William H. Haile

William Henry Haile (* 23. September 1833 in Chesterfield, Cheshire County, New Hampshire; † 13. Februar 1901 in Springfield, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1890 und 1893 war er Vizegouverneur des Bundesstaates Massachusetts.
William H. Haile war der Sohn von William Haile (1807–1876), der zwischen 1857 und 1859 als Gouverneur von New Hampshire amtierte. Bis mindestens 1871 lebte er in New Hampshire, wo er im Handwerk tätig war. Später wurde er Präsident der Firma Haile and Frost Manufacturing Company. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an. In den Jahren 1865 und 1871 wurde er in das Repräsentantenhaus von New Hampshire gewählt. Später zog er nach Springfield in Massachusetts, wo er im Jahr 1881 Bürgermeister wurde. In den Jahren 1882 und 1883 saß er im Senat von Massachusetts.
1889 wurde Haile an der Seite von John Brackett zum Vizegouverneur von Massachusetts gewählt. Dieses Amt bekleidete er zwischen 1890 und 1893 als Stellvertreter des Gouverneurs. Seit 1893 diente er unter dem neuen Gouverneur William Russell. Im Jahr 1892 kandidierte er erfolglos für das Amt des Gouverneurs. Er starb am 13. Februar 1901 nach langer Krankheit an Nierenversagen in Springfield.
Commonwealth of Massachusetts (1780–1788): Cushing | B. Lincoln
Bundesstaat Massachuetts (seit 1788): B. Lincoln | Adams | Gill | S. Phillips | Robbins | L. Lincoln | Cobb | Gray | W. Phillips | L. Lincoln Jr. | Morton | Winthrop | Armstrong | Hull | Childs | Reed | Cushman | Huntington | Plunkett | Brown | Benchley | Trask | Goodrich | Nesmith | Hayden | Claflin | Tucker | Talbot | Knight | Long | Weston | Ames | Brackett | Haile | Wolcott | Crane | Bates | Guild | Draper | Frothingham | Luce | Walsh | Barry | Cushing | C. Coolidge | Cox | Fuller | Allen | Youngman | Bacon | Hurley | Kelly | Cahill | Bradford | A. Coolidge | Sullivan | Whittier | R. Murphy | McLaughlin | Bellotti | Richardson | Sargent | Dwight | O’Neill | Kerry | E. Murphy | Cellucci | Swift | Healey | Murray | Polito

Bissy-la-Mâconnaise

Bissy-la-Mâconnaise ist eine französische Gemeinde in der Region Burgund im Département Saône-et-Loire. Administrativ ist die Gemeinde dem Kanton Lugny und dem Arrondissement Mâcon zugeteilt.

Der kleine Ort mit 209 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) liegt im Haut-Mâconnais an der Route départementale D 58 unmittelbar nach Lugny in Fahrtrichtung Tournus 20 km nordwestlich von Mâcon. Zum Gemeindegebiet zählt auch der am Fuße des Mont Saint-Romain gelegene Weiler Charcuble.
Zur Zeit des Feudalismus war Bissy-la-Mâconnaise eine Vogtei, die der Diözese von Mâcon angehörte. Kirchenrechtlich unterstand der Vogt dem Erzpriester von Vérizet (heute Viré), wogegen die Rechtsprechung vom Baron von Lugny ausgeführt wurde.
Um die letzten verschanzten Anhänger der Liga zu schwächen, ließ König Heinrich IV. nach der Unterwerfung des Mâconnais im Jahre 1594 zahlreiche Burgen in der Gegend schleifen, darunter auch das befestigte Schloss von Bissy.
Bissiaci, Bissiaci Matisconensis, Bissiaci Matiscon, Bissie, Bissy.
Die im Dorf produzierten Weine (vorwiegend Weißweine) können unter der Herkunftsbezeichnung (Appellation d’Origine Contrôlée) Mâcon AOC vermarktet werden. Zudem dürfen in Bissy-la-Mâconnaise die regional stark verbreiteten Burgunderweine Aligoté, Bourgogne Grand Ordinaire, Crémant de Bourgogne und Passetoutgrain angebaut werden.
Vom befestigten Schloss aus der Mitte des 14. Jahrhunderts sind nur noch die Reste des Turms übriggeblieben. Es war während der Hugenottenkriege zwischen den Parteien hart umkämpft, wurde erobert und bald wieder zurückerobert. Der letzte Schlossherr war Georges de Bauffremont, Graf von Cruzille. 1593 wollte er es dem natürlichen Besitzer Jean de Saulx, Baron von Lugny, im Abtausch mit der Burg in Dulphey (ehemaliger Weiler in der Nähe von Tournus) übergeben, doch wurde dieser Handel im folgenden Jahr obsolet, als Heinrich IV. beide Burgen schleifen ließ.
Die Kirche Église Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte ist den beiden aus dem 4. Jahrhundert stammenden Heiligen Quiricus und Julitta geweiht. Auftraggeber für den spätrömanischen Bau aus dem 12. Jahrhundert war die Abtei von Cluny. Die massive Bauweise und der Turm mit dem Massif barlong erinnern an einen Donjon. Der Grundriss der Kirche ist einfach: ein Langhaus verlängert durch ein kurzes Joch das den Turm trägt (Travée sous clocher), daran anschließend das Portal mit vorgelagertem Windfang. Das andere Ende des Langschiffes mündet in eine Apsis mit Halbkugelgewölbe (Cul-de-Four). An der rechten Seite der Kirche, die seit 1961 unter Denkmalschutz steht, ist ein Treppenturm angebaut. Die Wendeltreppe im innern des Turms ist mit farbigen Statuetten geschmückt, die ein wichtiges Zeugnis der Volkskunst des 18. Jahrhunderts abgeben.
Im Weiler Charcuble befindet sich die kleine Kapelle Chapelle de Charcuble, welche von den Chantiers de la jeunesse française (CJF Sektion Vauban) am 1. Mai 1941 in weniger als vierundzwanzig Stunden errichtet wurde. Die CFJ waren zwischen 1940 und 1944 eine offiziell konfessionslose (faktisch aber von eng mit der katholischen Kirche verflochten Leuten geführte) paramilitärische Organisation mit Jugendertüchtigungslagern. Die Organisation steht im zweifelhaften Ruf, sie hätte sich nacheinander sowohl vom Vichy-Regime, wie auch von der Résistance instrumentalisieren lassen. Die Jugendlichen weihten die Kapelle dem Saint Philippe, der am 1. Mai Namenstag hat, und der Jeanne d’Arc. Jährlich am 1. Mai findet vor Ort ein Treffen und eine Heilige Messe statt.
Ameugny | Azé | Bergesserin | Berzé-la-Ville | Berzé-le-Châtel | Bissy-la-Mâconnaise | Bissy-sous-Uxelles | Blanot | Bonnay | Bourgvilain | Brandon | Bray | Buffières | Burgy | Burnard | Burzy | Bussières | Chaintré | Chapaize | Charbonnières | Chardonnay | Charnay-lès-Mâcon | Chasselas | Chevagny-les-Chevrières | Chissey-lès-Mâcon | Chânes | Château | Chérizet | Clermain | Clessé | Cluny | Cormatin | Cortambert | Cortevaix | Cruzille | Crêches-sur-Saône | Curtil-sous-Buffières | Curtil-sous-Burnand | Davayé | Dompierre-les-Ormes | Donzy-le-National | Donzy-le-Pertuis | Farges-lès-Mâcon | Flagy | Fleurville | Fuissé | Germolles-sur-Grosne | Grevilly | Hurigny | Igé | Jalogny | La Chapelle-de-Guinchay | La Chapelle-du-Mont-de-France | La Chapelle-sous-Brancion | La Roche-Vineuse | La Salle | La Truchère | La Vineuse | Lacrost | Laizé | Le Villars | Leynes | Lournand | Lugny | Malay | Martailly-lès-Brancion | Massilly | Massy | Matour | Mazille | Milly-Lamartine | Montagny-sur-Grosne | Montbellet | Montmelard | Mâcon | Ozenay | Passy | Pierreclos | Plottes | Prissé | Pruzilly | Préty | Péronne | Ratenelle | Romanèche-Thorins | Romenay | Royer | Sailly | Saint-Albain | Saint-Amour-Bellevue | Saint-André-le-Désert | Saint-Gengoux-de-Scissé | Saint-Gengoux-le-National | Saint-Huruge | Saint-Léger-sous-la-Bussière | Saint-Martin-Belle-Roche | Saint-Maurice-de-Satonnay | Saint-Pierre-le-Vieux | Saint-Point | Saint-Symphorien-d’Ancelles | Saint-Vincent-des-Prés | Saint-Vérand | Saint-Ythaire | Sainte-Cécile | Salornay-sur-Guye | Sancé | Savigny-sur-Grosne | Senozan | Serrières | Sigy-le-Châtel | Sologny | Solutré-Pouilly | Taizé | Tournus | Tramayes | Trambly | Trivy | Uchizy | Varennes-lès-Mâcon | Vergisson | Verzé | Vinzelles | Viré | Vitry-lès-Cluny

Établissements Guyot

Établissements Albert Guyot et Cie war ein französischer Hersteller von Automobilen.

Der Rennfahrer Albert Guyot gründete 1925 das Unternehmen in Clichy. Eine Quelle nenne eine Verbindung zum Rennfahrer Albert Schmidt. Die Produktion von Automobilen begann. Der Markenname lautete Guyot. 1931 endete die Produktion. Insgesamt entstanden etwa 30 oder etwa 70 Fahrzeuge. Ein Fahrzeug existiert noch.
Das erste Fahrzeug basierte auf einem Fahrgestell eines Rolland-Pilain und war mit einem Einbaumotor von Burt-McCollum mit 1984 cm³ Hubraum ausgestattet. Dieses Fahrzeug setzte Guyot mit wenig Erfolg bei verschiedenen Autorennen des Jahres 1925 ein. Darauf folgten zwei zweisitzige Rennwagen.
Ab dem vierten Fahrzeug handelte es sich um Tourenwagen. Das erste Modell dieser Art wurde 1925 vorgestellt und verfügte über einen selbst hergestellten Sechszylindermotor mit 2500 cm³ Hubraum. In der Serienversion kamen Sechszylindermotoren von Continental zum Einsatz. Im April 1926 stellte Guyot den GST 27 vor. Hier sorgte ein Sechszylindermotor mit seitlichen Ventilen und 3450 cm³ Hubraum für den Antrieb. 1929 folgte der GST 29. Diese beiden Modelle waren in sechs verschiedenen Karosserien erhältlich. Dazu zählten Limousinen mit vier und mit sechs Seitenfenstern, eine Chauffeur-Limousine sowie ein Modell mit Weymann-Karosserie.
1929 ergänzte ein Modell mit Reihen-Achtzylindermotor des gleichen Herstellers mit 5172 cm³ Hubraum das Angebot. Es entstanden lediglich zwei Exemplare: ein viersitziges Cabriolet und ein Roadster.
AAA | Able | AEM | Ajams | Alba | Alcyon | Alda | Alma | Alphi | Alva | Amédée Bollée | Amilcar | AN | Angeli | Anglo-Sphinx | Antony | Ariès | Armor | Arzac | AS (1921) | AS (1924–1928) | ASS | Astatic | Astra | Automobilette | Autram | Axona | Baby Silvestre | Ballot | Bama | Barré | Barrellier | Barron-Vialle | Béchereau | Beck | Bédélia | Bell | Bellanger | Benjamin | Benova | Bergé | Berliet | Best | Bignan | Billard | Blériot | BNC | Bobby-Alba | Bourgeois-Magnin | Bozier | Brasier | Breese-Paris | Buc | Bucciali | Buchet | Bugatti | Butterosi | Caban | Cadix | Caffort | Carmier | Carteret | Causan | Celtic | Chaigneau-Brasier | Chapuis-Dornier | Charron | Chenard & Walcker | Christiane Huit | CIME | Citroën | Classic | Claude Delage | Claveau | Clément-Bayard | Clément-Rochelle | CM | Coadou-Fleury | Cognet de Seynes | Colda | Collet-Anzani | Colombe | Constantinesco | Coq | Corona | Corre-La Licorne | Cottin & Desgouttes | Crespelle | Croissant | Cyclauto | D’Aux | D’Yrsan | Dalila | Darmont | Darracq | De Bazelaire | De Cézac | De Dion-Bouton | De Lavaud | De Marçay | De Sanzy | Deguingand | Delacour | Delage | Delahaye | Delaugère & Clayette | Delaunay-Belleville | Delfosse | Delpeuch | Derby | Desmoulins | Dewald | DFP | DFR | Dhumbert | Diable | Donnet | Donnet-Zedel | Éclair | EHP | Einaudi | Électricar | Elfe | Elgé | Elysée | Eolia | Exau | Farman | Fasto | Favier | FMJ | Fonck | Fonlupt | Fordinette | Forgeot-Trayssac | Forster | Fox | FR | Françon | Galba | Gallica | GAM | Gamma | GAR | Gauthier | Gendron | Génestin | Georges Irat | Georges Roy | Gérard | GFN | Giesberger | Gladiator | GM | GN-Giovanelli | Gnome et Rhône | Gobron | Godet | Grégoire | Griffon | Grouesy | GRP | Guilick | Guyot | Hainsselin | Harris-Léon Laisne | Heinis | Henou | Hinstin | Hotchkiss | Huascar | Hurtu | Induco | Ipsi | Ispano-Francia | Jack Enders | Jack Sport | Jacquemont | Jacques Muller | Janémian | Janoir | Janvier | Jean Gras | JG Sport | Jou | Jouffret | Jourdain | Jousset | Julien | Kévah | Kiddy | La Buire | La Confortable | La Gazelle | La Marne | La Perle | La Ponette | La Torpille | Laetitia | Lafitte | Lambert | LB | Le Cabri | Le Favori | Le Maître et Gérard | Le Méhari | Le Roitelet | Le Roll | Le Tigre | Le Zèbre | Léon Bollée | Léon Laisne | Léon Max | Leyat | Lombard | Lorraine | Lorraine-Dietrich | Louis Chenard | Luc Court | Lucien Bollack | Lugly | Madou | Madoz | Majestic | Majola | Major | Marguerite | Marquez | MASE | Mass | Mathis | Matthey et Martin | Mauve | Max | Messier | Michel | Michel Irat | Michel Un | Micron | MJ | Molla | Monet et Goyon | Monitor | Monotrace | Montier | Morano-Marguerite | Morris-Léon Bollée | Mors | Motobloc | Mouette | Mourre | MS | Musurus | Ninon | Noël | Octo | Oméga | OP | Orial | Panhard & Levassor | Panthère | Parvillé | Patri | Paul Ménard | Paulet | Pégase | Perreau | Pestourie et Planchon | Peugeot | Phébus | Philos | Phrixus | Pierron | Pilain (1902–1920) | Pilain (1930–1931) | Poirier | Quo Vadis | Radior | Rally | Ratier | Ravel | Raymond | Regina | Reginette | Renault | Revol | Reyrol | RH | Robert Serf | Rochet-Schneider | Rolland-Pilain | Rosengart | Rossel | Royal-Tolosa | Ruby | Ryjan | Salmson | Sandford | Santax | SARA | SAS | Satme | SCAP | Schmidlin | Secqueville-Hoyau | Sénéchal | SICAM | Sidéa | Sidéa-Jouffret | Sigma | Silva-Coronel | Sima-Standard | Sima-Violet | Simplex | Six | Sizaire Frères | Sizaire-Berwick | Sizaire-Naudin | Skriva | SLIM | Soriano-Pedroso | SPAG | Sphinx | Spidos | Stabilia | Suère | SUP | Swan | Sylphe | T & M | Talbot | Talbot-Darracq | TAM | Th. Schneider | Tholomé | Thomson | Tic-Tac | Tom Pouce | Tracta | Traction Aérienne | Train | Trident | Tuar | Turcat-Méry | Unic | Utilis | Vagova | Vaillant | Vermorel | Victrix | Villard | Vinot & Deguingand | Viratelle | Virus | Voisin | Voltor | Wattel-Mortier | Weler | Zedel | Zeiller & Fournier | Zénia | Zévaco | ZIM
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Joseph Calleia

Joseph Calleia (* 4. August 1897 in Rabat; † 31. Oktober 1975 in Sliema, Malta; eigentlich Giuseppe Maria Spurrin-Calleja) war ein maltesischer Schauspieler.

Joseph Calleia entdeckte früh sein Talent für Gesang und Komposition und schloss sich 1914 im Alter von 17 Jahren einer Musikkapelle an, mit der er Malta verließ, um durch Europa zu reisen. In den darauffolgenden Jahren spielten er und seine Band in den Cafés und Musikhallen der vom Ersten Weltkrieg gebeutelten Hauptstädte. Über Engagements in Paris und London kam er 1926 schließlich nach New York, wo er schon bald ins Schauspielfach wechselte und seine ersten Rollen am Broadway spielte. Talentsucher aus Hollywood wurden auf ihn aufmerksam, worauf er 1931 einen Vertrag bei MGM erhielt. Durch sein südländisches Aussehen wurde er zumeist als Lateinamerikaner, Grieche oder auch als Araber besetzt.
Joseph Calleia spielte zwischen 1931 und 1963 in 57 Spielfilmen, in denen er häufig als Polizist zu sehen war, wie z. B. als Inspektor Slimane in Algiers (1938) neben Charles Boyer und Hedy Lamarr oder auch in seiner vielleicht bekanntesten Rolle als Detective Maurice Obregon in Gilda (1946) mit Rita Hayworth und Glenn Ford. 1958 spielte er als Sergeant Menzies auch an der Seite von Orson Welles in dessen zynischem Film noir Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil). 1963 beendete Calleia seine Schauspielkarriere und kehrte in seine Heimat nach Malta zurück.
Ab 1929 war er mit Eleonore Vassallo verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos, hielt jedoch bis Vassallos Tod im Jahr 1968. Joseph Calleia starb sieben Jahre später im Alter von 78 Jahren. Daraufhin wurde er in der Familiengruft auf dem Friedhof Santa Maria Addolorata in Paola beigesetzt. Posthum wurde Calleia eine besondere Ehrung seines Landes zuteil, als Malta 1997 anlässlich seines 100. Geburtstags zwei Briefmarken mit seinem Konterfei veröffentlichte. Im Oktober 2005 wurde vor dem Haus, in dem Calleia geboren wurde, eine Büste von ihm errichtet. Sie wurde von der Bank of Valletta gesponsert und vom maltesischen Bilderhauer Anton Agius angefertigt.

Traitorous Eight

Die Traitorous Eight (deutsch: „Die verräterischen Acht“) sind acht Unternehmer, die im Jahre 1957 das Shockley Semiconductor Laboratory verlassen hatten, um Fairchild Semiconductor zu gründen. Der Name Die Verräterischen Acht wurde von William B. Shockley, dem Direktor der Shockley Laboratorys erfunden. Andere sprechen etwas neutraler von den Fairchild Eight oder Shockley Eight. Eine Zeit lang wurden sie auch die Fairchildren genannt. Die Acht sind: Victor Grinich, Robert Noyce, Gordon Moore, Eugene Kleiner, Julius Blank, Sheldon Roberts, Jean Hoerni und Jay Last.
Die Unternehmer verließen das Shockley Semiconductor Laboratory, weil sie mit Shockleys Personalführung nicht zufrieden waren. Genau gesagt erwartete er, dass Forschung nach seinen Vorstellungen durchgeführt wurde, und er erwartete von ihm selbst favorisierte Ergebnisse, statt sich von der Forschung leiten zu lassen.
Die acht Angestellten wandten sich an Arnold Orville Beckman, dessen Firma Beckman Instruments damals der alleinige Anteilseigner der Shockley Semiconductor Laboratorys war. Sie forderten die Absetzung Shockleys. Beckman versuchte einen neuen Manager zu finden und entmachtete Shockley. Nach einiger Zeit war aber klar, dass kein Ersatz zu finden war. So bekam Shockley seine Befugnisse zurück. Die Acht verließen daraufhin das Labor und unterzeichneten einen Vertrag bei der Fairchild Camera and Instrument Corporation, um Fairchild Semiconductor zu gründen.
Ihre unternehmerischen Interessen endeten nicht mit Fairchild. Sieben der Acht gründeten weitere Firmen. Auch diese Firmen werden manchmal als Fairchildren bezeichnet.

Cleave (Band)

Cleave ist eine Alternative-Rock-Band aus Sankt Paul im Lavanttal in Österreich.

Die ersten zwei EPs (Savoir Vivre und Mind Dysplasia) und das erste Album (Pluvious Tomorrows) wurden in Eigenregie im Proberaum der Band aufgenommen. Das Album wurde mit einer Tour durch Österreich, Spanien und die Ostküste der USA promotet. Im Zuge der US-Tour konnte die Band Kontakt mit dem bekannten Produzenten Mark S. Berry (Iggy Pop, David Bowie) knüpfen, der sich für den Release in den USA engagierte. Pluvious Tomorrows wurde auch in den USA veröffentlicht und weist im Vergleich zum Nachfolger Evoke the Self stärkere experimentelle Züge auf.
Evoke the Self, welches sich stärker an traditionellen Alternative-Rock-Strukturen orientiert, erschien beim österreichischen Label Crater8Records und wird über Hoanzl vertrieben. Die zwei Videos der Band zu den Singles (Colourcollision und The Sleep) kamen auf Gotv in Rotation. The Sleep, die erste Single aus Evoke the Self, kam auf Radio Soundportal in Heavy Rotation und stieg in den Charts des Senders bis an die Spitze. Weiters wurden Cleave dort zum „Artist of the Week“ und Evoke the Self zum „Album der Woche“ gekürt. Die Tour zum zweiten Album führte die Band durch Österreich und Deutschland.

Finsch-Fruchttaube

Die Finsch-Fruchttaube (Ducula finschii) ist eine Art der Taubenvögel. Sie kommt nur auf dem Bismarckarchipel vor. Von der IUCN wird die Finsch-Fruchttaube als eine Art eingestuft, die potentiell gefährdet ist (near threatened). Der Bestand ist rückläufig und beträgt weniger als 20.000 Individuen. Als Ursache des Bestandsrückgangs gilt die Rodung von Wäldern.

Die Finsch-Fruchttaube erreicht eine Körperlänge von 36 Zentimetern. Sie weist insgesamt eine sehr große Ähnlichkeit mit der Rotschwanz-Fruchttaube auf, die zur selben Gattung gehört und eng mit dieser Art verwandt ist. Ein Geschlechtsdimorphismus existiert bei dieser Art nicht.
Kopf, Nacken, Hals, Mantel sowie die obere Brust sind hell blaugrau gefiedert. Die Handschwingen und die Schwanzfedern sind blauschwarz. Die Schwanzfedern weisen an ihrem Ende eine graue und eine grüne Endbinde auf. Die übrige Körperoberseite ist goldgrün. Die Körperunterseite ist rötlich. Der Schnabel ist dunkelgrau, die Iris ist rot. Der Augenring ist weiß.
Die Finsch-Fruchttaube ist eine endemische Art des Bismarck-Archipels. Sie besiedelt hier die Inseln Neuirland, Neuhannover, Neubritannien, Umboi und Watom. Die Finsch-Fruchttaube ist von jeher eine seltene Art gewesen.
Der Lebensraum der Finsch-Fruchttaube sind immergrüner Primärwald, sehr sumpfige Waldgebiete, durch selektiven Holzeinschlag teilweise veränderte Wälder sowie Waldränder im Flachland sowie im unteren Bereich der Berge. Die Finsch-Fruchttaube kommt überwiegend in Höhenlagen zwischen 200 und 900 Metern vor.
Die Finsch-Fruchttaue lebt überwiegend einzeln, wird aber gelegentlich auch in Paaren beobachtet. Sie hält sich in der Regel im unteren und mittleren Bereich der Baumwipfel auf und präferiert das Waldesinnere. Es ist eine sehr scheue Art, die in der dichten Vegetation meist nur sehr schwer auszumachen ist. Sie frisst Früchte mit einem Durchmesser von 17 bis 38 Millimetern. Über die Fortpflanzungsbiologie ist nichts bekannt.

Francesco Caroli

Francesco Caroli (* 28. September 1922 in Italien; † 18. Mai 2004 in Châlons-en-Champagne/Frankreich) war ein italienischer Artist und Clown.
Der aus einer Artistenfamilie – die für ihre Pferdedressuren bekannt war – entstammende Caroli trat bereits vor dem Krieg mit seinen Brüdern Ernesto und Enrico in allen großen Manegen Europas auf. Nach Carolis eigenen Angaben kam für ihn die große Wende im Alter von 17 Jahren, als er im Magdeburger Zirkus Blumenfeld den ausgefallenen Weißclown ersetzen musste. Er fand Gefallen an seiner neuen Rolle und erlernte die „hohe Kunst der Commedia dell’Arte in Mimik und Gestik“.
Neben Engagements in den großen Zirkusarenen von Knie, Krone, Busch, Sarrasani und – die letzten 12 Jahre – Roncalli, spielte er im Film mit Gina Lollobrigida und Burt Lancaster.
Das Selbstverständnis seines Berufes beschrieb Caroli einmal wie folgt: „Der Weißclown ist die Respektsperson, der Intelligente, der den Dummen August vorführt. Niemals darf sich der Clown in den Vordergrund stellen, sonst tötet er den Dummen August.“
Caroli, der mit Charlie Chaplin befreundet war, war ein vielseitig begabter Künstler. Neben dem Saxophon spielte er Klarinette, Trompete, Gitarre und Klavier. Außerdem beherrschte er die Sprachen Italienisch, Deutsch, Französisch, Englisch und Russisch fließend.
1990 holte ihn Bernhard Paul für den Zirkus Roncalli zu Roncalli. Dort nannte ihn die Zirkusfamilie nur „Onkel“. Wer Sorgen hatte, ging zu Francesco. Darauf war er stolz. „Es ist ein Beruf mit Herz“, sagte er. „Es würde nicht passen, wenn einer ein schlechter Mensch und ein Weißclown ist.“ Das zeigte er seinem Publikum jeden Abend. In seiner Zeit bei Roncalli wurde seine Begrüßung „Kommen Sie rein, lassen Sie Ihren Kummer draußen. Werden Sie wieder Kind“, zu seinem Markenzeichen.
Caroli hatte bis ein Jahr vor seinem Tod, im Alter von 81 Jahren, mit dem Roncalli-Direktor Bernhard Paul in der Manege gestanden. Im Jahr 2003 betrat er zum letzten Mal genau an seinen 80. Geburtstag die Manege, nach 75 Jahren Zirkusleben, davon 63 als Weißclown. Bei dieser Abschiedsvorstellung in München weinten Zuschauer, Artisten und auch Francesco selbst.
Seine letzten Monate verbrachte er in seinem Apartment 120 Kilometer von Paris entfernt an der Seite seiner Frau Odette, einer ehemaligen französischen Kunstreiterin. Francesco Caroli gilt als der „berühmteste Weißclown der Welt“.

Diözesanmuseum Bamberg

Das Diözesanmuseum Bamberg ist ein Museum, das aus der alten Domschatzkammer des Bamberger Doms hervorgegangen ist.

Das Museum ist in dem von dem Barockbaumeister Balthasar Neumann in den Jahren 1731 bis 1733 erbauten Domkapitelhaus untergebracht. Schon 1907 gab es erste Pläne für ein Museum, aber erst 1966 erfolgte die Eröffnung unter der Trägerschaft des Metropolitankapitels. 1991 und 1992 wurden die Schauräume neu eröffnet, 2005 wurden sie erweitert.
Sammlungsschwerpunkte sind der Bamberger Domschatz und Bauplastik des Bamberger Doms. Außerdem zeigt das Museum mittelalterliche Paramente, fränkische Skulpturen der Spätgotik und des Barock sowie religiöse Volkskunst. Zu den bedeutendsten Stücken des Museums gehören die mittelalterlichen Textilien, darunter der Sternenmantel Kaiser Heinrichs II., der Mantel der Kaiserin Kunigunde, das Ornat von Papst Clemens II. und das so genannte Gunthertuch, ein Seidengewebe aus Byzanz.
In seinem Reiseführer über Bamberg und Umgebung aus dem frühen 20. Jahrhundert beschreibt der Verfasser Dietrich Amende auch den Domschatz:
„Die Schatzkammer des Domes
49.89055555555610.883333333333Koordinaten: 49° 53′ 26″ N, 10° 53′ 0″ O

Calderstones Park

Calderstones Park ist ein öffentlicher Park in Liverpool, Merseyside (Vereinigtes Königreich) mit einer Größe von 94 km². Im Park befinden sich Spielplätze, ein botanischer Garten und mehrere historisch bedeutsame Plätze. So ist der Park denn auch nach den Calderstones benannt worden, einer zerstörten Megalithanlage auf dem Parkgelände, die noch vor Stonehenge errichtet worden ist. Calderstones botanischer Garten ist im „Harthill-Anwesen“ untergebracht. Er bietet nahezu 4000 verschiedene Pflanzensorten, die aus allen Erdteilen von Kaufleuten und Reisenden zusammengetragen wurden. In der Mitte des Parks befinden sich ein See sowie eine Villa mit einem Besucher-Café und einem Spielplatz für Kinder.
Das Parkgelände gehörte ursprünglich zu dem Anwesen von Allerton. Um das Jahr 1726 wurde das spätere Parkgelände von seinem Eigentümer zur Begleichung von Schulden veräußert. So kam der Liverpooler Kaufmann Thomas Martin in den Besitz des Landes, der es wiederum an den Munitionsfabrikanten Joseph Need Walker veräußerte, der sich in der Stadt aus geschäftlichen Beweggründen niederlassen wollte. Walker erwarb das Gelände und das darauf befindliche, zur damaligen Zeit nur als „The Old House“ bezeichnete Farmgebäude im Jahre 1825. Das Haus wurde 1828 abgerissen, um Platz für das Calderstones House zu schaffen. 1875 wurde der Besitz für £52.000 an Charles MacIver verkauft. MacIver war ein bekannter Schiffsmagnat, der zusammen mit Samuel Cunard die British and North American Royal Steam Packet Company gründete, später bekannt unter dem Namen Cunard Line. MacIver zog sich 1874 aus dem Geschäft zurück und seine Söhne Henry und Charles übernahmen das Geschäft. Im Jahre 1902 verkaufte die Familie Calderstones für £43.000 an die Liverpool Corporation.
53.381666666667-2.8941666666667Koordinaten: 53° 22′ 54″ N, 2° 53′ 39″ W