmung des pommerschen Herzogs bei der Wahl eines neuen Bischofs vereinbart wurde. Mit der Bestätigung der Schirmherrschaft der Pommernherzöge über das Bistum Cammin wurde die 1417 durch König Sigismund anerkannte Reichsunmittelbarkeit des Bistums aufgegeben. Am 10. Juni 1435 wurde er dem Konzil von Basel prokuratorisch inkorporiert und stellte sich damit offen auf die Seite der Konzilspartei. Dem schlossen sich später auch die pommerschen Herzöge an. Die Absicht selber zum Konzil zu reisen, wie sie im Zusammenhang mit der Verpfändung von Büchern des Camminer Domkapitels an Stettiner und Camminer Domherren verschiedentlich angeführt wird, bestand jedoch nicht. 
Die finanzielle Lage des Bistums während seiner Amtszeit veranlasste ihn wiederholt Kredite aufzunehmen. Besonders der Stadt Kolberg verpfändete er dafür verschiedene Hebungen, Pachten und andere Einnahmequellen. Als er 1442 Ansprüche auf die Kolberger Saline und den Hafen erhob, kam es zum offenen Konflikt mit der Stadt. Im Bündnis mit dem Herzog Bogislaw IX. wurde Kolberg belagert. Diese wehrte jedoch alle Angriffe ab. Die Konflikte zwischen Bistum und Stadt wurden in der Amtszeit seines Nachfolgers Henning Iven bis 1468 fortgesetzt. 
Siegfried II. ließ im Jahr 1440 eine Synode anberaumen, auf der er gegen Geldstrafe verschiedene weltliche Vergnügungen und lasterhaftige Ausschweifungen untersagte, darunter auch die um sich greifende Erbschleicherei von Geistlichen am Sterbebett Dahinscheidender. Außerdem wurde das gottesdienstliche Leben geregelt, indem die Zahl der zu lesenden Messen für den einzelnen Priester festgelegt wurde. 

Alpen- und Donau-Reichsgaue

Als Alpen- und Donau-Reichsgaue oder auch Donau- und Alpenreichsgaue, bis 1942 Ostmark, wurde das ehemalige Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus (von 1938 bis 1939 noch als „Land Österreich“) bezeichnet.

Österreich war mit dem „Anschluss“ de facto am 12. März, de jure am 13. März 1938 als Land dem Deutschen Reich (ab 1943 Großdeutsches Reich) eingegliedert worden, wodurch die staatliche Existenz der Ersten Republik im Jahre 1938 effektiv beendet wurde. Adolf Hitler ließ das neu gewonnene Wirtschaftsgebiet per Verordnung über die Errichtung der Reichstreuhänderverwaltung im Lande Österreich vom 14. Oktober 1938 in „Ostmark“ umbenennen. Ostmark ist eine im 19. Jahrhundert aufgekommene Übertragung des mittelalterlichen Namens Ostarrichi bzw. Marcha orientalis. Dies sollte das regionale Identitätsbewusstsein schwächen und zugleich die Selbstwahrnehmung als Teil einer einzigen deutschen Nation im politischen Konstrukt des Altreiches stärken. Zusätzlich sollten offene Konnotationen zur mittelalterlichen Einheit des Deutschtums in diese Richtung arbeiten. Ab 1940 wurden die Gebiete Österreichs bzw. der Ostmark als Reichsgaue der Ostmark bezeichnet. Im Januar 1942 wurde dieser Begriff, der zu sehr an die ehemalige Eigenstaatlichkeit des Landes erinnerte, im Sinne der NS-Propaganda durch die Bezeichnung Alpen- und Donau-Reichsgaue des Großdeutschen Reichs ersetzt.
Durch das Ostmarkgesetz vom 14. April 1939 wurde das ehemalige österreichische Staatsgebiet in sieben Reichsgaue aufgeteilt, die nur zum Teil den österreichischen Bundesländern entsprachen. An ihrer Spitze stand je ein der Regierung in Berlin unterstehender Reichsstatthalter, der gleichzeitig als NSDAP-Gauleiter fungierte. Mit diesem Parteirang wurden die Betreffenden meist auch dann bezeichnet, wenn sie in staatlicher Funktion auftraten.
Um die Bezeichnung Österreich auch aus den Namen der vormaligen Bundesländer Ober- und Niederösterreich zu tilgen, wurden diese ab 1939 als Oberdonau beziehungsweise als Niederdonau bezeichnet. Weitere Änderungen betrafen Tirol und Vorarlberg, die zu einem Gau Tirol-Vorarlberg vereinigt wurden, Osttirol wurde später an Kärnten angeschlossen. Das Burgenland wurde aufgelöst und zwischen Niederdonau (Niederösterreich, Bezirke Neusiedl, Eisenstadt, Mattersburg und Oberpullendorf) und der Steiermark (Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf) aufgeteilt. Das Ausseerland, steirischer Anteil am Salzkammergut, kam zu Oberdonau, dem „Heimatgau des Führers“.
Wien wurde durch einige vormals niederösterreichische Gebiete erweitert, dadurch wurde das neu geschaffene Groß-Wien zur flächenmäßig größten Stadt des Deutschen Reiches, blieb aber bevölkerungsmäßig hinter Groß-Berlin die zweitgrößte. Außerdem wurden nach der „Zerschlagung der Rest-Tschechei“ – die im Konzept Deutschösterreichs von 1918 beanspruchten stark deutschsprachigen – Gebiete in Südböhmen (Bezirke Kaplitz und Krumau) und Südmähren (Nikolsburg, Znaim und Neubistritz) den Gauen Ober- und Niederdonau zugeschlagen.

Inger-Marie Ytterhorn

Inger-Marie Ytterhorn (* 18. September 1941 in Oslo) ist eine norwegische Politikerin und stellvertretende Vorsitzende von FpS, der Seniorenorganisation der rechtspopulistischen Fortschrittspartei. Sie war Mitglied des Storting von 1989 bis 1993.
Ytterhorn wurde als Tochter des Kaufmanns Ingar Thorud (1912–1992) und der Hausfrau Anne-Marie Prydz (1914–1976) geboren. Sie beendete 1961 das private Otto-Treider-Gymnasium mit dem Handelsschul-Examen. Nach einer Phase der Berufstätigkeit studierte sie Ende der 1970er Jahre an der Universität Bergen und arbeitete danach als selbstständige Unternehmerin. Bei der Wahl des norwegischen Parlaments, dem Storting, im Jahr 1989 wurde sie für die Provinz Hordaland gewählt. Sie gehörte diesem bis 1993 an, als sie erneut kandidierte, aber nicht wiedergewählt wurde. Während der nächsten beiden Wahlperioden stand sie als Vertretendes Mitglied zur Verfügung. Sie ist seit Anfang 2000 Mitglied des Norwegischen Nobelkomitees zur Auswahl der Friedensnobelpreisträger und amtiert voraussichtlich bis Ende 2017.
Ytterhorn war mit dem 1987 verstorbenen Politiker Bjørn Erling Ytterhorn verheiratet.

Komplementaritätsprinzip

Das von dem Physiker Niels Bohr aufgestellte Komplementaritätsprinzip besagt, dass zwei methodisch verschiedene Beobachtungen (Beschreibungen) eines Vorgangs (Phänomens) einander ausschließen, aber dennoch zusammengehören und einander ergänzen. Als Beispiel aus der Quantenmechanik dient vielfach der Sachverhalt, dass eine gleichzeitige Bestimmung von Wellen- und Teilchencharakter des Lichts nicht möglich ist, sondern je nach Versuchsanordnung die eine oder die andere Eigenschaft hervortritt. Wellen- und Teilcheneigenschaften können durch zwei verschiedene, komplementäre Beobachtungssätze (komplementäre Observablen, Welle-Teilchen-Dualismus) beschrieben werden. Bereits Bohr verallgemeinerte den Begriff Komplementarität auf fundamentale Gegensätze und Paradoxien in anderen Bereichen.

Niels Bohr führte den Begriff der Komplementarität 1927 auf einem Physikerkongress in Como ein:
„The very nature of the quantum theory thus forces us to regard the space-time co-ordination and the claim of causality, the union of which characterises the classical theories, as complementary but exclusive features of the description, symbolizing the idealisation of observation and definition respectively.“
„Nach dem Wesen der Quantentheorie müssen wir uns also damit begnügen, die Raum-Zeit-Darstellung und die Forderung der Kausalität, deren Vereinigung für die klassischen Theorien kennzeichnend ist, als komplementäre, aber einander ausschließende Züge der Beschreibung des Inhalts der Erfahrung aufzufassen, die die Idealisation der Beobachtungs- bzw. Definitionsmöglichkeiten symbolisieren.“
Bohr bezieht sich also in erster Linie auf die – mit der Entdeckung des Wirkungsquantums durch Max Planck – in der Quantenmechanik aufgetretene Unvereinbarkeit, dass „eine ins einzelne gehende kausale Verfolgung atomarer Prozesse nicht möglich ist, und dass jeder Versuch, eine Kenntnis solcher Prozesse zu erwerben, mit einem prinzipiell unkontrollierten Eingreifen in deren Verlauf begleitet sein wird“ Bohr sieht die Aufgabe, eine Theorie der Komplementarität zu entwickeln, und verweist bereits in diesen frühen Aufsätzen auf eine tiefreichende Analogie zwischen dem Komplementaritätsbegriff und den allgemeinen Erkenntnisschwierigkeiten, die in der Subjekt-Objekt-Unterscheidung begründet sind.
Eine Entsprechung des Komplementaritätsprinzips findet sich in der von Werner Heisenberg im Jahr 1927 eingeführten, quantenphysikalischen Unschärferelation, dass Ort und Impuls eines Teilchens nicht gleichzeitig zu erfassen sind.
Die physikalische Diskussion des Komplementaritätsbegriffs bezieht sich häufig auf eine Versuchsanordnung die als Doppelspaltexperiment bezeichnet wird. Der Messvorgang ist eine entscheidende Bedingung des Experiments, denn durch die Detektion bzw. Messung des genauen Weges eines bestimmten Teilchens wird der Ausgang des Experimentes maßgeblich verändert (wobei dieser Effekt unter bestimmten Voraussetzungen durch einen Quantenradierer rückgängig gemacht werden kann). Demgegenüber wird das Ergebnis einer Messung in der klassischen Physik durch den Vorgang der Messung nicht in bedeutsamer Weise beeinflusst. Nach der ursprünglichen Auffassung war es unmöglich, gleichzeitig und innerhalb desselben Experimentes die Messung von Wellen- und Teilchencharakter vorzunehmen. In neueren Experimenten, z. B. von der Forschungsgruppe um Anton Zeilinger. gelang es innerhalb eines Experimentes zwischen Wellen- und Teilcheneigenschaft eines Photonenpaares zu „wechseln“. Die Eigenschaft wird erst durch den experimentellen Eingriff in der Doppelspalt-Anordnung hergestellt.
Von Anfang an, bereits in der Diskussion zwischen den theoretischen Physikern, vor allem Werner Heisenberg, Albert Einstein, Wolfgang Pauli, Carl Friedrich von Weizsäcker, ergaben sich beträchtliche Verständigungsschwierigkeiten hinsichtlich Bohrs Auffassungen, und seitdem hat das Komplementaritätsprinzip zahlreiche unterschiedliche Interpretationen gefunden (siehe Kopenhagener Deutung). Zu den wichtigen Gesichtspunkten gehören:
Die Ergebnisse aus den eigenständigen, einander ausschließenden Experimentalanordnungen ergänzen sich wechselseitig zum Gesamtbild der Wirklichkeit und überwinden ihre jeweilige „methodische Blindheit“.
Die beiden paradoxen Aussagesätze werden auch als kontradiktorisch, d.h. widersprüchlich, als nicht-exhaustiv, d. h. den Bedeutungsinhalt nicht erschöpfend, als inkommensurabel, d. h. nicht mit der gleichen Einheit darstellbar, oder inkompatibel, d.h. nicht verträglich, nicht vereinbar, bezeichnet. Die häufige Formulierung „weder kompatibel noch inkompatibel, sondern nicht-kompatibel“ bedeutet, dass die Aussagesätze miteinander weder verträglich noch unverträglich, sondern in einer dritten Weise nicht-kompatibel, d.h. komplementär, sind.
Zu den am häufigsten genannten Definitionsmerkmalen gehören:
Donald MacKay (1958) stellt sich auf den Standpunkt, dass Komplementarität nicht eine physikalische, sondern eine logische Grundbedeutung hat. Das Verlangen nach komplementären Beschreibungen entstehe auf einer rein logischen Ebene, „whenever certain pairs of descriptive concepts (frequency and time, or wave-number and position) are used to characterize a mathematical function such as a train of waves.”
„Two (or more) descriptions may be called logically complementary when (a) They purport to have a common reference; (b) Each is in principle exhaustive (in the sense that none of the entities or events comprising the common reference need be left unaccounted for), yet (c) They make different assertions, because (d) The logical preconditions of definition and/or of use (i.e. context) of concepts or relationships in each are mutually exclusive, so that significant aspects referred to in one are necessarily omitted from the other.“
Als Synthese und höhere Repräsentation von zwei oder mehreren komplementären Beschreibungen sei das Prinzip nützlich und bilde zugleich eine Warnung, solche Relationen fehlzuinterpretieren, also zu meinen, dass diese komplementären Bestimmungen sich auf verschiedene Dinge beziehen, synonym sind, nicht erschöpfend und widersprüchlich sind.
Eine wissenschaftstheoretisch fundierte Definition (Explikation) des Komplementaritätsprinzips wurde erst im Jahr 1963 von Hugo Bedau und Max Oppenheim versucht, nachdem sie sich mit einer Reihe bekannter Physiker und Wissenschaftstheoretiker abgestimmt hatten. Diese logische Analyse geschieht in „physikalischen Begriffen“ und stützt sich auf wichtige Unterscheidungen wie: Sätze der Beobachtung und Sätze der Interpretation, Phänomen und Interpretation, paradoxe Situation und deren Auflösung nach Bohr, nicht-kompatible (weder kompatible noch inkompatible) Sätze.
„The purpose of this paper is to give a precise explication of the concept of complementarity in Quantum Mechanics (QM, for short) as introduced and brought to prominence by Niels Bohr. Einstein once pointed out that there was no adequate definition of this concept, and this is still true today.”
“Granted that in QM it is the phenomenon sentences which are complementary, we have seen that they (a) describe observations well-defined by reference to mutually exclusive experimental arrangements, (b) refer to co-causal objects, (c) are exhaustive, (d) are expressed in classical language, and (e) are interpreted by co-referential interpretations which are (f) in a quasi-classical language. Thus, two phenomenon sentences are complementary only if they satisfy (a) – (f). However, none of (a) – (f) is an independent condition on complementarity.“
Jedes der sechs Definitionsmerkmale wird eingehend und auch in formaler Schreibweise erläutert. Der Aufsatz schließt mit der skeptischen Beurteilung:
„As to the application of complementarity in fields other than QM, no one to our knowledge uses a generalization of (or even a very exact analogue of) the concept of complementarity in QM at all. E.g., writers do not usually hold that the removal of a paradoxical situation – without which the need for complementarity in QM simply does not arise – is a condition on the introduction of complementarity, as we have. As a result, all examples known to us of complementarity outside QM are at best examples of non-compatibility. But non-compatibility, important as it is, is not sufficient for complementarity in QM, or elsewhere.“
Bohr wies auf die Unmöglichkeit einer strengen Trennung von Phänomen und Beobachtungsmitteln hin und bezog sich auch auf die Psychologie. „Mit der Notwendigkeit, zu einer in diesem Sinn komplementären oder besser reziproken Beschreibungsweise Zuflucht zu nehmen, sind wir wohl besonders durch psychologische Probleme vertraut“ … wo „die Schwierigkeiten, die Definitions- und Beobachtungsprobleme bei wissenschaftlichen Untersuchungen darbieten, erkannt wurden, lange bevor solche Fragen in den Naturwissenschaften aktuelles Interesse fanden“
Die Abhängigkeit psychologischer Befunde von der Untersuchungssituation und der sozialen Interaktion zwischen Untersucher und Untersuchungsteilnehmer ist in der Psychologie ein zentrales Thema der Methodenlehre (siehe Reaktivität (Sozialwissenschaften)).
Bohr hat sein Prinzip auf viele andere Bereiche übertragen, auf Fragestellungen der Biologie, der Psychologie und der Kultur, ohne jedoch hier die im Falls der Quantenmechanik angenommenen Voraussetzungen in entsprechender Weise zu definieren und konsequent zwischen physikalischen (und anderen) Beobachtungssätzen und den abgeleiteten Interpretationssätzen zu unterscheiden (Favrholt, 1999, Plotnitsky, 2013).
In Bohrs (1931, 1937) Darstellungen sind drei hauptsächliche Bedeutungen oder Stufen des Komplementaritätsprinzips zu unterscheiden (Fahrenberg, 2013):
(1) die Komplementarität von Beobachtungen quantenmechanischer Sachverhalte in Form von zwei zusammengehörigen und doch einander ausschließenden, d.h. paradoxen Beobachtungssätzen über physikalische Sachverhalte in experimentellen Versuchs- und Messanordnungen;
(2) die Komplementarität von zusammengehörigen und einander ausschließenden Beschreibungen wie in dem Gegensatz von Beobachter und Beobachtetem (Subjekt und Objekt der Wahrnehmung), Gehirnvorgängen und psychischem Geschehen, Kausalität der Gehirnvorgänge und Gefühl des freien Willens;
(3) das Komplementaritätsprinzip als universale Erkenntnishaltung und als ein der Einheit des Wissens und der Wissenschaften dienliches Programm (nach Bohrs Motto: „contraria sunt complementa” – Gegensätze ergänzen sich).
Die Unterscheidung von (1) und (2) folgt aus der zentralen Rolle der einander ausschließenden Beobachtungssätze im Zusammenhang ihrer objektiv-experimentellen Versuchsanordnungen, wie sie in einer formal gleichartigen Form weder in der Psychologie noch in anderen Humanwissenschaften gegeben sind. Fragwürdig bleibt auch das Kriterium, dass die Beobachtungen räumlich und zeitlich nicht zusammentreffen. Die Vielfalt der von Bohr zu (2) genannten Bezüge und Beispiele scheint deshalb nur Hinweise auf eine Analogie, eine Heuristik oder ein Paradox zu geben.
Im Bereich der Psychologie kann das vage Sowohl-als-auch auf eine striktere Fassung begrenzt werden: die Zuordnung von zwei in ihren Kategorien-Ebnen (Allgemeinbegriffen) grundverschiedenen, eigenständigen Bezugssystemen. Diese Auffassung lässt sich insbesondere im Hinblick auf das Leib-Seele-Problem und auf die subjektive und die neurophysiologische Sicht der Willensfreiheit erläutern, betrifft jedoch auch viele Entscheidungen zur Forschungsmethodik und Praxis der Psychologie. Komplementarität nach Bohrs Fassung (2) besagt:
Die Idee der Komplementarität ist kein Lösungsversuch des zugrundeliegenden Gegensatzes, sondern eine Vermittlung in methodologischer Hinsicht. Das Prinzip würde im konkreten Forschungsfall eine ausdrückliche Begründung verlangen, wenn auf eines der beiden Bezugssysteme, dort wo es praktisch möglich ist, verzichtet wird. Für die Methodenlehre der Psychologie und Neuropsychologie folgt, dass die introspektiv-bewusstseinspsychologischen Methoden gleichberechtigt mit den biologisch-verhaltenswissenschaftlichen Methoden sind: Nicht entweder Selbstberichte und Selbstbeurteilungen oder physiologische Funktions- und Verhaltensmessungen, sondern eine zielstrebige Nutzung beider Erkenntniswege. Das Komplementaritätsprinzip setzt jedoch voraus, dass es sich um denselben zugrundeliegenden Prozess, dasselbe Ereignis, handelt. Im Unterschied zum physikalischen Phänomen Licht sind bei solchen Übertragungen, beispielsweise auf den psychophysischen Prozess einer Emotion, Aussagen auf zwei kategorial verschiedenen Ebenen einander zuzuordnen, so dass sich empirisch-definitorische Schwierigkeiten einstellen können, das Zusammengehörige hinreichend zu identifizieren. Aus dieser kritischen Sicht ist der Begriff der Perspektivität vorzuziehen, d.h. der methodisch reflektierte Wechsel zwischen zwei koordinierten Perspektiven.
Die Diskussion über das Komplementaritätsprinzip wurde philosophisch insbesondere durch Hans-Ulrich Hoche (2008) zum „Anthropological complementarism“ erweitert sowie durch Helmut Reich (2002) über „Relational and Contextual Reasoning and the Resolution of Cognitive Conflicts“ und Harald Walach (2013) zur Wissenschaftstheorie der Psychologie weitergeführt. Aus philosophisch-sprachanalytischer Sicht setzt Hoche am Begriff der Identität an und legt dar, dass eine fundamentale Dichotomie der Perspektive der Ersten Person und der Dritten Person besteht, die er als kategoriale Differenz bezeichnet, d.h. die Gegebenheiten (Perspektiven) sind keine dualen Perspektiven, keine „zwei Seiten von ein- und derselben Gegebenheit“, sie sind weder numerisch identisch, noch sind sie numerisch verschieden, sondern sie stehen in einem komplementären Verhältnis. Aus entwicklungspsychologischer Sicht gelangt Reich zu einer allgemeineren Konzeption des relationalen und kontextuellen Denkens, wie es zur Lösung kognitiver Konflikte dienen kann. Ein Komplementärverhältnis wird dann angenommen, wenn zwei Aussagen weder kompatibel noch inkompatibel sind. Diese Bedingung sei bei verschiedenartigen Problemen, in der Psychologie, der Theologie und auf anderen Gebieten gegeben. Anstelle von Phänomensätzen im engeren Sinn werden generell Paare von Aussagesätzen (Interpretationssätzen), die keinen direkten Bezug mehr zu einer Versuchsanordnung haben, auf ihre Kompatibilität untersucht.
Bohrs Vorbild folgend wurde der Begriff Komplementarität auf Widersprüche und Dualismen vieler Gebiete übertragen: in die Biologie und Psychologie, in die Pädagogik, Sozial- und Kulturwissenschaften bis zur Philosophie und Theologie. Es gibt Vorläufer des Begriffs und ähnliche Konzepte. Häufig scheint es sich nur um ein unscharfes „Sowohl-als-auch“ und um kaum mehr als eine Metapher zu handeln.

Glenn Rupertus

Glenn Richard Rupertus (* 26. Juli 1964 in Wetaskiwin) ist ein ehemaliger kanadischer Biathlet. Er nahm an drei Olympischen Winterspielen und neun Biathlon-Weltmeisterschaften teil.
Glenn Rupertus startete für den Camrose Ski Club. Seit 1985 nahm er an internationalen Rennen teil. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 1985 in Ruhpolding wurde er 72. des Sprints. Ein Jahr später am Holmenkollen in Oslo kam der Kanadier auf Platz 67 im Einzel, 40 im Sprint und mit Eric Rauhanen, Charles Plamondon und Paget Stewart 17 mit der Staffel. 1987 kamen in Lake Placid ein 59. Platz im Einzel und Rang 43 im Sprint hinzu. 1988 nahm Rupertus an seinen ersten Olympischen Spielen teil. Damit gehörte er zum Team, das erstmals seit 20 Jahren wieder an olympischen Biathlon-Wettbewerben teilnahm. Im heimischen Calgary belegte er die Plätze 34 in Einzel und Sprint sowie mit Plamondon, Ken Karpoff und Jamie Kallio Platz 15 im Staffelrennen. Bei der WM 1989 in Feistritz an der Drau kamen die Ränge 35 im Einzel und 30 im Sprint hinzu. 1990 wurde Rupertus in Minsk im Einzel 51., die übrigen Rennen, die Wetterbedingt in Oslo und Kontiolahti ausgetragen wurden, bestritt der Kanadier nicht. Auch 1991 in Lahti bestritt er mit dem Sprint nur ein Rennen und wurde bei diesem 54. Bei seinen zweiten Olympischen Spielen 1992 in Albertville kam er wieder in allen drei Rennen zum Einsatz und wurde 20. des Einzels, 52. des Sprints und mit Jean Paquet, Tony Fiala und Steve Cyr Staffel-Zehnter. Die WM 1993 in Borowetz beendete Rupertus auf einem 26. Platz im Einzel und einem 32. Rang im Sprint. Mit der Staffel in der Olympiabesetzung wurde er 17. 1994 folgte in Lillehammer die Teilnahme an seinen dritten Olympischen Spielen, bei denen er 49. des Einzels und 62. des Sprints wurde. Danach wurden die internationalen Einsätze weniger. Bei der WM 1997 in Osrblie erreichte er Platz 83 im Einzel, 52 im Sprint und mit Cyr, Paquet und Eric Jensen 21 im Staffelrennen. 1990 belegte er bei seiner letzten WM in Kontiolahti den 73. Platz im Sprint.
Auch im Biathlon-Weltcup startete Rupertus in der Zeit zwischen 1985 und 1999. Mehrfach konnte er in die Punkteränge laufen. Bestes Resultat wurde 1993 ein sechster Platz bei einem Einzel in Oberhof. 1993 wurde er der erste Kanadische Biathlet des Jahres, wozu er 1998 ein zweites Mal gewählt wurde. Einzig Robin Clegg konnte mit drei Titeln häufiger gewinnen.
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).