Und Friede auf Erden

Und Friede auf Erden ist Band 30 von Karl Mays Gesammelten Werken. Der erste und zweite Teil des Textes wurde 1901 unter dem Titel Et in terra pax im Sammelband China des Verlegers und Redakteurs Josef Kürschner veröffentlicht, mit dem May schon früher zusammengearbeitet hatte.

Josef Kürschner gab das Werk 1901 heraus, unter dem Titel:

Zuerst in Lieferungen, dann als Sammelband in sehr prunkvoller Ausstattung verkauft, sollte es den Sieg der verbündeten Mächte im Chinesischen Boxeraufstand verherrlichen. Der Herausgeber erwartete sich von May eine abenteuerliche Geschichte im Stile der Reiseerzählungen und wurde vom pazifistischen Inhalt völlig überrascht. Da das Werk vom Autor in einzelnen Lieferungen abgegeben wurde, bemerkte Kürschner nicht sofort das „Kuckucksei“, forderte dann aber entweder eine Änderung, die May verweigerte, oder die Kürzung und den Abschluss des Werkes. Der Herausgeber entschuldigte sich im Vorwort bei seinen Lesern:

„[…] hat einen etwas anderen Inhalt und Hintergrund erhalten, als ich geplant und erwartet hatte.“

Es gilt als sicher, dass Karl May mit voller Absicht das hurrapatriotische Werk konterkarieren wollte: „Mit dieser Art von Gong habe ich nichts zu tun!“ Seine Wertschätzung der alten Kultur Chinas hatte er in launiger Weise schon 1888/1889 in der Jugenderzählung Kong-Kheou, das Ehrenwort (die Buchausgabe erschien ab 1894 unter dem Titel Der blaurote Methusalem) gezeigt. Deshalb war er auch ein entschiedener Gegner des China-Feldzuges Deutschlands. Bertha von Suttner, die berühmte Friedensvertreterin (Die Waffen nieder!), war ihm seither sehr verbunden und besuchte ihn 1912 bei seinem letzten Auftritt in Wien in seinem Hotel

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Für den 1904 mit nunmehr deutschem Titel erscheinenden Band 30 der Gesammelten Reiseerzählungen schrieb er zu seinem Text einen dritten Abschnitt dazu. Damit erreichte er den von Friedrich Ernst Fehsenfeld vorgegebenen Buchumfang von rund 600 Seiten. Dieses Werk Mays ist das erste in der „symbolischen“ Periode seines Schaffens. Beeinflusst durch seine große Orientreise 1899/1900 verwendete er Personen und Orte, die er dabei kennengelernt hatte. So lässt sich in seinem Reisebegleiter Sejjid Omar unschwer sein tatsächlicher Diener Hassan erkennen.

Für die Reihe der Gesammelten Werke Karl Mays im Karl-May-Verlag wurde der Roman 1922 durch den Katholiken Paul Rentschka und erneut 1938 durch den Nationalsozialisten Otto Eicke bearbeitet. Im Jahre 1958 führte Hans Wollschläger den Text wieder an die Urfassung bei Fehsenfeld heran. Die unbearbeiteten Texte der Erstausgaben sind heute in zwei Ausgaben greifbar: Die Erstveröffentlichung von „Et in terra pax“ wurde 2001 zum hundertjährigen Jubiläum des Erscheinens des Sammelbandes „China“ als Reprint der Karl-May-Gesellschaft veröffentlicht; die Bucherstausgabe des Fehsenfeld-Verlages liegt als Reprint in der Reihe der „Freiburger Erstausgaben“ im Karl-May-Verlag vor.

In Kairo lernt Karl May die Hauptpersonen seiner Reise kennen: den stolzen Araber Sejjid Omar, der freiwillig in seine Dienste tritt, den religiösen Eiferer Waller mit seiner sanften Tochter Mary und zwei hochgebildete Chinesen, Vater und Sohn. Gemeinsam erleben sie ein Abenteuer bei den Pyramiden von Gizeh und beschließen, zusammen weiterzureisen. Nach der Schiffsreise haben sie den ersten unangenehmen Zusammenstoß mit einer Gruppe von selbsternannten ‘Zivilisatoren’ in Colombo auf Ceylon. Auch bei der Überfahrt nach der Malaiischen Halbinsel und in Penang selbst müssen sie sich mit den rücksichtslosen Menschen auseinandersetzen.

In Penang trifft Karl May einen alten Bekannten, Sir John Raffley (Band 11, Am Stillen Ozean), den schrulligen Engländer, der sich jedoch zu einem humanistisch denkenden und lebenden Menschen entwickelt hat. Er lädt die Reisegesellschaft ein, mit seiner Yacht Yin nach Atjeh auf Sumatra mitzufahren. Waller hat dort in einem Wahnsinnsanfall einen Tempel niedergebrannt und die Dorfbewohner verlangen dafür von seiner Tochter ein hohes Lösegeld. Doch sind ihr Priester, der junge Chinese Tsi und auch Raffley Mitglieder der Gesellschaft Shen, die sich die Verbreitung des Friedens zum Ziel gesetzt hat. Der Missionar Waller soll so von seinem unheilvollen Drang erlöst werden, alle ‘Heiden’ mit Gewalt bekehren zu wollen. Gemeinsam reisen alle auf der Yacht Yin nach China. Unterwegs erzählt der junge Chinese das Märchen von der ‘Taucherinsel Ti’.

Hier endete das ursprüngliche Werk für den Sammelband China.

Im fiktiven Hafen Ocama in der Bohai-Bucht des Gelben Meeres haben die Shen ihr Hauptquartier errichtet. Raffley stellt der Reisegesellschaft seine chinesische Frau Yin, die Namensgeberin für seine Yacht, vor. Ein Umsturzversuch der ‘Zivilisatoren’, die sich als Handlanger von Waffen- und Opiumschmugglern erweisen, wird abgewiesen. Waller kann von seinem Wahn endgültig erlöst werden und tritt, so wie alle anderen, der Shen bei.

Im Band 81 Abdahn Effendi, ist die kurze Erzählung Der Zauberteppich zu finden. In das Gewand eines orientalischen Märchens kleidet hier Karl May 1901 seine Abrechnung mit Josef Kürschner und den Herausgebern des Sammelwerkes China. Ein Zauberteppich, gewebt von Ijâr (arabisch ‚Mai‘) für Yussuf el Kürkdschi (türkisch ‚Josef der Kürschner‘), lässt alle, die ihn betrachten, ihren wahren Charakter erkennen. Diese Erzählung aus dem Nachlass Karl Mays wurde zuerst im Karl-May-Jahrbuch 1923 veröffentlicht und dort mit dem – nicht von May stammenden – Titel „Der Zauberteppich“ versehen.

Bei: Zeno.org.

Karl May’s Gesammelte Werke • Karl Mays Werke

Das Buch der Liebe • Geographische Predigten (in „Schacht und Hütte“) • Der beiden Quitzows letzte Fahrten • Auf hoher See gefangen • Scepter und Hammer • Im fernen Westen • Der Waldläufer • Die Juweleninsel
Gruppen kürzerer Texte: Erzgebirgische Dorfgeschichten • Geschichten über den Alten Dessauer • Historische Erzählungen • Humoresken

Das Waldröschen • Die Liebe des Ulanen • Der verlorne Sohn • Deutsche Herzen – Deutsche Helden • Der Weg zum Glück

Durch Wüste und Harem („Durch die Wüste“) • Durchs wilde Kurdistan • Von Bagdad nach Stambul • In den Schluchten des Balkan • Durch das Land der Skipetaren • Der Schut • Winnetou I–III • Orangen und Datteln • Am Stillen Ocean • Am Rio de la Plata • In den Cordilleren • Old Surehand I • Old Surehand II • Im Lande des Mahdi I–III • Old Surehand III • Satan und Ischariot I–III • Auf fremden Pfaden • „Weihnacht!“ • Im Reiche des silbernen Löwen I-II • Am Jenseits

Der Sohn des Bärenjägers (in „Die Helden des Westens“) • Der Geist des Llano estakado (in „Die Helden des Westens“) • Kong-Kheou, das Ehrenwort („Der blaurote Methusalem“) • Die Sklavenkarawane • Der Schatz im Silbersee • Das Vermächtnis des Inka • Der Oelprinz • Der schwarze Mustang
Gruppen kürzerer Texte: Illustrationstexte • Texte unter dem Pseudonym Hobble-Frank

Himmelsgedanken • Im Reiche des silbernen Löwen III • Erzgebirgische Dorfgeschichten • Im Reiche des silbernen Löwen IV • Und Friede auf Erden! • Babel und Bibel • Ardistan und Dschinnistan I–II • Winnetou IV • Mein Leben und Streben

Ave Maria (in „Ernste Klänge“) • Drei Menschheitsfragen • Sitara, das Land der Menschheitsseele • Empor ins Reich der Edelmenschen

Figuren: Hadschi Halef Omar • Kara Ben Nemsi • Old Shatterhand • Winnetou • Figurenübersicht

Auf den Trümmern des Paradieses (1920) • Die Todeskarawane (1920) • Die Teufelsanbeter (1920) • Durch die Wüste (1936) • Die Sklavenkarawane (1958) • Der Löwe von Babylon (1959) • Der Schatz im Silbersee (1962) • Winnetou 1. Teil (1963) • Old Shatterhand (1964) • Der Schut (1964)&nbsp

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;• Winnetou 2. Teil (1964) • Unter Geiern (1964) • Der Schatz der Azteken (1965) • Die Pyramide des Sonnengottes (1965) • Der Ölprinz (1965) • Durchs wilde Kurdistan (1965) • Winnetou 3. Teil (1965) • Old Surehand 1. Teil (1965) • Im Reiche des silbernen Löwen (1965) • Das Vermächtnis des Inka (1966) • Winnetou und das Halbblut Apanatschi (1966) • Winnetou und sein Freund Old Firehand (1966) • Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1968) • Die Spur führt zum Silbersee (1990)

Mit Karl May im Orient (1963) • Kara Ben Nemsi Effendi (1973/75) • Mein Freund Winnetou (1980) • Das Buschgespenst (1986) • Bärenstark! (1987) • Präriejäger in Mexiko (1988) • Winnetou (1996) • Winnetous Rückkehr (1998) • WinneToons (2002)

Karl-May-Stiftung • Karl-May-Verlag • Karl-May-Museum (Radebeul) • Karl-May-Gesellschaft • Karl-May-Haus

Geburtshaus • Villa Shatterhand • Grabmal • Villa Bärenfett

Karl-May-Festtage (Radebeul)

Elspe Festival • Karl-May-Festspiele Winzendorf • Karl-May-Spiele Bad Segeberg • Karl-May-Spiele Bischofswerda

Karl May & Co. • Scharlih • (15728) Karlmay

Indigo (Roman)

Indigo ist ein Roman des österreichischen Autors Clemens Setz, der im September 2012 erschien. Er bezieht sich auf das umstrittene esoterische Konzept der Indigo-Kinder, das vor allem in den 1990er Jahren diskutiert wurde.

Das Buch erzählt die Recherche des jungen Mathematiklehrers Clemens Setz, der an einer seltsamen Internatsschule für Kinder arbeitet, die Helinau im Norden der Steiermark. Hier werden Kindern unterrichtet, die an einer rätselhaften Krankheit leiden, dem Indigo-Syndrom. Wer einem der Kinder zu nahe kommt, erleidet Übelkeit, Brechreiz, Schwindel und heftige Kopfschmerzen. Der Mathematiklehrer Setz entdeckt, dass die Indigo-Kinder „reloziert“ werden: Immer wieder werden Kinder in eigenartigen Maskierungen davongefahren. Als er beginnt, Nachforschungen anzustellen, wird er aus dem Schuldienst entlassen.

Daneben erfährt der Leser die Geschichte eines ehemaligen Schülers in Helinau, Robert Tätzel

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, bei dem die Symptome der Indigo-Krankheit im Alter an Intensität verloren haben. Dieser Handlungsstrang wird zwar parallel zu Setz’ Recherche erzählt, spielt aber etwa 15 Jahre in der Zukunft. Tätzel stößt in den Zeitungen auf einen aufsehenerregenden Strafprozess, in dem sein ehemaliger Mathematiklehrer Clemens Setz vom Vorwurf freigesprochen wurde, einen Tierquäler brutal ermordet zu haben. Er macht sich auf die Suche nach seinem alten Lehrer, um ihn um die weit zurückliegenden Vorgänge in Helinau zu erzählen.

Letztendlich bleibt die Suche der beiden Protagonisten ohne Erfolg.

Clemens Setz vermischt in dem Roman Fakten mit Fiktion. So tritt der Autor selbst als Protagonist in Erscheinung und wird im Klappentext als Krankheitsleidender der Indigo-Belastung bezeichnet. Der Leser partizipiert an der Recherche der Hauptfigur, indem Setz zwischen den Handlungssträngen unterschiedliche tagebuchartige Ausschnitte seiner Mappen, die er nach den Gesprächen mit unterschiedlichen Personen, die ihm dabei helfen sollen, das Indigo-Syndrom komplett zu begreifen, in den Text einwebt. Hierbei handelt es sich um Ausschnitte aus fingierten historischen Kalendergeschichten, angeblichen philosophischen Abhandlungen, diversen Fotografien und Medizinprotokollen. Damit soll dem Leser glaubhaft gemacht werden, dass die Indigo-Krankheit tatsächlich existiert.

Zwei Handlungsstränge, zwischen denen 15 Jahre liegen, werden immer in abwechselnden Kapiteln erzählt.

Setz verwendet eine einfache Sprache und greift vor allem auf zahlreiche Dialoge zurück, die abrupt abbrechen. Weiterhin wimmelt der Roman von unzähligen intertextuellen Anspielungen auf die Weltliteratur, Musik, Filme, Serien und Comics.

Für Jan Wiele auf faz.de war die Lektüre des Romans teilweise „abschreckend“, teilweise „zum Verrücktlachen“ und sie wecke „detektivischen Eifer“. Jens Jessen schrieb in Die Zeit online, dem Autor gebühre für seine Entdeckung „eine Palme“. Dagegen kritisierte Sebastian Hammelehle im Kulturteil von Spiegel Online, dass das Buch nur an der Oberfläche radikal wirke, es ihm in Wahrheit jedoch an Kühnheit mangele in „blut- und sauerstoffarmer Atmosphäre“.

Das Buch stand 2012 auf der Shortlist zur Verleihung des Deutschen Buchpreises 2012 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Wie die anderen fünf Finalisten erhielt der Autor eine Prämie von 2500 Euro.

Thirlmere

Der Thirlmere ist ein See im nordenglischen Nationalpark Lake District. Er ist etwa sechs Kilometer lang und 300 Meter breit.

Ursprünglich gab es an der heutigen Lage des Thirlmere zwei Seen: Leatheswater und Wythburn. Durch das Anwachsen der Industrie in Manchester während des 19

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. Jahrhunderts stieg dort der Bedarf an Wasser. Deshalb ließ die Manchester Corporation in den Jahren 1890 bis 1894 am Nordende des Tales einen 20 Meter hohen Damm bauen

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, um die Seen zu vereinigen und die enthaltenen Wasserreserven zu vergrößern. Dabei wurde das kleine Dorf Armboth überflutet. Das benötigte Wasser gelangte dann durch den rund 100 Meilen langen Thirlmere Aqueduct nach Manchester.

Der Name leitet sich ab vom altenglischen thyrel und mere und wird mit „See mit der Unterbrechung/Lücke“ erklärt. Mit „Lücke“ war vermutlich die Schmalstelle gemeint, die vor Bau des Staudammes bestand und den See in zwei Teile teilte.

Heute gehört das Thirlmere-Reservoir der privaten Wasserversorgungsgesellschaft United Utilities.

Der See liegt im gleichnamigen Tal mcm taschen sale, das die Städte Grasmere im Süden und Keswick im Norden verbindet. Die Straße entlang des Tales wird gelegentlich im Winter wegen starker Schneefälle und Eisglätte gesperrt und der höchste Punkt Dunmail Raise ist dann unpassierbar. Der Helvellyn-Grat liegt im Osten des Tales. Im Westen liegen Armboth Fell und Raven Crag von denen man einen guten Überblick über Tal und See hat.

Ekwan River

BW

Der Ekwan River ist ein Fluss im Kenora District im Nordwesten der kanadischen Provinz Ontario.

Der Fluss fließt etwa 500 km vom Zumar Lake

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, auf dem Kanadischen Schild gelegen, durch die Hudson Bay-Niederung in nordöstlicher, später in östlicher Richtung zu seiner Mündung in die James Bay.

Das Einzugsgebiet des Ekwan River grenzt im Norden an das des Winisk River und im Süden an das des Attawapiskat River. Der Ursprung des Ekwan River bildet der Zumar Lake auf einer Höhe von 239 m, 8 km nordöstlich vom Ursprung des Attawapiskat River (dessen North Channel-Abfluss aus dem Attawapiskat Lake). Der Ekwan River fließt in nordöstlicher Richtung über eine Reihe von Stromschnellen und Wasserfällen. Von Nordosten fließt ihm der North Washagami River zu. Anschließend wendet er sich nach Südosten. Die Nebenflüsse Matateto River, Crooked River und Little Ekwan River fließen ihm auf einer Strecke von 5 km zu. Der Fluss setzt seinen Lauf in südöstlicher Richtung fort und passiert die Flint Rapids bei (), bevor er die Akimiski-Straße und die James Bay, erreicht. Seine Mündung liegt gegenüber der Westspitze von Akimiski Island, etwa 25&nbsp

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;km nördlich der Mündung des Attawapiskat River.

Abflussmessungen fanden über einen Zeitraum von 28 Jahren bis 1995 nahe der Mündung des North Washagami River bei () statt. Der höchste monatliche Abfluss lag im Mai bei 328 m³/s, der niedrigste monatliche Abfluss im März mit 6,18 m³/s.

Erkundungen nach Bodenschätzen fanden am Oberlauf des Flusses statt.

Konstantinos Tsilimparis

Stand: Nationalmannschaft 29. August 2008

Konstantinos Tsilimparis (griechisch Κωνσταντίνος Τσιλιμπάρης Konstandinos Tsilimbaris, * 31. Juli 1979 in Kerkyra) ist ein griechischer Handballtorwart.

Tsilimparis begann 1985 nach einer Schulsichtung mit dem Handball. Mit 18 Jahren wurde er Profi-Handballspieler, er begann seine Karriere 1997 beim ASE Douka und spielte danach bei Athinaikos Athen. Zur Saison 2006/2007 wechselte er zum spanischen Verein Algeciras BM. In der Saison 2008/2009 spielte er beim Stralsunder HV in der Handball-Bundesliga. Zur Saison 2009/2010 wechselte er zum italienischen Verein AS Conversano; mit diesem Verein wurde er 2012 Meister der italienischen Handball-Eliteliga

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. Im April 2013 gewann er mit einem Team der European University Cyprus (EUC) den Zyprischen Handballpokal

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. Anschließend unterschrieb er einen Vertrag bei AEK Athen. Beim Pokalgewinn mit AEK 2014 wurde er zum Most Valuable Player gewählt.

Tsilimparis absolvierte mindestens 130 Länderspiele für die griechische Handballnationalmannschaft

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; er stand bei Olympia 2004 und bei der Handball-Weltmeisterschaft 2005 im Aufgebot. Er stand auch im Aufgebot der Nationalmannschaft für die Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft 2010. Auch in der Qualifikation zur Handball-Europameisterschaft 2014 stand er im griechischen Aufgebot.

Besançon

Besançon [bəzɑ̃ˈsõ] (deutsch Bisanz, lat. Vesontio) ist eine Stadt mit 116.952 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Osten von Frankreich. Sie ist Verwaltungssitz des Département Doubs, war Hauptort der Region Franche-Comté und ist Sitz des Erzbistums Besançon. Die Einwohner der Stadt werden Bisontinerinnen/Bisontiner (frz. Bisontines/Bisontins) genannt. Im Ballungsraum Besançon leben 244.448 Einwohner.

Der Ort, der in einer Schleife des Flusses Doubs gegründet wurde, spielte während der Zeit des Römischen Reichs unter dem Namen Vesontio eine wichtige Rolle. Im Mittelalter gelang es Besançon, den Status als freie Stadt im Heiligen Römischen Reich zu erlangen und zu bewahren. Während des 17. Jahrhunderts war die Region der heutigen Franche-Comté hart umkämpft, erst seit 1678 ist Besançon Teil Frankreichs. Nach der französischen Eroberung wurde die Stadt stark befestigt. Im Zuge der Industrialisierung wurde Besançon Zentrum der französischen Uhren- und Textilindustrie. Bis heute ist die Stadt führend in den Bereichen Mikro- und Nanotechnologie.

Die als „grünste Stadt Frankreichs“ ausgezeichnete Hauptstadt der Franche-Comté bietet eine außerordentlich hohe Lebensqualität. Dank ihres reichen historischen und kulturellen Erbes und ihrer einzigartigen Architektur trägt Besançon seit 1986 die Auszeichnung Stadt der Kunst und Geschichte. Seine militärischen Befestigungsanlagen, die auf Vauban zurückgehen, zählen seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Besançon liegt auf der Rhein-Rhône-Achse, einem bedeutenden Verbindungsweg zwischen Nordsee und Mittelmeer bzw. Nord- und Südeuropa. Die Stadt befindet sich dort, wo das Massiv des Juragebirges in die fruchtbare Ebene der Franche-Comté übergeht. Sie liegt am Nordrand des Jura; nördlich der Stadt befindet sich eine zum Vorgebirge (Avants-Monts) gehörende Hügelkette. Südlich von Besançon befindet sich die erste Falte des Jura. Die Stadt wird vom Fluss Doubs durchflossen und liegt im Nordwesten des gleichnamigen Departments. Die Nachbarstädte Dijon in Burgund, Lausanne in der Schweiz, Belfort am Fuß des Elsass und die Grenze zu Deutschland liegen alle in 90 Kilometer Entfernung von Besançon. Die französische Hauptstadt Paris ist 327 Kilometer (Luftlinie) entfernt. Besançon liegt fast genau auf halbem Weg zwischen den Städten Lyon und Straßburg; die Entfernung zu beiden beträgt etwa 190 Kilometer.

Seit 2004 bildet Besançon zusammen mit den Städten Dijon, Mülhausen, Belfort, Montbéliard, dem Trinationalen Eurodistrict Basel, Le Creusot-Montceau-les-Mines, Chalon-sur-Saône und Neuchâtel die Métropole Rhin-Rhône. Seit 2012 ist Besançon zusammen mit einigen Nachbarstädten Mitglied des Pôle métropolitain Centre Franche-Comté.

Besançon hat 14 Stadtteile mit etwa 2.200 (Tilleroyes und Velotte) bis knapp 20.000 Einwohnern (Planoise); Einwohnerzahlen von 2006 in Klammern; die Nummern beziehen sich auf nebenstehende Karte:

Folgende Gemeinden grenzen an die Gemeinde Besançon; sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, genannt: Châtillon-le-Duc, Bonnay, Vieilley, Mérey-Vieilley, Braillans, Thise, Chalezeule, Montfaucon (Doubs), Morre, Fontain, Beure, Avanne-Aveney, Franois, Serre-les-Sapins, Pirey, École-Valentin.

Zur siedlungsgeografischen Unité urbaine von Besançon, in der insgesamt 134.376 Einwohner auf 122 km² leben, zählen die Gemeinden Besançon, Avanne-Aveney, Beure, Chalezeule, Chalèze, Châtillon-le-Duc, Devecey, École-Valentin, Miserey-Salines, Pirey und Thise.

In wirtschaftsgeografischer Hinsicht der Aire urbaine lebten 222.381 Menschen (1999) in 234 Gemeinden in einem über 1652 km² ausgedehnten Ballungsgebiet.

Das Klima von Besançon kennt ozeanische Einflüsse in der Form von ergiebigen und häufigen Niederschlägen einerseits und kontinentale Einflüsse andererseits, die sich in strengen Wintern sowie trockenen und heißen Sommern äußern. Es existieren starke Schwankungen sowohl von einer Jahreszeit zu anderen als auch zwischen den Jahren. Mit 1108 mm Niederschlag pro Jahr gehört Besançon zusammen mit etwa Brest und Biarritz zu den regenreicheren Städten Frankreichs. Pro Jahr gibt es durchschnittlich an 141 Tagen Niederschlag, davon an etwa 30 Tagen Schnee. Trotzdem bringt Besançon es auf 1797 Sonnenstunden pro Jahr, die zwischen monatlich 55 im Dezember und 246 im August schwanken. An 67 Tagen pro Jahr liegt die Temperatur unter dem Gefrierpunkt. Besançon hat relativ wenig Wind. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit liegt bei 2,2 m/s, Böen über 100 km/h kommen nur einmal im Jahr vor. Die höchste je gemessene Temperatur liegt bei 40,3 °C am 28. Juli 1921, die tiefste Temperatur bei −20,7 °C am 9. Januar 1985. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,2 °C.

Besançon entwickelte sich von einem gallischen Oppidum zu einem der kulturellen, militärischen und wirtschaftlichen Zentren des heutigen Frankreich. Aufgrund der großen Anzahl von historisch wertvollen Artefakten, die sowohl germanischen als auch französischen Ursprungs sind, darf die Stadt das Prädikat Stadt der Kunst und Geschichte tragen.

Für das Mittelpaläolithikum (vor etwa 50.000 Jahren) ist die Anwesenheit von Jägern und Sammlern in der Region belegt. Ausgrabungen, die in den vergangenen Jahrhunderten durchgeführt wurden, haben Siedlungsspuren aus der Jungsteinzeit zu Tage gefördert. Besiedelt wurden vor allem die Ufer des Doubs, der Fuß der Hügel des Roche d’Or und Rosemont. Die Funde wurden auf 4000 v. Chr. datiert.

Im 2. Jahrhundert v. Chr. stand das heutige Besançon unter der Herrschaft der Sequaner. Dieses keltische Volk kontrollierte ein großes Territorium zwischen der Rhone, der Saône, dem Jura und den Vogesen. Eine Serie von Ausgrabungen auf dem Gebiet der früheren Stadtmauer, besonders im Jahre 2001, hat belegt, dass die Siedlung von einem Wall (murus gallicus) eingeschlossen war; die Handwerker siedelten jedoch außerhalb des Walls. Das auf Latein Vesontio genannte Oppidum war Hauptort und wirtschaftliches Zentrum der Sequaner. Es wurde durch die Germanen bedroht und 59 v. Chr., vielleicht auch schon früher, von den Sueben unter Ariovist erobert, später durch die Haeduer und im Jahr 58 v.Chr. schließlich durch die Römer unter Julius Caesar. Aufgrund der strategisch günstigen Lage wählte Caesar die Stadt als Hauptort der Sequaner aus (Civitas Maxima Sequanorum). Vesontio wurde Militärstützpunkt und Handelsknoten des römischen Galliens; es erlebte eine Blütephase, in der es zu einer der größten Städte von Gallia Belgica und später Germania superior wuchs.

Im Jahre 68 n. Chr. war die Region Schauplatz der Schlacht bei Vesontio, bei der sich Lucius Verginius Rufus, der Kaiser Nero ergeben war, und der Rebell Gaius Iulius Vindex gegenüberstanden. Letzterer beging nach seiner Niederlage Selbstmord. Die Römer vergrößerten die Stadt und errichteten zahlreiche Bauwerke vor allem entlang des Cardo (heutige Grande Rue) und auch auf der rechten Seite des Doubs, wo sie ein Amphitheater mit Platz für 20.000 Besucher bauten. Im Untergrund von Besançon befinden sich zahlreiche Artefakte aus der römischen Epoche, besonders innerhalb der Doubs-Schleife und in den unmittelbar angrenzenden Gebieten, wo mehr als 200 Fundstellen existieren. Aus der Zeit von Marc Aurel stammen Gebäude wie die Porte Noire, die gegen 175 n. Chr. erbaut wurde, die Säulen des Square Castan, der Aquädukt, der die Stadt mit Wasser versorgte, das Amphitheater und Römerhäuser mit Mosaiken, die heute im Musée des beaux-arts et d’archéologie de Besançon ausgestellt sind; zwischen 172 und 175 gab es aber auch Unruhen. Während der Tetrarchie wurde Vesontio zur Hauptstadt der Provincia Maxima Sequanorum erhoben. Im Jahr 360 bezeichnete der sich auf der Durchreise befindliche Kaiser Julian die Stadt jedoch als Marktflecken, was auf einen Niedergang hinweist; Besançon war nun nur mehr ein Dorf.

Kurz nach dem Fall des Römischen Reichs wurden die gallischen Völker unter dem Merowingerkönig Chlodwig I. vereint. Die Sequaner wurden so gleichzeitig wie die Burgunden und die Alamannen in das Frankenreich eingegliedert.

Die Geschichte Besançons im Frühmittelalter ist nur wenig erforscht, Dokumente und andere Hinweise fehlen weitgehend. Die erste Erwähnung der Stadt findet sich in einem Brief von Louis le Pieux an Erzbischof Bernoin aus dem Jahr 821; hier wurde Besançon als Chrysopolis bezeichnet. Von 843 bis 869 war die Diözese Besançon Teil des Lotharii Regnum, später von Lotharingien und nach dem Tod von Lothar II. nimmt es Karl der Kahle auf Grund der Bestimmungen des Vertrags von Meerssen (870) in Besitz. Bis 879 war es damit Teil des Westfrankenreichs.

Im Jahre 888 feudalisierte Odo von Paris sein Reich und gründete die Herzogtümer und Grafschaften Burgunds. Burgund hatte damals Dole zur Hauptstadt und gehörte zur Grafschaft Varais, wo auch Besançon lag. Der erste Graf von Burgund war Otto-Wilhelm, der Pfalzgraf. Gleichzeitig wird Besançon ein unabhängiges Erzbistum und Bischofssitz, wobei es zur Tradition wurde, dass der Erzbischof gleichzeitig auch Kanzler des Königs von Burgund wurde. Der letzte König von Burgund, Rudolf III, hatte keine männlichen Nachfolger und vergab seine Besitztümer an Heinrich II. als Lehen.

Somit wurde Besançon und die gesamte Grafschaft Burgund im Jahre 1032 Teil des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Der Erzbischof Hugo von Salins wird mit kaiserlicher Unterstützung auch Herr der Stadt, die er in eine Blütephase führt. Nach seinem Tod im Jahre 1066 fällt sie jedoch in eine lange Krise, die durch Nachfolgekämpfe verursacht ist. Während des gesamten Mittelalters bleibt Besançon jedoch eine Stadt, die direkt der kaiserlichen Herrschaft untersteht und die unabhängig von der Grafschaft Burgund bleibt.

Im 12. und 13. Jahrhundert widersetzten sich die Bisontiner der Macht der Erzbischöfe und erhielten im Jahr 1290 schließlich ihre städtische Unabhängigkeit. Besançon blieb zwar Teil des deutschen Kaiserreichs, regierte sich aber selbst mit einem Rat aus 28 Standespersonen, die direkt durch das männliche Wahlvolk bestimmt wurden, und einem Rat aus 14 Statthaltern, die eben von diesen Standespersonen gewählt wurden. Diesen Status einer Freistadt behielt Besançon für fast 400 Jahre. Die Freigrafen von Burgund, die die Herrschaft über die Franche-Comté erlangt hatten, wurden zur Schutzmacht für die Freistadt, die in dieser Periode zu Wohlstand kam.

Nach dem Tod von Karl dem Kühnen wurde Besançon von Ludwig XI. gefördert. Er bestätigte Anfang 1481 nicht nur das Stadtrecht, sondern ordnete auch die Verlegung der Universität von Dole nach Besançon an. Treibende Kraft hinter diesen Entwicklungen war Karl von Neuenburg, Erzbischof von Besançon und Berater von Ludwig XI.

Mit Beginn der Renaissance fiel die Franche-Comté wieder an das Deutsche Reich. Kaiser Karl V. befestigte Besançon und machte aus der Stadt ein Bollwerk für sein Reich. Ein Comtois, Nicolas Perrenot de Granvelle, wurde 1519 Reichskanzler und 1532 Justizminister. Die Region profitierte vom Wohlwollen Karls V., Besançon wuchs zur fünftgrößten Stadt des Reichs und erhielt einige Baudenkmäler wie das Palais Granvelle oder das Rathaus, dessen Fassade auch heute noch von einer Statue Karls V. geschmückt wird. Die Bevölkerung, die 1518 8000–9000 Menschen und 1608 11.000–12.000 Einwohner zählte, lebte zu mehr als der Hälfte vom Weinbau, der der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt wurde. Aus dieser Zeit stammen die bis heute erhaltenen Cabordes de Besançon.

Während das 16. Jahrhundert von Prosperität geprägt war, war das 17. Jahrhundert eine Periode der Kriege und der Not. Ab 1631 beherbergte die Stadt zweimal Gaston de Bourbon, Bruder des Königs und persönlicher Feind von Kardinal Richelieu. Während des zehnjährigen Kriegs, der als Teil des dreißigjährigen Kriegs in der Franche-Comté tobte, wüteten Pest und Hungersnöte in der Region. Besançon entging mehrmals Belagerungen, trotzdem brach 1636 die Pest aus und von 1638 bis 1644 litt die Bevölkerung der Stadt an Hunger.

Ab 1651 liefen Verhandlungen über einen Tauschvertrag: Philipp IV., König von Spanien, sollte die Stadt Frankenthal an das Deutsche Reich abtreten und dafür Besançon bekommen. Die Bisontiner stimmten diesem Vorhaben erst 1664 zu. Um eine neue Vogtei zu gründen, mussten 100 Dörfer der Stadt zugeschlagen werden. Für eine zehnjährige Periode verlor Besançon somit den Status einer freien Stadt und wurde spanischer Besitz. Der Frieden blieb jedoch von kurzer Dauer: am 8. Februar 1668 marschierte die Armee des Grand Condé in Besançon ein, nachdem die lokalen Behörden kapituliert hatten. Bereits am 9. Juni mussten die Franzosen jedoch den Rückzug antreten. Noch im gleichen Sommer wurden Befestigungsarbeiten in Angriff genommen: der Grundstein für die Zitadelle wurde am 29. September 1668 gelegt und auf der anderen Seite der Stadt wurden um Charmont umfangreiche Arbeiten durchgeführt.

Am 26. April 1674 marschierte eine Streitmacht des Fürsten von Condé, die 15.000–20.000 Mann zählte und von Vauban unterstützt wurde, vor Besançon auf, um es zu belagern und einzunehmen. Um eine schnelle Eroberung der Stadt zu erzwingen, ließ Vauban in der Nacht eine große Artillerie aus 36 Kanonen auf den Mont Chaudanne tragen. Nach einer 27-tägigen Belagerung, der König Ludwig XIV. auf dem Château de Marnay beiwohnte ebenso wie Louvois, fiel die Festung am 22. Mai in die Hände der Belagerer. Besançon wurde in der Folge mit den Patenten vom 1. Oktober 1677 auf Kosten von Dole zur Hauptstadt der Franche-Comté erhoben. Schritt für Schritt wurden zahlreiche Behörden wie die Militärregierung, die Wirtschaftsverwaltung, das Parlament oder die Universität in Besançon angesiedelt. Der am 10. August 1678 unterschriebene Vertrag von Nimwegen gliederte die Stadt und ihr Umland endgültig an Frankreich an.

Ludwig XIV. entschied sich, Besançon zu einem Bollwerk seiner Ostverteidigung auszubauen und übertrug Vauban die Aufgabe, die notwendigen Bauarbeiten vorzunehmen. Somit wurde die Zitadelle zwischen 1674 und 1688 komplett umgebaut, 1689–1695 folgten weitere Befestigungen und ab 1680 wurden zahlreiche Kasernen errichtet. Der Bau der Festung war so teuer, dass Ludwig XIV. gefragt haben soll, ob die Mauer nicht aus Gold seien.

Im 18. Jahrhundert erlebte die Franche-Comté dank fähiger Verwalter eine Periode des Wohlstands, in der die Bevölkerung Besançons von 14.000 auf 32.000 Einwohner wuchs und Denkmäler und prachtvolle Gebäude entstanden.

Als Ergebnis der französischen Revolution verlor Besançon seinen Status als Sitz des Erzbischofs und als Hauptstadt. Es war nunmehr nichts weiter als ein Hauptort eines Departements, von dem man die landwirtschaftlich produktivsten Gebiete – jene im Unterland – abgetrennt hatte. Die Bevölkerung, die vor der Revolution bei etwa 32.000 gelegen hatte, ging auf 25.328 Menschen im Jahr 1793 zurück, um sich bis 1800 leicht auf 28.423 Einwohner zu erholen. In der gleichen Zeit jedoch siedelte sich die Uhrenindustrie in der Stadt an: 1793 gründete eine Gruppe Schweizer Uhrmacher um Laurent Mégevand, der wegen seiner politischen Aktivitäten aus der Schweiz ausgewiesen worden war, eine Uhrenmanufaktur in Besançon. Obwohl ein Teil der Bevölkerung Besançons dem Uhrmacherhandwerk nicht freundlich gesinnt war, wurden 1794/95 14.700 Uhren hergestellt, 1802/03 waren es schon 21.400.

Während der Dritten Republik erlebte Besançon eine Stagnation, auch die Bevölkerung schwankte für mehrere Jahrzehnte um 55.000. Unabhängig davon entwickelte sich die Uhrenindustrie, deren Produktion auf 395.000 Uhren 1872 und 501.602 im Jahre 1883 stieg. 1880 stammten 90 % der in Frankreich hergestellten Uhren aus Besançon, wo 5000 Uhrmachermeister und 10.000 Akkordarbeiter in dieser Branche beschäftigt waren. Der Druck der Schweizer Konkurrenz stürzte die Besançoner Uhrenherstellung in eine Krise, von der sich der Sektor zu Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch wieder erholte: 1900 wurden 635.980 Uhren hergestellt, bis 1910 sank die Zahl der Beschäftigten auf etwa 3000. Parallel dazu entwickelten sich andere Wirtschaftszweige wie das Brauereigewerbe (mit Gangloff als bekanntestem Betrieb der Branche), die Papierherstellung und die Metallverarbeitung. Am dynamischsten entwickelte sich jedoch die Textilindustrie, nachdem Hilaire de Chardonnet ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Seide entwickelt hatte und der Stadt erlaubte, dieses Verfahren in einer Fabrik anzuwenden, die 1891 in Prés-de-Vaux eröffnet wurde. Von Juni bis Oktober 1860 wurde auf der Place Labourey (die heutige Place de la Révolution) die Internationale Ausstellung 1860 abgehalten, um einerseits die Uhrmacherei, andererseits das lokale Kunsthandwerk zu fördern. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde aus Besançon auch ein Badeort: 1890 wird die Compagnie des Bains Salins de la Mouillère gegründet, und der Tourismus entwickelte sich um die Marke Besançon-les-Bains, womit ein Thermalbad, ein Hotel, ein Casino, ein Kursaal und 1896 ein Fremdenverkehrsverein entstanden. Im Jahre 1910 wurde Besançon vom bis heute schlimmsten Hochwasser getroffen.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs marschierte die deutsche Armee am 16. Juni 1940 in Besançon ein, wenngleich das französische Militär alle Brücken vor dem anrückenden Feind gesprengt hatte. Nach dem Einmarsch wurde Besançon Teil des für deutsche Besiedlung vorgesehenen Frankreich, wobei die Demarkationslinie nur 30 km westlich der Stadt verlief. Im Fall eines deutschen Siegs im Zweiten Weltkrieg wäre Besançon Teil des Deutschen Reichs geworden. Bis zum Bombenangriff durch die britische Luftwaffe in der Nacht vom 15. zum 16. Juli 1943, bei dem ein Bomber auf den Bahnhof stürzte und bei dem 50 Tote und 40 Schwerverletzte zu beklagen waren, war die Stadt von größeren Zerstörungen verschont geblieben. Die Résistance wurde in Besançon relativ spät aktiv: die ersten Attentate wurden im Frühling 1942 durchgeführt. Die Deutschen antworteten mit Verhaftungen, und am 26. September 1943 wurden in der Zitadelle von Besançon 16 Mitglieder der Résistance hingerichtet. 83 weitere erlitten in der Folge das gleiche Schicksal. Am 6. September 1944 wurde Besançon von der amerikanischen 3. und 45. Infanteriedivision, die in der Provence gelandet waren, befreit. Das 6. Korps der amerikanischen Armee marschierte nach viertägigen Kampf am 8. September 1944 in Besançon ein, und General Charles de Gaulle besuchte das befreite Besançon am 23. September 1944. Zu den bekanntesten Mitgliedern der Résistance in Besançon gehören Gabriel Plançon, Jean und Pierre Chaffanjon, Henri Fertet, die Brüder Mercier, Raymond Tourrain, Marcelle Baverez, Henri Mathey oder Pater Robert Bourgeois.

Nach dem Ende des Kriegs erlebte Besançon wie ganz Frankreich einen starken Wirtschaftsaufschwung. Die Bevölkerung wuchs besonders stark, sie nahm zwischen 1954 und 1962 um 38,5 % zu, was nur durch Grenoble und Caen übertroffen wurde. Die Infrastruktur konnte mit dieser Entwicklung nur mit Verzögerung mithalten: 1970 wurde die Bahnverbindung nach Paris elektrifiziert, der Rhein-Rhône-Kanal ab 1975 ausgebaut und erst 1978 bekam Besançon einen Autobahnanschluss. Die Idee, einen Flughafen in La Vèze zu bauen, wurde jedoch schnell wieder fallen gelassen.

Die Uhrenindustrie blieb zunächst dominierend, verlor jedoch an Bedeutung auf Kosten dynamischerer Wirtschaftszweige wie der Textil-, Bau- oder Nahrungsmittelindustrie. 1954 waren noch 50 % der Industriearbeitsplätze in der Uhrmacherei, dieser Anteil sank bis 1962 jedoch auf 35 %. Im Jahre 1962 hatten drei Unternehmen mehr als 1000 Angestellte: die Uhrenhersteller Lip und Kelton-Timex sowie der Textilhersteller Rhodiacéta. Besançon blieb jedoch das Zentrum der Uhrmacherei in Frankreich, da sich hier Unternehmenssitze sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen befanden. Die Textilindustrie erlebte gleichzeitig einen Aufschwung: Rhodiacéta hatte 1966 3.300 Mitarbeiter und der Familienbetrieb Weil hatte 1965 1.500 Mitarbeiter, er war Frankreichs führender Hersteller von Männerbekleidung.

Angesichts dieses exponentiellen Wachstums und insbesondere der Wohnraumknappheit entschied die Stadtverwaltung, ab 1952 die Wohnviertel Montrapon-Fontaine-Écu und Palente-Orchamps, und ab 1960 die drei 408 genannten Gebäude, die diesen Namen nach der Anzahl der Wohnungen erhielten, zu errichten. Diese Viertel wurden vorrangig von Industriearbeitern bewohnt. Bereits sehr schnell wurden die Schwächen dieses Modells sichtbar und zwischen 1961 und 1963 mussten die Anlagen modernisiert und ausgebaut werden. Parallel dazu richtete man die Neubauviertel Planoise, die beiden Industriegebiete Palente und Trépillot sowie den Campus Bouloie ein. Auch wurden drei Verbindungsstraßen gebaut, um den Verkehr zu beschleunigen. Mit einem Dekret vom 2. Juni 1960, das Regionen einrichtete, wurde Besançon Regionshauptstadt.

Die Ölkrise von 1973 war für Besançon das Ende des Aufschwungs und der Beginn einer wirtschaftlich schwierigen Zeit. Diese Krise wird am besten durch die Lip-Affäre symbolisiert, die bis heute nachwirkt: der Uhrenhersteller Lip musste im Frühling 1973 einen Entlassungsplan vorlegen, der einen Arbeitskampf basierend auf Selbstverwaltung und solidarischer Ökonomie sowie eine Welle der Solidarität mit sich zog, die in einem Demonstrationszug von 100.000 Personen in einer sonst menschenleeren Stadt gipfelte. Nach zwischenzeitlicher Wiederaufnahme des Betriebs musste das Unternehmen 1977 schließlich endgültig Konkurs anmelden. In den frühen achtziger Jahren schloss das Werk von Rhodiacéta und kurz danach jenes von Kelton-Timex. In den 1990er Jahren verlagerte der Textilhersteller Weil seine Produktion und reduzierte seine Belegschaft drastisch. Somit gingen innerhalb von 20 Jahren etwa 10.000 Arbeitsplätze in der Stadt verloren. Seitdem hat in Besançon eine Umstrukturierung von der Industrie- auf die Dienstleistungsökonomie stattgefunden, was durch die Dezentralisierungspolitik, die Frankreich seit 1982 verfolgt, gefördert wurde. Das Know-how, das Besançon sich in zwei Jahrhunderten Uhrenmanufaktur aufgebaut hat, konnte erfolgreich dazu genutzt werden, in Bereichen wie Mikrotechnologie, Präzisionsmechanik und Nanotechnologie international führend zu werden. Die hohe Lebensqualität, das Kulturerbe und die verkehrstechnisch günstige Lage haben weiterhin zu einem neuerlichen Wirtschaftsaufschwung beigetragen.

Die Stadt Besançon hatte per 1. Januar 2010 116.914 Einwohner und war damit auf dem 30. Rang der größten Städte Frankreichs. Seit dem Jahr 1975, als die Bevölkerungszahl der Stadt mit 120.315 ihr Maximum erreicht hatte, ist sie somit leicht geschrumpft. Verglichen mit anderen französischen Regionalhauptstädten ist Besançon eine eher kleine Stadt. Ihr Ballungsraum, in dem 244.449 Einwohner leben, ist jedoch der größte der Franche-Comté, vor den Ballungsräumen um die Städte Montbéliard (162.650 Einwohner) und Belfort (112.693 Einwohner). Seit dem Jahr 1793 wurden in der Stadt regelmäßig Volkszählungen durchgeführt.

Dem Rat der Stadt Besançon gehören derzeit 55 Mitglieder an.

Die Wahl zum Gemeinderat am 9. März 2008 führte zu folgendem Ergebnis:

Beschreibung: In Gold ein schwarzer Adler in seinen Klauen beiderseits eine rote Säule haltend.

Städtepartner von Besançon sind

In der Antike lag Besançon auf einer Römerstraße, die ab dem Mittelalter Via Francigena genannt wurde. Neben Besançon verlief sie durch Calais, Reims, Lausanne und Aosta; sie war Teil einer Route, die Rom mit der Nordsee verband.

Heute wird der Verkehr wie in den meisten europäischen Städten auch durch das Auto bestimmt und der Straßenverkehr nimmt ständig zu. Mit der Autobahn A36 (La Comtoise) Dole–Belfort, die nördlich am Raum Besançon vorbeiführt, ist die Stadt an das französische und ausländische Autobahnnetz angeschlossen. Die Nationalstraße N 57 verbindet Besançon mit Metz, Nancy und der Schweiz, die N 83 mit den bedeutenden Städten Lyon und Straßburg. Es werden seit langem Versuche unternommen, das Stadtzentrum verkehrstechnisch durch eine Umgehungsstraße zu entlasten. Der Nordostabschnitt (Voie des Montboucons) ist seit 2003 fertiggestellt, der Südwestabschnitt (Voie des Mercureaux) wurde am 11. Juli 2011 für den Verkehr freigegeben.

Die Bahnanbindung wurde durch die Eröffnung der LGV Rhin-Rhône am 11. Dezember 2011 stark aufgewertet. TGVs verbinden seitdem den außerhalb der Stadt gelegenen Bahnhof Besançon Franche-Comté TGV und seltener den Bahnhof Besançon-Viotte nahe dem Zentrum mit Paris (Fahrzeit 2 Stunden), Lyon (1:55 Stunden) und Straßburg (1:30 Stunden). Auch mit anderen großen Städten wie Zürich, Frankfurt am Main, Lille oder Marseille sind durch die Eröffnung dieser Schnellfahrstrecke Direktverbindungen möglich geworden. Die West- und Südabschnitte dieser Linie (zwischen Genlis und der LGV Sud-Est bzw. zwischen Dole und Bourg-en-Bresse) sind in Planung und sollen bis etwa 2020 in Betrieb gehen. Der Stadtbahnhof Besançon-Viotte liegt an der Eisenbahnstrecke Dole–Besançon–Belfort und ist auch Knotenpunkt der hier endenden Bahnstrecken Bourg-en-Bresse–Besançon und La Chaux-de-Fonds–Le Locle–Besançon sowie der teilweise stillgelegten Strecke Vesoul–Devecey–Besançon. Letztere wurde teilweise reaktiviert und dient nun als Zubringer zum neuen Bahnhof Besançon Franche-Comté TGV. TER-Züge bieten von Viotte und dem Bahnhof Besançon-la Mouillère Verbindungen nach Belfort, Montbéliard, Dole, Dijon, Morteau, Lons-le-Saunier, Bourg-en-Bresse und in die Schweiz.

Der Rhein-Rhône-Kanal, der Besançon durchfließt, wird nur von Ausflugsbooten befahren. Ein Ausbau dieses Wasserwegs, der auch die kommerzielle Nutzung erlauben würde, wurde 1997 verworfen, wenngleich dieses Vorhaben zuweilen neu diskutiert wird. Der Luftverkehr ist in Besançon ebenso wenig bedeutend: es befinden sich zwei Flugplätze in den Nachbargemeinden der Stadt, nämlich das Aérodrome de Besançon-La Vèze und das Aérodrome de Besançon-Thise. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Genf, Lyon und Basel.

Der Stadtverkehr wird u. a. mit Bussen betrieben: Das Ginko genannte Netz des Unternehmens Veolia Transdev besteht aus 19 Stadt- und 30 Regionallinien. Ein Viertel der Flotte wird aus Umweltschutzgründen mit Erdgas angetrieben. Die alte Straßenbahn Besançon wurde 1952 eingestellt, eine neue Linie ging am 30. August 2014 in Betrieb. Besançon war Vorreiter bei der Einrichtung einer Fußgängerzone 1974. Seit 2007 existiert ein kostenloses Fahrradverleihsystem namens VéloCité und seit 2010 ein Carsharing-Angebot (Auto’cité).

In Besançon eröffnete Hilaire de Chardonnet anno 1889 die erste kommerzielle Kunstseide-Spinnfabrik, deren Produkte aus Kollodium gezogen und gesponnen wurden. Diese Erfindung entstand als Antwort auf die verheerende Seidenraupen-Pest auf den Maulbeeren-Plantagen der Region Lyon, seinerzeit Zentrum der französischen Seidenraupen-Zucht.

Die vorrangigen Wirtschaftszweige sind heute die Mikrotechnologie und die Uhrenindustrie. Daneben bestehen Textil- und metallverarbeitende Betriebe. Die Gegend um Besançon ist für ihre Milchprodukte bekannt, insbesondere Käse (Comté und Morbier). In Besançon befindet sich ein großes Werk, in welchem wichtige Komponenten des Hochgeschwindigkeitszuges TGV hergestellt werden.

Die Universität der Franche-Comté mit Hauptsitz in Besançon hat rund 21.000 Studenten.

Daneben gibt es in der Stadt fünf Gymnasien, elf weitere Oberschulen und 39 Grundschulen.

Das Christentum ist die wichtigste Religion der Stadt. Es wurde ab dem dritten Jahrhundert von den Heiligen Ferreolus und Ferrutio in der Region eingeführt, auch wenn diese Sichtweise nicht unumstritten ist. Nachdem die zwei Prediger gefoltert und enthauptet worden waren, erbaute man mit der heutigen Kathedrale von Besançon die erste Kirche. Danach entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche weitere Kirchen, bis die Reform und die Trennung von Staat und Religion die Allmacht der katholischen Kirche in der Franche-Comté brach. Ab 1793 begannen die Protestanten, die man 1575 vertrieben hatte, sich als Uhrmacher erneut in Besançon anzusiedeln. Die Stadt widmete ihnen 1793 die Chapelle du Refuge im Hôpital Saint-Jacques, 1803 den Friedhof Champs Bruley und 1805 die Kapelle Couvent des Capucins (später zerstört). Die protestantische Hauptkirche ist heute die 1842 geweihte Chapelle du Saint-Esprit. Im 20. Jahrhundert kamen mit den orthodoxen protestantischen Kirchen diverser Strömungen, den Zeugen Jehovas oder den Mormonen zahlreiche andere christliche Gruppierungen in die Stadt. Die katholische Kirche leidet heute unter geringen Besucherzahlen in ihren Kirchen, bleibt jedoch die Konfession mit der größten Bekennerschaft unter den Bisontinern.

Gemessen an der Anzahl der Gläubigen ist der Islam die zweitwichtigste Religion in Besançon: man schätzt den Anteil der Muslime an der Bevölkerung auf 13 % oder 15.000 Personen. Der Islam kam ab den 1870er Jahren in die Region, als Soldaten aus den französischen Kolonien an der östlichen Grenze Frankreichs stationiert wurden, um in den Kriegen gegen Deutschland zu kämpfen. Sie blieben bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab den 1960er Jahren setzte die eigentliche Immigration aus Nordafrika ein, die Zuwanderer bauten nach und nach eine eigene Religionsgemeinschaft auf. Am Ende der 1990er Jahre wurde mit der Mosquée Sunna de Besançon die erste Moschee eingeweiht, zu der mittlerweile einige weitere Gebetshäuser gekommen sind.

Die Geschichte der Juden in Besançon beginnt im Mittelalter, als der Handel in der Stadt eine jüdische Gemeinschaft entstehen ließ. Die Juden wurden im 15. Jahrhundert aus der Stadt vertrieben, nachdem sie lange Zeit toleriert worden waren. Nach der französischen Revolution kehrte die jüdische Gemeinschaft zurück, richtete 1796 einen jüdischen Friedhof ein und errichtete in Battant eine Synagoge im maureskischen Stil, die als Synagoge von Besançon bis heute existiert. Die jüdische Gemeinschaft nahm an den Kämpfen des Ersten Weltkriegs teil, im Zweiten Weltkrieg wurde sie Opfer des Holocaust. Durch die Einwanderung speziell aus Nordafrika hat die jüdische Gemeinschaft wieder Kraft gewonnen, die Gottesdienste in der Synagoge werden heute nach sephardischem Ritus abgehalten.

Mit Einwanderern aus Asien ist in den 1970er Jahren auch der Buddhismus nach Besançon gekommen. In den 1980er Jahren kam sogar ein kambodschanischer Bonze jährlich, um Zeremonien abzuhalten und die Gläubigen anzuleiten. Ein buddhistisches Zentrum wurde gegründet, um in Planoise eine Pagode aufzubauen. Wenngleich viele religiöse Vereinigungen der Buddhisten existieren, ist diese Religion in der Franche-Comté ein Minderheitenphänomen geblieben.

Im Altertum war Besançon als Vesontia eine wichtige Stadt des durch die Römer eroberten Gallien. In ihr errichtete man monumentale Gebäude, von denen sich einige erhalten haben. Archäologische Zufallsfunde in Baugruben fördern häufig neue Fundstücke aus dieser Epoche zutage.

Das bekannteste und am besten erhaltene Gebäude aus der Römerzeit ist die Porte Noire, ein gallisch-römischer Triumphbogen, der unter Marc Aurel im heutigen Viertel Saint-Jean erbaut wurde. Sie wurde Anfang des 21. Jahrhunderts einer langwierigen und aufwändigen Restaurierung unterzogen, nachdem ihr der Zahn der Zeit und die Umweltverschmutzung zugesetzt hatten. Genau gegenüber der Porte Noire befindet sich der Square Castan, ein Ensemble von archäologischen Fundstücken aus dem 2. oder 3. Jahrhundert, das von acht korinthischen Säulen überragt wird.

Auf der anderen Seite des Doubs, im Viertel Battant, sind die Spuren des Amphitheaters von Vesontio sichtbar. Es sind heute jedoch nur mehr einige Sitzstufen und Grundmauern erhalten, da die Steine im Mittelalter für den Bau anderer Gebäude verwendet wurden. In Besançon wurden auch Spuren von zwei Römerhäusern im früheren Wohnviertel von Vesontio gefunden: das Domus du Palais de Justice und das Domus du collège Lumière, deren Mosaiken auf den Fundorten selbst sowie im Musée des beaux-arts et d’archéologie de Besançon ausgestellt sind. Ausgrabungsfunde an weniger prominenter Stelle sind zum Beispiel antike Fundamente in der Tiefgarage des Conseil régional de Franche-Comté.

Der Großteil des heutigen Befestigungssystems (Zitadelle, Stadtmauernauswahl, Bastionen und dem FG) ist das Werk von Vauban. Mit diesem Ensemble ist Besançon auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO vertreten. Die Befestigungen auf den anderen Hügeln wurden im 19. Jahrhundert gebaut, gleichzeitig haben auch Anlagen aus der Zeit vor Vaubans Wirken bis heute überdauert.

Die Zitadelle von Besançon wurde nach Plänen von Vauban zwischen 1678 und 1771 verwirklicht. Mit 250.000 Besuchern jährlich ist sie der meistbesuchte Ort der Franche-Comté. Sie erstreckt sich über 11 Hektar auf dem Gipfel des Mont Saint-Étienne auf einer Höhe von 330–370 m über dem Meeresspiegel und dominiert die auf 240–250 m liegende Mäanderschlaufe des Doubs. Sie beherbergt heute das Museum der Resistance und der Deportation, ein Museum über das Leben in der Franche-Comté, das regionale Archäologiebüro und einen Zoo. Sie ist das Wahrzeichen Besançons. Das Fort Griffon, das den Namen seines Erbauers, des italienischen Architekten Jean Griffoni, der 1595 mit den Bauarbeiten betraut wurde, erhalten hat, dient als zweite Zitadelle. Sie wurde durch Vauban von Grund auf umgebaut und von der Armee 1947 verkauft. Es hat seitdem eine Schule und das IUFM beherbergt.

Als Stadtmauer von Vauban wird das System aus Befestigungen um den Stadtteil La Boucle bezeichnet, die zwischen 1675 und 1695 neu errichtet wurden. Vauban ersetzte die mittelalterlichen, unter Karl V. reparierten und erweiterten Befestigungsanlagen durch einen Gürtel mit sechs befestigten Kanonentürmen, nämlich Tour Notre-Dame, Tour bastionnée de Chamars, Tour bastionnée des Marais, Tour bastionnée des Cordeliers (1691 fertiggestellt), Tour bastionnée de Bregille und Tour bastionnée de Rivotte.

Es gibt auch Anlagen, die noch aus der Zeit von vor der französischen Eroberung stammen. Der Tour de la Pelote, der sich im heutigen Quai de Strasbourg befindet, wurde 1546 auf Anweisung Karls V. von der Stadtregierung errichtet. Er verdankt seinen Namen Pierre Pillot, dem Herrn von Chenecey, dem das Land, auf dem der Turm gebaut wurde, gehörte. Die Porte Rivotte, die aus dem 16. Jahrhundert stammt, besteht aus zwei runden Türmen, von denen einer einen Ziergiebel mit einer Skulptur der Sonne von Ludwig XIV. hat. Die Porte Taillée, die in einen felsigen Klamm gegraben wurde, geht auf die Römer zurück. Sie liegt auf der Einfahrt zur Stadt aus Richtung der Schweiz. Oberhalb der Porte Taillée liegen ein Wachhaus und ein Spähturm, die 1546 gebaut wurden. Die Tour Carrée, die heute in der Promenade des Glacis liegt, wird auch Tour de Battant oder Tour Montmart genannt und stammt aus dem Jahre 1526.

Im 19. Jahrhundert wurden weitere Festungsanlagen gebaut, die alle Erhebungen rund um die Stadt abdecken. Das Fort de Chaudanne (offizieller Name Fort Baudrand) wurde zwischen 1837 und 1842 errichtet, das Fort de Bregille (offizieller Name Fort Morand) in den Jahren 1820 bis 1832, das Fort de Planoise (offizieller Name Fort Moncey) in den Jahren 1877–1880. Letzteres wird heute von den Compagnons d’Emmaüs genutzt. Das Fort Benoît wurde 1877 bis 1880 erbaut und das Fort de Beauregard im Jahre 1830. Das Fort Tousey und das Fort des Trois Châtels sind Lunettes d’Arçon genannte runde Türmchen mit konischen Dächern, die am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Eine dritte Lunette d’Arçon befindet sich innerhalb der Mauern des Fort de Chaudanne, aber es wurde beim Bau des Forts am Ende des 19. Jahrhunderts beschädigt. Weiterhin sind das Fort de Rosemont (gebaut während des Kriegs 1870–1871), das Fort des Montboucons (gebaut 1877–1880) und das Fort des Justices (ab 1870) nennenswert.

Die Caserne Ruty, früher Caserne Saint-Paul genannt, besteht aus vier Gebäuden, die einen Appellplatz umschließen und aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Hier sind heute der Generalstab der 7. Panzerbrigade und der Force No. 1 der französischen Landstreitkräfte untergebracht.

Seit dem dritten Jahrhundert und vor allem im Hochmittelalter wurden in Besançon zahlreiche Kirchen und Abteien gebaut, nachdem die Stadt Sitz eines Bistums geworden war. Höhepunkte der Bautätigkeit erlebte die Stadt im neunten Jahrhundert, als Hugo I. von Salins das Bischofsamt innehatte, und nach der Annexion durch Frankreich im Jahre 1674. Im Jahre 1842 wurde die Église du Saint-Esprit („Heilig-Geist-Kirche“) zum Zentrum der protestantischen Gemeinde, 1869 weihten die Juden ihre Synagoge ein. Seit Ende des 20. Jahrhunderts entstehen auch Moscheen in der Stadt.

Das wichtigste Bauwerk, das dem katholischen Glauben gewidmet ist, ist die St.-Johannes-Kathedrale (cathédrale Saint-Jean), ein Beispiel gotischer Architektur, das im 9., 12., und 18. Jahrhundert erbaut bzw. erweitert wurde. Sie hat zwei Absiden und beherbergt mit dem Gemälde Vierge aux Saints aus dem Jahre 1512 eines der Hauptwerke von Fra Bartolommeo. Die Kathedrale überragt das einstige Domviertel, wo im früheren Hôtel Boistouset der Sitz des Erzbistums Besançon ist. Hier befindet sich auch der alte erzbischöfliche Palast, der heute dem Rektorat der Akademie dient. Das Grand Séminaire wurde zwischen 1670 und 1695 unter Erzbischof Antoine-Pierre I. von Grammont gebaut und im Jahre im 18. Jahrhundert mit der Errichtung eines Portals und dem vorgelagerten Wohngebäude fertiggestellt. Seine Kapelle besitzt eine elegante Fassade mit korinthischen Pilastern auf zwei Stockwerken. Auf ihrem Portal thront ein Tympanon mit einer Jungfrau mit Kind des Bildhauers Huguenin aus dem Jahre 1848.

Apsis der Kathedrale Saint-Jean

Portal der Kathedrale Saint-Jean

Kirche Saint-Pierre

Kirche Sainte-Madeleine

Kirche Saint-Maurice

Kapelle Notre-Dame-du-Foyer

Am anderen Ende des alten Cardo und der heutigen Grande Rue befindet sich die Kirche Sainte-Madeleine. die 1746–1766 nach Plänen von Nicolas Nicole errichtet wurde. Mit dem Bau der zwei Türme von 1828 bis 1830 wurde sie endgültig fertiggestellt. Einer der beiden Türme beherbergt den berühmten Glöcknerautomaten Jacquemart. Das Dach besteht aus farbig glasierten Dachziegeln.

Im eigentlichen Stadtzentrum steht die von 1782 bis 1786 gebaute Kirche Saint-Pierre, die vom Bisontiner Architekten Claude Joseph Alexandre Bertrand geplant wurde. An ihr ist der besonders hohe Kirchturm auffällig, er diente früher dem gegenüber liegenden Rathaus als Uhrturm. Die Kirche Saint-Maurice, die im 6. Jahrhundert gegründet wurde, wurde von 1711 bis 1714 umgebaut und mit einer Fassade im jesuitischen Stil, auf der ein Glockenspiel thront, versehen. Die Église Notre-Dame entspricht der ehemaligen Benediktinerabtei Saint-Vincent, die im 11. Jahrhundert gegründet wurde. Sie wurde während des ersten Kaiserreichs zur Pfarrkirche Notre-Dame gemacht. Ihre Fassade wurde 1720 vom Architekten Jean-Pierre Gazelot entworfen. Ihr großes Eingangsportal sowie der Glockenturm stammen aber aus dem 16. Jahrhundert. Heute wird sie von der geisteswissenschaftlichen Fakultät benutzt. Die Église Saint-François-Xavier wurde als alte Kapelle des Jesuitenkollegs zwischen 1680 und 1688 erbaut. Sie hat einen Grundriss in der Form eines lateinischen Kreuzes, das von kleinen Seitenkapellen umgeben ist. Im Jahre 1975 wurde sie geschlossen. Die Abtei Saint-Paul war die Kirche der alten im Jahr 628 von Donatus gegründeten Abtei. Sie wurde im 14. und 15. Jahrhundert umgebaut und hat ein schönes gotisches Kirchenschiff. Die Kapelle Notre-Dame-du-Foyer, die 1739–1745 von Nicolas Nicole errichtet wurde, war früher die Kapelle des Couvent du Refuge, bis sie 1802 an das Krankenhaus Hôpital Saint-Jacques angegliedert wurde.

Außerhalb des historischen Stadtzentrums liegen zwei katholische Kirchen von Bedeutung. Die Basilika Saint-Ferjeux wurde in römisch-byzantinischem Stil auf der Höhle der Schutzpatrone Besançons, Ferreolus und Ferrutio, erbaut. Die Notre-Dame des Buis stammt aus dem 19. Jahrhundert und liegt auf 491 m Höhe oberhalb der Stadt.

Der protestantischen Gemeinde wurde im Jahre 1842 das alte Hospice du Saint-Esprit, der heutige Temple du Saint-Esprit, geweiht. Es handelt sich um ein gotisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, dem im 15. Jahrhundert eine Kapelle hinzugefügt wurde, dessen Kirchturm aber im Zuge der französischen Revolution zerstört wurde. Von Bedeutung ist seine Galerie mit Holzschnitzereien eines unbekannten Künstlers. Sein neogotisches Portal wurde 1841 vom Architekten Alphonse Delacroix anstelle der alten Vorhalle errichtet.

Die jüdische Gemeinde mcm taschen sale, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Besançon aufblühte, ließ von 1869 bis 1871 die Synagoge nach Plänen von Pierre Marnotte errichten. Das Gebäude wurde 1984 zum Monument historique erklärt und ist für seinen maurischen Stil, der von der Alhambra in Granada inspiriert ist, bemerkenswert. Die jüngsten religiösen Gebäude in Besançon gehören zur islamischen Konfession. Die Sunna-Moschee wurde im Viertel Saint-Claude auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstück erbaut; die Al-Fath-Moschee steht im Bezirk Planoise.

In Besançon stehen 184 als Monument historique klassifizierte Bauwerke (siehe auch Liste der Monuments historiques in Besançon). Wegen ihres historischen und kulturellen Erbes und ihrer einzigartigen Architektur wurde der Stadt im Jahr 1986 vom französischen Kulturministerium die Auszeichnung Stadt und Land der Kunst und der Geschichte verliehen.

Die Altstadt wird von einer Schlaufe des Doubs umflossen und vom Wahrzeichen Besançons, der Zitadelle (La Citadelle), überragt. In der Zitadelle befinden sich neben einem schönen Zoologischen Garten mit Noctarium, Insektarium, und einem Aquarium, das „Musée comptois“ (Objekte über die Traditionen der Franche-Compté), das „Musée de la Résistance et de la Déportation“ (Museum des Widerstands und der Deportation) und eine kleine Ausstellung über den französischen Baumeister Vauban. Daneben gibt es dort auch Gastronomie und Souvenirläden.

Viele Hôtel particulier aus dem 16. bis 18. Jahrhundert (siehe Hôtel d’Anvers, Hôtel de Champagney, Petit Hôtel Chassignet, Hôtel Terrier de Santans und Hôtel Boistouset) sind als schützenswerte Bauwerke klassifiziert.

Fünf Museen in Besançon dürfen sich mit der Auszeichnung Musée de France schmücken.

Das Musée des beaux-arts et d’archéologie de Besançon ist das älteste Museum Frankreichs. Es wurde 1694, also etwa 100 Jahre vor dem Louvre, gegründet. Heute ist es in einem alten Getreidemarkt von 1835 untergebracht und wurde in den 1960er Jahren durch Louis Miquel, Schüler von Le Corbusier, neu eingerichtet.

Das Musée du Temps, das 2002 eingeweiht wurde, ist auf Basis des Geschichtsmuseums der Stadt entstanden. Es befindet sich im Palais Granvelle und vereint in einem einzigartigen Konzept seine Kollektion von Armband-, Sonnen- und Sanduhren sowie anderen Zeitmessern mit dem Fundus des Geschichtsmuseums an Gemälden und Stichen.

In der Zitadelle sind drei Museen untergebracht. Das Musée de la Résistance et de la Déportation wurde 1971 im ehemaligen Kadettenwohnheim eröffnet und gehört zu den bedeutendsten seiner Art in Frankreich. Es behandelt in 20 Ausstellungsräumen Themen aus dem Zweiten Weltkrieg wie Nationalsozialismus, Okkupation, das Vichy-Regime, Deportation, Résistance und Befreiung und stellt Fotografien, Texte, Dokumente und Originalgegenstände aus. Zwei Säle sind Künstlern gewidmet, die ihre Werke in Konzentrationslagern geschaffen haben. Das Musée Comtois, das 1961 im Front Royal eingerichtet wurde, widmet sich der Kunst und den Traditionen der Region. In 16 Sälen wird eine ständige Ausstellung einiger der 20.000 Objekte aus dem 19. und 20. Jahrhundert umfassenden Sammlung des Museums gezeigt. Das Muséum d’histoire naturelle, das 1959 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Jean Minjoz gegründet wurde, bietet einen Rundgang zum Thema Evolution. Sein Zoo, Insektarium, Noktarium und Aquarium stellen lebende Tiere aus.

Mit 2408 ha Grünfläche, davon 2000 ha Wald, wird Besançon häufig als grünste Stadt Frankreichs bezeichnet: pro Einwohner verfügt es über 204 m² Grünfläche. Der Wald von Chailluz bedeckt mit seinen 1625 ha ein Viertel des Stadtgebiets. Die Stadt ist Eigentümer dieses Waldes, der größtenteils aus Laubbäumen besteht und in dem es einen Tierpark, einen Trimm-dich-Pfad und mehrere Wanderwege gibt.

Das historische Stadtzentrum ist von einem Grüngürtel umgeben. Im Westen der Altstadt, auf dem linken Ufer des Doubs, liegen die Gärten des Gare d’eau: Als 1833 der Rhein-Rhône-Kanal gebaut wurde, legte die Stadt einen kleinen Hafen für die Kanalschifffahrt an. Als man einen Kanal unterhalb der Zitadelle baute, wurde dieser Hafen aber überflüssig. Der 2 ha große Park um das ehemalige Hafenbecken gehört heute dem Conseil général du Doubs.

Direkt nördlich an diese Gärten grenzt die Promenade Chamars, die im späten 18. Jahrhundert angelegt wurde und die ihren Namen durch eine Kontraktion von Champs de Mars (campus martii) erhalten hat. Ursprünglich war an diesem Ort sumpfiges Gelände, das von einem Arm des Doubs in den kleinen und den großen Chamars geteilt wurde. Vauban sah hier einen schlecht verteidigten Punkt und ließ ihn mit einer Umwallung und Bastionen befestigen. 1739 wurde es der Stadt gestattet, diesen Ort in einen Park umzuwandeln. Unter Leitung des Bisontiner Architekten Claude-Joseph-Alexandre Bertrand wurde er 1770–1778 umgebaut und bekam ein Café, ein öffentliches Bad, eine Voliere für seltene Vögel, Kaskaden, einen botanischen Garten und einen Park im französischen Stil. 1830 wurde die innere Umwallung abgerissen, um den Hafen zu bauen, dabei verschwand auch ein Großteil der damaligen Parkanlagen. Zwischen 1978 und 1982 wurde der Ort wieder in einen Park umgewandelt, wobei von der ursprünglichen Anlage nur noch zwei Wärterhäuschen, ein paar Platanen und die Steingefäße des Bildhauers Jean-Baptiste Boutry übrig geblieben sind.

Nördlich des historischen Zentrums von Battant, auf der rechten Seite des Doubs, befindet sich die zur Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffene Promenade des Glacis, die das Werk des Landschaftsarchitekten Brice Michel und des Architekten Maurice Boutterin ist. Im Zentrum von Battant befindet sich der 1988 angelegte Clos Barbisier, der eine Vielzahl von Rosen beherbergt. Der botanische Garten wurde bereits 1580 gegründet. Er ist danach sechsmal umgezogen und befindet sich seit 1957 an seinem heutigen Standort in der Place Leclerc. Die Jardins du Casino ist ein öffentlicher Garten mit Blumenwiesen und baumbesäumten Wegen. Im Parc de l’observatoire, der 1904 auf Drängen des Direktors des astronomischen Observatoriums, Auguste Lebeuf, eingerichtet wurde, gibt es besondere Blutbuchen, Hängebuchen, Kastanien und Kiefern. In der Promenade Helvétie befindet sich ein 1987 angelegter botanischer Garten namens Jardin des Sens et des Senteurs (Garten der Sinne und Gefühle), der Sehbehinderten Pflanzen und Büsche mit speziellen Gerüchen oder greifbaren Besonderheiten näherbringt und der mit Erklärungstafeln in Braille-Schrift ausgestattet ist.

Die Promenade Micaud wurde ab 1843 Schritt für Schritt auf 3 ha auf der rechten Doubs-Seite nach Plänen des Architekten Alphonse Delacroix angelegt. Sie trägt den Namen von Jules Micaud, der als damaliger Bürgermeister den Bau in Auftrag gegeben hatte. Unter den 400 Bäumen findet man Besonderheiten wie großblütige Magnolien oder Buchen mit tief gezähnten Blättern, eine Musikhalle, ein Wasserbecken sowie zahlreiche Skulpturen. Die Promenade Granvelle war ursprünglich der private Garten des Palais Granvelle und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadt hat ihn 1712 gekauft und 1728 der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Zwischen 1775 und 1778 wurde er durch den Architekten Claude-Joseph-Alexandre Bertrand zu einem Ziergarten umgestaltet. Heute befinden sich hier eine Musikhalle, eine künstliche Höhle, ein Wallace-Brunnen, Statuen von Victor Hugo und Auguste Veil-Picard, das Portal der Kirche Église du couvent des Grands-Carmes sowie ein neoklassischer Säulengang, der von einem früheren Pavillon zum Verweilen übrig geblieben ist.

In Besançon gibt es zahlreiche Springbrunnen, was vor allem auf die Rolle der Stadt als Thermalbad zurückzuführen ist.

„Als er einen Weg in drei Tagen vorgerückt war, wurde ihm gemeldet, Ariovist beeile sich mit allen seinen Truppen, um Vesentio zu besetzen, welches die größte Stadt der Sequaner ist, und sei drei Tagesmärsche von seinem Lande aus vorgerückt. Dass das geschehe, glaubte Cäsar energisch verhüten zu müssen. Denn von allen Dingen, die für den Krieg von Nutzen sind, war in dieser Stadt der nächste Vorrat, und durch ihre natürliche Lage war sie so fest, dass sie eine günstige Gelegenheit bot, den Krieg in die Länge zu ziehen, deswegen, weil der Doubs, wie mit einem Zirkel herumgezogen, fast die ganze Stadt umgibt; die übrige Strecke, wo der Fluss aussetzt – sie ist nicht länger als 1 600 Fuß (480 m) – nimmt ein Berg von großer Höhe ein, und zwar in der Weise, dass den Fuß des Bergs auf beiden Seiten die Flussufer berühren. Diesen (Berg) macht eine umgeführte Mauer zu einer Burg und verbindet ihn mit der Stadt.“

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Freigrafschaft Burgund | Reichsstadt Besançon | Grafschaft Artois | Grafschaft Flandern nebst Süd-Flandern (um Lille) | Herrschaft Mecheln | Grafschaft Namur | Grafschaft Hennegau | Provinz Zeeland | Grafschaft Holland | Herzogtum Brabant | Markgrafschaft Antwerpen | Herzogtum Limburg | Herzogtum Luxemburg | Herrschaft Friesland | Tournai | Herrschaft Breda | Grafschaft Hoorn | Grafschaft Egmond | IJsselstein | Herrschaft Bergh

Sowie ab 1548 zusätzlich: Herzogtum Geldern | Grafschaft Zutphen | Herrschaft Utrecht | Herrschaft Groningen | Herrschaft Overijssel nebst Drenthe | Herrschaft Jever (bis 1588, zuvor und später kreisfrei)

← Vorhergehender Ort: Cussey-sur-l’Ognon 17,0 km | Besançon | Nächster Ort: Étalans 27,0 km →

Canterbury | Dover | Calais | Wissant | Guînes | Licques | Wisques | Thérouanne | Auchy-au-Bois | Bruay-la-Buissière | Arras | Bapaume | Peronne | Doingt | Seraucourt-le-Grand | Tergnier | Laon | Bouconville-Vauclair | Corbeny | Hermonville | Reims | Trépail | Châlons-en-Champagne | Coole | Donnement | Brienne-le-Château | Bar-sur-Aube | Châteauvillain | Blessonville | Langres | Humes-Jorquenay | Coublanc | Grenant | Dampierre-sur-Salon | Savoyeux | Seveux | Gy | Cussey-sur-l’Ognon | Besançon | Étalans | Chasnans | Nods | Ouhans | Pontarlier | Yverdon-les-Bains | Orbe | Lausanne | Cully | Vevey | Montreux | Villeneuve | Aigle | Saint-Maurice | Martigny | Orsières | Bourg-Saint-Pierre | Grosser Sankt Bernhard | Saint-Rhémy-en-Bosses | Saint-Oyen | Etroubles | Gignod | Aosta | Saint-Christophe | Quart | Nus | Verrayes | Chambave | Saint-Denis | Châtillon | Saint-Vincent | Montjovet | Issogne | Verrès | Arnad | Hône | Bard | Donnas | Pont-Saint-Martin | Carema | Settimo Vittone | Borgofranco d’Ivrea | Montalto Dora | Ivrea | Cascinette d’Ivrea | Burolo | Bollengo | Palazzo Canavese | Piverone | Azeglio | Viverone | Roppolo | Cavaglià | Santhià | San Germano Vercellese | Olcenengo | Salasco | Sali Vercellese | Vercelli | Palestro | Robbio | Nicorvo | Castelnovetto | Albonese | Mortara | Cergnago | Tromello | Garlasco | Gropello Cairoli | Villanova d’Ardenghi | Zerbolò | Carbonara al Ticino | Pavia | Valle Salimbene | Linarolo | Belgioioso | Torre de’ Negri | Costa de’ Nobili | Santa Cristina e Bissone | Miradolo Terme | Chignolo Po | San Colombano al Lambro | Orio Litta | Senna Lodigiana | Calendasco | Rottofreno | Piacenza | Podenzano | San Giorgio Piacentino | Pontenure | Carpaneto Piacentino | Cadeo | Fiorenzuola d’Arda | Chiaravalle della Colomba | Alseno | Busseto | Fidenza | Costamezzana | Noceto | Medesano | Fornovo di Taro | Terenzo | Berceto | Pontremoli | Filattiera | Villafranca in Lunigiana | Bagnone | Licciana Nardi | Aulla | Santo Stefano di Magra | Sarzana | Castelnuovo Magra | Ortonovo | Luni | Fosdinovo | Carrara | Massa | Montignoso | Seravezza | Pietrasanta | Camaiore | Lucca | Capannori | Porcari | Montecarlo | Altopascio | Castelfranco di Sotto | Santa Croce sull’Arno | Ponte a Cappiano | Fucecchio | San Miniato | Castelfiorentino | Coiano | Montaione | Gambassi Terme | San Gimignano | Colle di Val d’Elsa | Badia a Isola | Monteriggioni | Siena | Monteroni d’Arbia | Ponte d’Arbia | Buonconvento | Montalcino | Torrenieri | San Quirico d’Orcia | Bagno Vignoni | Castiglione d’Orcia | Radicofani | San Casciano dei Bagni | Abbadia San Salvatore | Piancastagnaio | Ponte a Rigo | Proceno | Acquapendente | Grotte di Castro | San Lorenzo Nuovo | Bolsena | Montefiascone | Viterbo | Ronciglione | Vetralla | Capranica | Sutri | Monterosi | Nepi | Mazzano Romano | Campagnano di Roma | Formello | La Storta | Rom

David McCalden

William David McCalden (* 20. September 1951 in Belfast, Nordirland; † 15

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. Oktober 1990 in El Segundo, Kalifornien) war ein britischer rechtsextremer Politiker, und später einer der führenden internationalen Holocaustleugner.

McCalden wurde in Belfast geboren, verließ aber 1972 seine Heimatstadt, um am Goldsmiths College an der University of London zu studieren. Als Mitglied der rechtsradikalen British National Front, für die er auch als Redakteur der Parteizeitung Nationalist News tätig war, wurde er zum ersten Mal politisch aktiv. 1976 verließ er die National Front, um der von John Kingsley Read, dem ehemaligen Vorsitzenden der National Front, geleiteten National Party beizutreten. Auch hier schrieb er für das Parteijournal, Britain First. Zu seinen anderen Werken aus dieser Zeit gehören das Journal Beacon und das Buch Nuremberg and Other War Crimes Trials (Nürnberg und andere Kriegsverbrechenprozesse, 1978). Dieses Buch schrieb er jedoch unter dem Pseudonym „Richard Harwood“, das auch der britische Holocaustleugner Richard Verrall benutzt hatte.

1978 emigrierte McCalden nach Kalifornien. Mit dem altgedienten amerikanischen Neonazi Willis Carto gründete er das Institute for Historical Review (IHR), von dem er als Direktor und Hauptredakteur berufen wurde. Hierbei war er meistens unter dem Namen „Lewis Brandon“ tätig.<re name=“LATimes“ /> Laut seinen Mitgründern sei das IHR ein Forschungszentrum für alle seriösen Historiker. Es veröffentlicht jedoch nur Materialien, welche die Leugnung des Holocaust thematisieren, und wird von Historikern nicht als seriöses Forschungsinstitut anerkannt. McCalden war der führende Organisator der Aktivitäten des IHR, und begründete damit seinen Ruf als einer der hartnäckigsten Befürworter der Holocaustleugnung

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Dennoch verschlechterte sich die Beziehung zwischen McCalden und Carto und 1981, nachdem er sich mit Carto zerstritten hatte, verließ McCalden das IHR und gründete seine eigene Gruppe, „Truth Mission“. Als deren Leiter veröffentlichte er weitere Journale

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, einschließlich Revisionist Reprints, Holocaust News und David McCalden’s Revisionist Newsletter, und Bücher, darunter The Amazing, Rapidly Shrinking „Holocaust“ (1987). 1989 wurde er während einer Tagung in Los Angeles angegriffen und schwer zusammengeschlagen. Die Schuld für diesen Angriff gab er Irv Rubin und der Jewish Defense League.

David McCalden starb im Alter von 39 an Lungenentzündung und Aids in El Segundo, Kalifornien.

Flakpanzer I

Der Flakpanzer I war ein deutsches Selbstfahr-Flugabwehrgeschütz auf dem Gestell des Panzerkampfwagens I A.

Der Flakpz. I entstand während des Frankreich-Feldzuges, als man erkannte, dass die motorisierte Flak unzureichend gepanzert war. Daraufhin entschied das Heereswaffenamt im Jahr 1940, kleinere Flakgeschütze auf Panzergestelle zu montieren. Da zu dem damaligen Zeitpunkt nur wenige dieser Fahrgestelle zur Verfügung standen, wurde das des Panzerkampfwagens I verwendet, da es im Gegensatz zu anderen Modellen lieferbar war mcm taschen sale. Der Umbau der Fahrgestelle erfolgte bei der Firma Stoewer in Stettin.

Es wurden insgesamt 24 solcher Fahrzeuge gebaut, wobei beim Umbau Teile des Frontaufbaus und die komplette Motorabdeckung entfernt wurden, um eine größere Trittfläche zu gewinnen. Um eine günstige Schwerpunktlage für die Flak zu erreichen, wurde die Frontpanzerung des Aufbaus um etwa 18 cm nach vorne verschoben. Die seitlichen Klappen bestanden aus einfachem Blech und boten somit keinen wirklichen Schutz, vielmehr konnten diese zur Vergrößerung der Standfläche heruntergeklappt werden. Um mehr Platz zu schaffen, wurde außerdem das Funkgerät ausgebaut; die Verständigung erfolgte nun mit Handzeichen. Ausgerüstet waren die Panzer mit der 2-cm-Flak 38, zudem verfügten die Panzerbesatzungen noch über Nahkampfwaffen wie Karabiner. Um dem Fahrer den Einstieg zu erleichtern

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, wurde das Flakgeschütz leicht nach rechts versetzt. Die Munition wurde vor allem unter dem Sitz des Fahrers im Innenraum des Fahrzeuges sowie hinter dem Ladeschützen verstaut, jedoch ist unbekannt, wie viel Munition tatsächlich mitgeführt wurde. Da der Platz im Fahrzeug sehr beengt war, wurde dem Fahrzeug zusätzlich eine Anhängerkupplung für den Sonderanhänger 51 angebaut. Im Anhänger wurden zusätzliche Munition sowie Ersatzrohre für die Flak transportiert.

Die einzige Einheit, die mit dem Flakpanzer I ausgerüstet wurde, war das Fla.-Btl

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.(mot) 614. Sie wurde 1941 in Altwarp aufgestellt und im gleichen Jahr nach Rumänien in den Raum Jassy verlegt. Bei Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion wurde das Bataillon bei der Heeresgruppe Süd eingesetzt. Dort konnten die Fahrzeuge einige Abschüsse erzielen. Sie wurden aber vor allem im Erdkampfeinsatz gegen Bodenziele eingesetzt und erlitten dabei hohe Verluste, da die Besatzungen dem feindlichen Feuer schutzlos ausgeliefert waren. Die einzelnen Kompanien wurden für diese Einsätze auf andere Einheiten aufgeteilt, wodurch es heute nur sehr wenige Aufzeichnungen über die Einsätze gibt. Das ganze Bataillon ging im Jahre 1943 in Stalingrad unter, wobei die meisten Fahrzeuge womöglich schon vorher aus verschiedenen Gründen aufgegeben oder schlichtweg vernichtet wurden.

Uvea

Die Uvea (lat

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. uva ‚Traube‘), auch mittlere Augenhaut (Tunica media bulbi) genannt, ist am Auge eine pigmenttragende Schicht unterhalb der stark streuenden (undurchsichtigen) Sclera (Lederhaut). Die Hauptaufgaben dieser Schicht sind die Akkommodation, die Adaptation sowie die Ernährung der weiter innen liegenden Netzhaut

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.

Die Uvea besteht aus

Die Uvea ist individuell ähnlich der äußeren Haut genetisch bedingt stark unterschiedlich pigmentiert

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. Dies bewirkt z. B. die unterschiedlichen Augenfarben. Zusammen mit der bei fast allen Menschen stark pigmentierten Außenschicht der inneren Augenhaut sorgt die Pigmentierung der Uvea für die Abdunkelung des Auges gegen Streustrahlung von außen und innen.

Das Gewebe der Uvea entspricht phylogenetisch der weichen Hirnhaut (Pia mater und Arachnoidea) und versorgt die innenliegende Nervenzellschicht, die Netzhaut, die einen Teil des zentralen Nervensystems darstellt.

Eine Entzündung der Uvea bezeichnet man als Uveitis.

Plinianische Eruption

Die plinianischen Eruptionen als Teil des vulkanischen Geschehens sind außerordentlich explosive Ausbrüche

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, die mit gewaltigen Aschenfällen verbunden sind. Sie verdanken ihren Namen dem Augenzeugen und Chronisten Plinius dem Jüngeren, der den Ausbruch des Vesuvs und den Untergang von Pompeji und Herculaneum im Jahr 79 n. Chr. in zwei Briefen an den römischen Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus beschrieb. Sein Onkel Plinius der Ältere fand bei diesem Ausbruch den Tod.

Innerhalb weniger Stunden können dabei durch die Vulkanschlote einige Kubikkilometer Magma aufsteigen. Der gewaltige Druck und die vehement entweichenden Gase stoßen alte Reste des Pfropfs nach oben, reißen glühende Lavafetzen und Felsbrocken aus der Kraterwand mit.

Die Eruption besteht aus zwei Phasen: Zunächst rast der Materialstrom mit einer Geschwindigkeit bis zu mehreren hundert Metern pro Sekunde im Schlot empor und bildet oberhalb des Kraters eine Eruptionssäule, die bis in die Stratosphäre reicht. In großer Höhe kühlt das vulkanische Material ab und „regnet“ als Lapilli auf die Umgebung nieder. In einer zweiten Phase stürzt die Staub- und Aschewolke in sich zusammen und bildet den Ausgangspunkt eines pyroklastischen Stroms. Bei dem namengebenden, von Plinius beobachteten Ausbruch des Vesuvs wurde Pompeji durch den Lapilli-Niederschlag verschüttet, während Herculaneum aufgrund der Windrichtung zunächst verschont, dann aber von den pyroklastischen Strömen begraben wurde. Dies führte zu großen Unterschieden bei der natürlichen Konservierung der beiden antiken Städte. Den zurückbleibenden Einsturzkrater nennt man Caldera.

Es sind sowohl die sogenannten Supervulkane, flache Vulkane über riesigen Magmakammern wie der Yellowstone-Vulkan, als auch die grauen Vulkane, auch als Schichtvulkane bezeichnet, die diesem Ausbruchstyp angehören und unter anderem den Pazifischen Feuerring bilden.

Der Mount St. Helens in Amerika gehört ebenso zu diesem Ausbruchstyp wie der Vesuv in Italien und der Laacher See in der Vulkaneifel.

Wallace-Hadrill, A.: Herculaneum 2012 (Deutsche Ausgabe)