Rune Gustafsson (Leichtathlet)

Rune Gustafsson (* 1. Dezember 1919; † 25. Juni 2011) war ein schwedischer Mittelstreckenläufer.

Bei den Europameisterschaften 1946 in Oslo gewann er in 1:51,0 Minuten den 800-Meter-Lauf vor dem Dänen Niels Holst-Sørensen und dem Franzosen Marcel Hansenne. Elf Tage später stellte er mit 2:21,4 Minuten einen Weltrekord im 1000-Meter-Lauf auf und verbesserte dabei den alten Rekord von Rudolf Harbig um eine Zehntelsekunde. Der Weltrekord wurde zwei Jahre später von Hansenne eingestellt und 1952 von Olle Åberg unterboten.

Im September 1947 war Gustafsson an einem weiteren Weltrekord in der 4-mal-880-Yards-Staffel beteiligt. Ein Quartett in der Besetzung Hans Liljekvist, Ingvar Bengtsson, Olle Lindén und Gustafsson lief in Stockholm 7:29,0 min.

1946 war Gustafsson Weltjahresbester über 800 Meter und über 1000 Meter. Er setzte seine Karriere noch bis 1951 fort, kam aber nicht mehr an seine Leistungen von 1946 heran.

Rune Gustafsson war als aktiver Sportler 1,78 m groß und wog 58 kg.

1934: Miklós Szabó | 1938: Rudolf Harbig | 1946: Rune Gustafsson | 1950: John Parlett | 1954: Lajos Szentgáli | 1958: Mike Rawson | 1962: Manfred Matuschewski | 1966:&nbsp

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;Manfred Matuschewski | 1969: Dieter Fromm | 1971: Jewgeni Arschanow | 1974: Luciano Sušanj | 1978: Olaf Beyer | 1982: Hans-Peter Ferner | 1986: Sebastian Coe | 1990: Tom McKean | 1994: Andrea Benvenuti | 1998: Nils Schumann | 2002: Wilson Kipketer&nbsp mcm taschen sale;| 2006: Bram Som | 2010: Marcin Lewandowski | 2012: Juri Borsakowski&nbsp

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;| 2014: Adam Kszczot | 2016: Adam Kszczot

Frequenzmultiplexverfahren

Frequenzmultiplexverfahren (engl. frequency-division multiplexing, FDM oder frequency-division multiple access, FDMA) ist ein nachrichtentechnisches Multiplexverfahren, mit dem gleichzeitig mehrere Signale auf mehrere Träger verteilt übertragen werden können. Die Träger sind mehreren unterschiedlichen Frequenzen zugeordnet, weswegen auch der Begriff Frequenzmultiplex verwendet wird. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Multiplexverfahren. Beispielsweise werden mit Zeitmultiplex Signale zeitlich verschachtelt auf einem Träger übertragen.

In Gebrauch ist heute für die Übertragung digitaler Signale meistens Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM) als eine spezielle Implementierung des FDM, welches mehrere orthogonale Trägersignale einer digitalen Datenübertragung verwendet, in der das Übersprechen zwischen den gemultiplexten Signalen minimiert wird.

Anfänglich waren die Implementierungen des FDM teuer, weil für jeden Trägerkanal ein eigener Modulator verwendet werden musste. Heute können FDM-Signale mit schnellen Signalprozessoren digital erzeugt und verarbeitet werden

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, deren Kosten so niedrig sind, dass dieses Modulationsverfahren mit ebenfalls in den Signalprozessoren integrierten Fehlerkorrekturverfahren und Protokollsteuerungen in Massenprodukten eingesetzt werden kann. DSL-Modems sind ein Beispiel für solche Produkte.

Goldene Linie

Die Goldene Linie entstand im 17. Jahrhundert als Grenze zwischen dem Fürstentum Ostfriesland und der Grafschaft Oldenburg in der Harlebucht an der friesischen Nordseeküste. Bis heute bildet sie auf dem Festland die Trennlinie der beiden Landkreise Wittmund und Friesland.

Die Harlebucht wurde seit dem 16. Jahrhundert schrittweise eingedeicht. Um Streitigkeiten um den Besitz und um die Entwässerung des neu zu gewinnenden Landes zu vermeiden, schlossen Fürstin Christine Charlotte von Ostfriesland und Graf Anton Günther von Oldenburg am 22. Dezember 1666 einen Grenzvertrag.

Ausgangspunkt war der ostfriesisch-jeverländische Grenzpfahl auf dem 1658 erbauten Deich (dem so genannten Pfahldeich) zwischen Neufunnixsiel und Neugarmssiel. Von dort ausgehend zogen der von ostfriesischer Seite beauftragte

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, aus den Niederlanden stammende, beeidigte und am Hofe von Holland promovierte Ingenieur Johann von Honart sowie der jeversche Ingenieur Falk für die Oldenburger Seite auf einer Seekarte eine Linie bis zu einem Punkt genau zwischen zwei Baken, die zu diesem Zweck auf den Rand der hohen Dünen im Osten von Spiekeroog und im Westen von Wangerooge gesetzt wurden. Die Grenze trugen die Ingenieure auf der Karte angeblich mit goldener Tinte ein. Daher trägt sie bis heute auf Landkarten und Straßenschildern den Namen Goldene Linie.

Trotz des Vertrages von 1666 hielt der Grenzstreit zwischen den beiden Nachbarländern noch einige Zeit an. Die Ostfriesen beharrten auf einen weiter östlichen Verlauf der Grenze. Erst 1743 kam es nach einer Zahlung von 11.000 Talern durch Oldenburg an Fürst Carl Edzard von Ostfriesland zu einer endgültigen Einigung. Seitdem war die Goldene Linie die Grenze zwischen dem oldenburgischen Jeverland und dem seit 1744 preußischen, später hannoverschen Ostfriesland als Teil der Provinz Hannover

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Ungeachtet der Verschiebung der beiden Nordseeinseln nach Osten blieb die ursprüngliche Linienführung gültig. Die Goldene Linie verlief also schließlich über die Insel Spiekeroog.

Heutzutage allerdings folgt die Gemeindegrenze Spiekeroogs der Uferlinie, und die umgebenden Wattflächen und Priele sind gemeindefreies Gebiet mcm taschen sale. Die Grenze zwischen Nutzflächen und Nationalparksgebiet auf der Insel liegt weit westlich der Goldenen Linie.

Die historische Entwicklung gab mancherlei Anlass zu Streitigkeiten zwischen den Nachbarn.

Die Gilde zur Goldenen Linie von 1666 hat es sich zur Aufgabe gemacht, an die historisch bedingte Unterschiedlichkeit der ehemaligen Territorien zu erinnern und die Kommunikation zwischen den beiden Landkreisen Friesland und Wittmund zu fördern.

Miguel Macedo

Miguel Bento Martins da Costa de Macedo e Silva (* 6. Mai 1959 in Braga

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, Portugal) ist ein portugiesischer Jurist und Politiker der Partido Social Democrata. Seit dem 21. Juni 2011 leitet er das Ministerium für Inneres im Kabinett Passos Coelho.

Miguel Macedo wurde am 6. Mai 1959 in der nordportugiesischen Stadt Braga geboren. Sein Jura-Studium schloss er mit der in Portugal üblichen Lizenziatur (licenciatura) an der Universidade de Coimbra ab. Daraufhin arbeitete er als Anwalt.

Macedo ist bereits seit seiner Jugend Mitglied der portugiesischen Sozialdemokraten beziehungsweise der Parteijugend Juventude Social Democrata.

Erstmals kandidierte Macedo bei den Parlamentswahlen 1987 für ein Mandat in der V. Legislaturperiode der Assembleia da República und errang dies auch. Seit diesem Zeitpunkt war Macedo Mitglied des Parlaments bis heute – abgesehen vom Zeitraum 2002 bis 2005 (IX. Legislatur)

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. Er ist stets über den Wahlkreis Braga eingezogen.

Sein erstes Amt hatte Macedo während der zweiten Regierung unter Cavaco Silva zwischen 1990 und 1991 als Staatssekretär für Jugend unter dem Minister António Couto dos Santos. Danach übernahm er zwischen 1993 und 1997 die Aufgaben eines Stadtrates in seiner Heimatstadt Braga.

Zwischen 2002 und 2005, während der Koalitionsregierung aus PSD und CDS-PP, übernahm er das Amt des Staatssekretärs für Justiz. Im Anschluss dessen, nachdem Luís Marques Mendes den Vorsitz der Sozialdemokraten übernahm

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, wurde er zum Generalsekretär der Partei gewählt. Dieses Amt übte er bis 2007 aus. Nachdem die Parteidelegierten Pedro Passos Coelho 2010 zum Vorsitzenden gewählt hatten, übernahm Macedo die Aufgaben des Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten in der Assembleia da República. Dieses Amt hatte er bis zu den Parlamentswahlen 2011 inne.

Am 17. Juni 2011 schlug der zuvor in der Parlamentswahl siegreiche Pedro Passos Coelho Miguel Macedo als einen von vier sozialdemokratischen Ministern für sein Kabinett vor. Staatspräsident Cavaco Silva ernannte ihn daraufhin am 21. Juni 2011 zum Minister für Inneres.

Pedro Passos Coelho (PSD) | Paulo Portas (CDS-PP) | Rui Machete (PSD, seit 24. Juli 2013) | Vítor Gaspar (parteilos, bis 1. Juli 2013) | Maria Luís Albuquerque (parteilos, seit 1. Juli 2013) | Miguel Relvas (PSD, bis 4. April 2013) | Miguel Poiares Maduro (PSD, seit 4. April 2013) | Luís Marques Guedes (PSD, seit 4. April 2013) | José Pedro Aguiar Branco (PSD) | Miguel Macedo (PSD) | Paula Teixeira da Cruz (PSD) | Álvaro Santos Pereira (parteilos, bis 24. Juli 2013) | António Pires de Lima (CDS-PP, seit 24. Juli 2013) | Assunção Cristas (CDS-PP) | Jorge Moreira da Silva (PSD, seit 24. Juli 2013) | Pedro Mota Soares (CDS-PP) | Paulo Macedo (parteilos) | Nuno Crato (parteilos) 

Alexis Copello

Dreispringer

Alexis Copello (* 12. August 1985) ist ein kubanischer Dreispringer.

Er nahm an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teil, verpasste jedoch mit einer Weite von 17,09 m den Finaleinzug knapp

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Im März 2009 steigerte er seine persönliche Bestleistung zunächst auf 17,62 m und setzte sich damit zwischenzeitlich die Spitze der Weltjahresbestenliste. Im Mai gelang ihm ein noch weiterer Sprung auf 17,65 m, so dass er als Medaillenanwärter zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin anreiste. Nach fünf Versuchen im Finale lag er auf dem sechsten Rang mcm taschen sale. Im letzten Versuch gelang es ihm aber noch, mit einer Weite 17,36 m Leevan Sands vom dritten Platz zu verdrängen und sich so hinter Phillips Idowu und Nelson Évora die Bronzemedaille zu sichern. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu wurde er mit 17

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,47 m Vierter.

Alexis Copello hat bei einer Körpergröße von 1,85 m ein Wettkampfgewicht von 80 kg.

Heino Huber

Heino Huber (* 6

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. Dezember 1962 in Vorarlberg) ist ein österreichischer Koch.

Nach Abschluss der Hotelfachschule im Schloss Kleßheim sammelte er seine ersten Erfahrungen bei seinem Vater Ernst Huber

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, der ebenfalls ein anerkannter Spitzenkoch war, und ging auf Erfahrungssuche ins Ausland. Seine Lehrmeister waren unter anderem Arrigo Cipriani in „Harry’s Bar“ in Venedig, Maître Faugeron im „Taillevent“ in Paris und Eckart Witzigmann im „Aubergine“ in München.

Auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolges antwortete ihm Faugeron einmal: „Das Hinzufügen ist beliebig.“ Dieser Leitspruch ist bis heute seine Grundphilosophie geblieben.

Im Jahr 1994 übernahm Heino Huber mit seiner damaligen Frau Bernadette das Deuring-Schlössle in Bregenz und machte es zu einem Gourmethotel. Im Schloss war die Hausherrin zugleich Sommelière. Sie verwahrt die Spitzenweine im Schlosskeller. 1996 schaffte das Deuring Schlössle den Sprung in den „Gault Millau“. Laut Christoph Wagner, mit dem Huber 2007 sein erstes Fischkochbuch herausbrachte, zählt er zu den fünf besten Spitzenköchen und ist der beste Fischkoch Österreichs. 2014 heiratete Heino Huber Isabella Pincsek. Im Januar 2015 wurde das Deuring-Schlössle geschlossen.

Arbeiterjugendzentrum Bielefeld

Das Arbeiterjugendzentrum Bielefeld ist eines der ersten gegründeten autonomen Jugendzentren in der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeiterjugendzentrum (AJZ) Bielefeld ist seit seiner Entstehung selbstverwaltet.

Am 21. April 1973 wurde das „Haus der offenen Tür“ (HOT) in der Poststraße in Bielefeld-Brackwede besetzt, welches im März 1972 als städtisches Jugendzentrum eröffnet wurde. Zu der Hausbesetzung kam es, da Brackwede durch die kommunale Neuordnung der Stadt Bielefeld zugeordnet wurde. Das Bielefelder Jugendamt wollte daraufhin den Heimleiter zum 1. Januar 1973 abziehen. Aus diesem Grund entwickelten die Jugendlichen ein Konzept für ein selbstverwaltetes und unabhängiges Arbeiterjugend- und Schülerzentrum, welches vom Jugendamt anerkannt wurde und erstmals am 6. Januar 1973 öffnete. Zu diesem Zeitpunkt bekam das AJZ keine öffentlichen Zuschüsse und alle Entscheidungen die das Haus betrafen wurden auf der Hausversammlung (HV) beschlossen.

Da das Jugendamt und die Polizei ein Problem in der Selbstverwaltung sahen, wurde das Zentrum schon Ende Januar wieder geschlossen. Doch bevor es zur Besetzung des HOT kam, wurde unter anderem mit Infoständen und einer Demonstration für ein selbstverwaltetes JZ geworben und zu einer „Solidaritätsfete“ eingeladen, welche am 21. April 1973 stattfand. Noch auf der Fete wurde beschlossen, das HOT noch am selben Tag zu besetzen. Fünf Tage lang hielten ca. 300 Jugendliche das Haus besetzt und verbarrikadierten sich in diesem. In das Haus selbst konnte nur über eine Leiter in den ersten Stock gelangt werden

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. Als das Haus am 26. April 1973 für die Bevölkerung geöffnet wurde, um die Gerüchte auszuräumen, welche in der Öffentlichkeit bestanden, räumte die Polizei das Haus. Infolgedessen kam es 1974 zu Prozessen gegen Hausbesetzer.

Da das Jugendamt nicht mit der Hausversammlung, welche sich nun in einer Kneipe traf, verhandeln wollte, wurde im August 1973 der „Verein zur Einrichtung und Förderung eines unabhängigen Arbeiterjugendzentrums Bielefeld-Brackwede e.V.“ gegründet, welcher im Dezember desselben Jahres als förderungswürdig anerkannt wurde. Mit der Fahrradsattelfabrik Dargel in der Heeper Straße 132 konnte auch ein passendes Gebäude gefunden werden, welches zum 1. Mai 1974 teilweise angemietet wurde. Im restlichen Gebäude produzierte weiterhin die Sattelfabrik. Nachdem das Haus bis zum Herbst größtenteils renoviert und instand gesetzt werden konnte, wurde das AJZ schließlich im Dezember als förderungswürdig anerkannt. Die Förderung sollte kein halbes Jahr später wieder gestrichen werden, da die CDU in ihrem Wahlkampf den Antrag stellte dem AJZ die Förderungswürdigkeit wieder abzuerkennen. Dem Antrag wurde jedoch im Herbst 1975 nicht stattgegeben.

Im Zuge des Deutschen Herbst musste das AJZ mehrere Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen, sobald in Bielefeld Flugblätter oder sonstige Broschüren auftauchten in denen die Behörden einen Verstoß gegen § 129a StGB sahen. Jedoch führte keine der Durchsuchungen zu einem Ergebnis. Im Januar 1978 wurde auf der HV der Beschluss gefasst das Haus zu kaufen, da die Eigentümerin es verkaufen wollte und deswegen Schwierigkeiten bei der Verlängerung des Mietvertrages, welcher zum 30. April 1979 auslief, entstanden wären. Trotz einer erneuten Kampagne von Seiten der CDU gegen das AJZ, konnte im Juli 1978 der Kaufvertrag unterzeichnet werden. Durch den neu gewonnenen Raum entstand in den Räumen der nun geschlossenen Sattelfabrik unter anderem eine neue Kneipe, ein neuer Veranstaltungsraum, die neue Metallwerkstatt, das Kino und der „Infoladen Anschlag“.

1991 wurde dem AJZ die Förderungswürdigkeit aberkannt, jedoch war zu diesem Zeitpunkt schon ein Großteil des Hauses, welches von der Sparkasse vorfinanziert wurde, abbezahlt und der Rest konnte durch Spenden beglichen werden.

Neben den üblichen Beschwerden und Problemen wegen Ruhestörung, kam es vor allem Ende der 1980er Jahre immer häufiger zu Auseinandersetzungen mit Rechten, die in der benachbarten Bleichstraße ein Zentrum hatten, und der Polizei. Den Höhepunkt bildete sicherlich der 27. März 1987, an dem Hausbewohner beschlossen, das Nazizentrum in der Bleichstraße anzugreifen, was in der Belagerung des AJZ durch die Polizei endete.

Da das Bundesamt für den Zivildienst (BAZ) den Einsatz Zivildienstleistender im AJZ als zu gefährlich ansah, sollten diese versetzt werden, doch sie weigerten sich ihre neuen Dienststellen anzuerkennen. Bis 1992 konnten somit die Zivildienststellen gehalten werden, jedoch kam es letztlich zum Wegfall.

Im August 2008 musste das AJZ zwei Bußgelder von insgesamt ca. 1000 Euro bezahlen, da an Karfreitag 2008 ein Konzert mit der Band Turbostaat veranstaltet wurde.

Vor allem durch die Konzerte erlangte das AJZ überregionale Bedeutung. So spielten international bekannte Bands wie Turbonegro, The Unseen, The Toasters, Lesbians on Ecstasy und Hammerhead im AJZ.

Auch können die verschiedenen Werkstätten (Metallwerkstatt, Holzwerkstatt) genutzt werden. Im „Infoladen Anschlag“ findet montags immer das „Antifa Café“ statt.

Ehemalige Gruppen und Kollektive

Aktuelle Gruppen

Koordinaten:

Leistungsklasse (Tennis)

Leistungsklassen (Abkürzung: LK) werden im Tennis dazu verwendet, um Spieler nach ihrer Spielstärke einzustufen. Sie dienen bei Turnieren zur Findung passender Gegner. Die Mannschaftsaufstellungen im Wettspielbetrieb erfolgen ebenfalls anhand der Leistungsklassen.

Anfänglich nutzten viele Landesverbände im deutschen Tennissport eigene LK-Systeme zur Einstufung ihrer Spieler. Im Rahmen des Aufbaus der Nationalen Tennisdatenbank (NTDB) des deutschen Tennis Bundes (DTB) wurde eine Harmonisierung der Systeme vorangetrieben, um eine zentrale Speicherung und Auswertung der Daten vornehmen zu können.

Die Leistungsklassen reichen von LK1 (Ranglistenspieler) bis LK23 (niedrigste Einstufung).

Durch Siege im Einzel bei Medenspielen und Turnieren (sog. LK-Turnieren) können Punkte gesammelt werden. Nur gewonnene Spiele werden mit Punkten belohnt. Die Anzahl der Punkte hängt von dem Unterschied der Leistungsklasse zweier Spieler ab. Gewinnt ein niedriger eingestufter Spieler gegen einen höher eingestuften Spieler

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, so bekommt dieser mehr Punkte als wenn der Spieler mit der höheren Leistungsklasse gewonnen hätte. Zusätzlich werden (in begrenztem Umfang) auch Bonuspunkte, für den Sieg im Einzel oder Doppel bei Mannschaftswettbewerben, sowie der Teilnahme an Meisterschaften, vergeben. Der Nichtantritt oder die überschneidende Anmeldung zu Turnieren führt zu einem Punktabzug (Maluspunkte).

Jeweils zum 30. September jeden Jahres wird jeder Spieler, anhand der aus dem vergangenen Jahr gesammelten Punkte, in eine Leistungsklasse für das kommende Jahr eingeteilt.

Die Leistungsklasse 1 kann nicht durch Wertungspunkte erreicht werden. Nur Spielerinnen und Spieler, die in der Jahresrangliste des DTB vom 30. September jedes Jahres genannt werden, werden der LK1 zugeordnet. Verliert ein Spieler seinen Ranglistenplatz, erhält er seine gerechnete Leistungsklasse (maximal LK2).

Die Blumenfrau vom Potsdamer Platz

Die Blumenfrau vom Potsdamer Platz ist ein deutsches Stummfilm-Volksstück aus dem Jahre 1925 von Jaap Speyer.

Die Geschichte ist gleich einem Berliner Volksstück gehalten. Ein munterer Schuhputzer vom Potsdamer Platz unternimmt eine nächtliche Sause mit einem lockeren Mädchen, das einen eher zweifelhaften Ruf genießt. In einem Nachtlokal kann er die Zeche nicht zahlen, hat aber Glück

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, dass ein Freund für ihn einspringt. Es handelt sich dabei um den Arbeiter August Mahnke, dessen Ehefrau Trude die (titelgebende) Blumenfrau vom Potsdamer Platz ist, ein Berliner Original

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. Die bekommt diese Aktion in den falschen Hals und will sich nach einigem Hin und Her von ihrem Mann scheiden lassen. Der Schuhputzer aber unternimmt einiges, um das Ehepaar wieder miteinander zu versöhnen.

Die Blumenfrau vom Potsdamer Platz wurde 1924/25 gedreht, passierte die am 9. März 1925 die Filmzensur und wurde am 10. März 1925 uraufgeführt. Der siebenaktige Film besaß eine Länge von 2596 Metern Länge und erhielt Jugendverbot.

Die Bauten entwarf Franz Schroedter.

In Paimann’s Filmlisten ist zu lesen: „Das Sujet ist lustig und flott inszeniert, die Darstellung bis auf einige kleine Übertreibungen sehr gut, Schünzel und die Glässner wieder glänzend. Die Photos sind zufriedenstellend, die Aufmachung in den Nachtlokalszenen groß und prunkhaft.“

Martha Mendel

Martha Mendel (* 8. Oktober 1907 in Düsseldorf; † 17. März 1975 in Gießen), die „eiserne Martha“, war eine deutsche Sportlehrerin, Segelfliegerin, Fallschirmspringerin und Flugzeugbauerin, die 1930 in Mainz im Mittelrheinischen Verein für Luftfahrt die erste deutsche Frauen-Segelfluggruppe, die Damen-Segelfluggruppe Mainz-Wiesbaden gründete. Im April 1935 erzielte sie einen Weltrekord im Dauersegelflug.

Martha Mendel besuchte die Mädchen-Mittelschule in Düsseldorf und wurde in Bonn zur Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin ausgebildet, gefolgt von einer Ausbildung zur Gymnastik- und Turnlehrerin an der Frauenarbeitsschule Mainz (heute die berufsbildende Sophie-Scholl-Schule). Nach Abschluss der Ausbildungen wurde sie in Gießen an der Aliceschule als Ausbilderin für Turnlehrerinnen eingesetzt. Später schloss sie noch eine Ausbildung zur Ruderlehrerin ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie Gründungsmitglied des Aero-Club Lützellinden und Wieseck.

Martha Mendel starb am 17. März 1975 in der Frauenklinik Gießen; ihre langjährige Freundin Hanna Reitsch drehte ihr zu Ehren einige Schleifen über dem Krankenhaus.

Die 1930 unter der Leitung von Martha Mendel gegründete Segelfluggruppe war dem Mittelrheinischen Verein für Luftfahrt e.V. angeschlossen und bestand bei ihrer Gründung aus 16 Sportlehrerinnen und -studentinnen des Turnseminars der Frauenarbeitsschule Mainz. Im Januar 1930 begann die Gruppe auf dem „Großen Sand“ mit der Einsitzerschulung.

Im Frühjahr 1931, als die Studentinnen ihre Ausbildung abschlossen und ihre Arbeitsstellen an anderen Schulen antraten, blieben nur vier Frauen übrig, die sich zunächst der Männer-Segelfluggruppe anschließen mussten, bevor sie 1932 ihren Verein neu gründen konnten.

Im Sommer 1932 trat Mendel anlässlich des 13. Rhön-Wettbewerbs auf der Wasserkuppe mit dem von der Gruppe gebauten Kassel-20-Flugzeug an. Dabei gelangen ihr nur vier Starts, was für einen vorderen Rang zu wenig war, doch sie wurde mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet. 1933 war Mendel zum Wettbewerb ebenfalls gemeldet, trat jedoch nicht an.

Martha Mendel erwarb ihren A-Schein im Frühjahr 1931

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, den B-Schein im folgenden Herbst und den C-Schein im Frühjahr 1932. Sie war eine der ersten Segelfliegerinnen, die in der 1931 eingeführten Flugzeugschleppmethode ausgebildet wurden.

Im Juni 1937 erwarb sie das Segelflug-Leistungsabzeichen. An der Segelflugschule der DFS in Griesheim besuchte sie einen Lehrgang für ingenieurmäßiges Segelfliegen.

Im Mai 1932 stellte Mendel mit 800 Metern Höhe ihren ersten Segelflug-Rekord auf. Im April 1935 stellte sie mit 11 Stunden und 28 Minuten einen neuen Weltrekord im Dauersegelflug auf, der bisher von Hanna Reitsch gehalten wurde. Im selben Monat absolvierte sie ihren ersten Fallschirmsprung.

In Gießen ist der Martha-Mendel-Weg nach ihr benannt.