Alexander Buchmann

Stand: Nationalmannschaft 18. Februar 2010

Alexander Buchmann (* 24. Januar 1982 in Trondheim/Norwegen) ist ein ehemaliger norwegischer Handballspieler. Seine Körperlänge beträgt 1,89 m.

Buchmann, der zuletzt für den französischen Verein US Ivry HB spielte und für die norwegische Männer-Handballnationalmannschaft auflief, wurde meist auf der Rückraum Mitte eingesetzt.

Alexander Buchmann spielte in seiner Jugend für Astor, Byåsen Håndball Elite, Sjetne sowie in der Saison 1999/2000 für die Reserve der SG Flensburg-Handewitt. Bei seiner Rückkehr nach Norwegen schloss er sich dem Erstligisten Heimdal Håndballklubb an und entwickelte sich dort schnell zum besten Torschützen und Führungsspieler. Im Sommer 2003 nahm er den zweiten Anlauf in Deutschland, diesmal aber in der ersten Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt. Allerdings blieb er hinter Glenn Solberg und Christian Berge nur dritte Wahl auf der Spielmacherposition, sodass er ab November an den dänischen Club Aarhus GF ausgeliehen und im Januar schließlich an den französischen Verein US Ivry HB verkauft wurde. Als Ersatz für Buchmann verpflichtete Flensburg Kjetil Strand. Nach anderthalb Jahren beim Pariser Vorstadtclub entschloss Buchmann sich, zu BM Altea in die spanische Liga ASOBAL zu wechseln. Als sich bei seinem Verein im Frühjahr 2007 finanzielle Probleme zeigten, ließ Buchmann sich zunächst an Toulouse Union HB ausleihen. Nach der Lizenzrückgabe Alteas kehrte er im Sommer 2007 zu US Ivry HB zurück. Dort erzielte er in nur 9 Ligaspielen 71 Treffer, riss sich aber im Champions-League-Heimspiel gegen Astrachan die Achillessehne im linken Fuß, sodass er für den Rest der Saison ausfiel. Ende 2008 kaufte er sich aus dem Vertrag heraus. mcm taschen sale.

Alexander Buchmann hat bisher 61 Länderspiele für die norwegische Männer-Handballnationalmannschaft bestritten. Aufgrund von schlechten Erfahrungen mit früheren Jugendauswahltrainern zögerte er lange, überhaupt für sein Land anzutreten. Erst mit 23 Jahren debütierte er schließlich. Mit Norwegen nahm er an der Handball-Europameisterschaft 2006 sowie an der Handball-Weltmeisterschaft der Herren 2007 in Deutschland teil, schied aber beide Male bereits nach der Vorrunde aus und belegte bei letzterer am Ende den 13. Platz. Für die Handball-Europameisterschaft 2008 in Norwegen nahm er verletzungsbedingt nicht teil.

Buchmann ist Athletenbotschafter der Entwicklungshilfeorganisation Right to Play.

Feministische Linguistik

Die Feministische Linguistik ist eine sozialwissenschaftliche Disziplin, welche Sprache und Sprachgebrauch unter feministischen Gesichtspunkten analysiert und beurteilt. Ihr Ursprung liegt wie bei der Frauenforschung im englischen Sprachraum. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand in den USA im Zuge der feministischen Bewegung ein verstärktes wissenschaftliches Interesse am unterschiedlichen Sprachgebrauch der Geschlechter. Wegweisend waren Language and Women’s Place (1973) von Robin Lakoff, Male/Female Language (1975) von Mary Richie Key und Language and Sex (1975) von Nancy Henley. Anders als die Linguistik versteht sich die Feministische Linguistik selbst nicht nur als beschreibende (deskriptive), sondern auch als intervenierende Wissenschaft und damit als Teil einer politisch-sozialen Bewegung, die Sprache und Sprachgebrauch anhand von soziologischen und politischen Kriterien kritisiert. Daher wird sie in der Sprachwissenschaft oft nicht als Teildisziplin wahrgenommen, sondern als feministische Sprachkritik aufgefasst.

Seit Mitte der 1980er Jahre haben sich zwei Themenschwerpunkte der Feministischen Linguistik herauskristallisiert: die Feministische Sprachanalyse (die Analyse des Sprachgebrauchs und der sprachlich transportierten Strukturen und Wertesysteme) und die Feministische Konversationsanalyse (die Analyse geschlechtsspezifischer Kommunikationsformen und Sprachnormen).

Abhängig von den bestehenden Möglichkeiten des Sprachsystems (Langue) neigt die Feministische Linguistik entweder eher zur Sichtbarmachung oder eher zur Neutralisierung des Geschlechts im Sprachgebrauch (Parole). Da im Deutschen die Movierung mit {-in} produktiv und fast generell möglich ist, überwiegt für diese Sprache die Forderung nach Sichtbarkeit, also expliziter Nennung beider natürlicher Geschlechter.

Wichtige Autorinnen für die feministische Analyse der deutschen Sprache sind Senta Trömel-Plötz und Luise F. Pusch sowie Deborah Tannen für die Feministische Konversationsanalyse. Zusammen mit Pusch gilt Trömel-Plötz als Begründerin der deutschen feministischen Linguistik. Wegweisend waren ihr Text Linguistik und Frauensprache und ihre „aufsehenerregend[e] Antrittsvorlesung“ als Professorin an der Universität Konstanz am 5. Februar 1979. Beide organisierten die Arbeitsgruppe Feministische Linguistik innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, die enormes Interesse fand und großen Zulauf hatte. Zu den Jahrestagungen in Regensburg und Passau kamen Frauen nicht nur aus der Linguistik, sondern aus allen Gebieten, die mit Sprache umgingen, wie Schriftstellerinnen, Journalistinnen, Lehrerinnen, Theologinnen, Politikerinnen, Juristinnen.

Die Feministische Linguistik richtet sich gegen den Gebrauch des generischen Maskulinums in der deutschen Sprache. Die Formen der Nomina und der zugehörigen Personal- und Possessivpronomina seien im Deutschen beim generischen Maskulinum mit denen des spezifischen Maskulinums (der Bezeichnung für einzelne Jungen oder Männer bzw. für Gruppen, die ausschließlich aus Jungen oder Männern bestehen) identisch. Dies führe zu der Notwendigkeit, komplizierte Paraphrasierungen vorzunehmen, wenn man verdeutlichen wolle, dass eine bestimmte Personenbezeichnung sich nur auf männliche Personen bezieht. Diese Umformungen würden –&nbsp mcm taschen sale;so die Analyse um 1980 – jedoch im realen Sprachgebrauch nur selten gemacht; dadurch bleibe unklar, ob eine grammatisch maskuline Personenbezeichnung als generisches oder als spezifisches Maskulinum gemeint sei. Diese Vermischung von generischem und spezifischem Maskulinum in der Sprachverwendung wurde anhand vieler empirischer Untersuchungen belegt. Eine Übersicht findet sich in Trömel-Plötz: Frauensprache: Sprache der Veränderung.

Durch die Doppelfunktion grammatisch maskuliner Personenbezeichnungen würden Frauen, so die Autorinnen dieser Studien, systematisch „unsichtbar gemacht“. Während Männer bei Verwendung maskuliner Personenbezeichnungen immer gemeint seien, sei es bei solchen Bezeichnungen unklar, ob Frauen mitgemeint seien oder nicht. Dadurch entstünde ein so genannter male bias, der zum ständigen gedanklichen Einbezug von Männern, jedoch nicht von Frauen führe. Die Existenz dieses male bias wurde für den angelsächsischen Sprachraum – wenn auch die Genus-Sexus-Debatte auf die englische Sprache nur bedingt, d. h. auf den Umgang mit Pronomina, anwendbar ist – vielfach empirisch nachgewiesen. Empirische Untersuchungen für den deutschsprachigen Raum konnten die Resultate aus dem angelsächsischen Raum bestätigen.

Viele Autoren der Feministischen Linguistik sehen in verschiedenen Bereichen eine latente Diskriminierung von Frauen innerhalb des deutschen Sprachsystems. Wo Frauen nicht unsichtbar gemacht würden, würden sie als zweitrangig dargestellt (durch Erwähnung an zweiter Stelle, wie bei „Romeo und Julia“) oder systematisch abgewertet, so die zusammenfassende feministische Kritik an der deutschen Sprache.

So setzten sich zum Beispiel in den 1970er und 1980er Jahren Feministinnen für die Nichtbenutzung des Wortes „Fräulein“ ein, weil dadurch eine Asymmetrie beseitigt werde, die darin bestehe, dass es kein männliches Gegenstück zu der diminutiven und insofern abwertenden Anredeform „Fräulein“ gebe. Frauen würden auch dadurch abgewertet, dass eine Frau, die gerne und viel spricht, als „Klatschtante“ bezeichnet werde, während ein Mann mit denselben Eigenschaften als „kommunikativ“ gelte, was eher positiv bewertet werde. Weitere abwertende Bezeichnungen für Frauen, für die es keine männlichen Gegenstücke gebe, seien „Blondine“, „Quotenfrau“ oder „Waschweib“.

Durch Metaphern und Redewendungen werden überholte Rollenklischees reproduziert. Der Germanist Michael Hausherr-Mälzer hält das Sprichwort für einen „Tummelplatz historischer wie aktueller Sexismen“, das in „noch auffälligerer, weil direkter Weise, als sprachliche Strukturen ein unverkennbares Zeugnis einer sexistischen Gesellschaft ablegt.“ Während Redewendungen wie „Sie ist ein ganzer Kerl“ für Frauen eine Statuserhöhung bedeuten, ist die Assoziation eines Mannes mit weiblichen Eigenschaften – etwa „Du benimmst dich wie ein Mädchen“ – eine Herabsetzung. Metaphern wie „ihren Mann stehen“ sind für Marlis Hellinger Beispiele „für die patriarchalische Regel, nach der das Weibliche als zweitrangige Kategorie gilt“. Das Sprichwort „Herren sind herrlich, Damen sind dämlich“ assoziiert Frauen mit dem Adjektiv dämlich, obwohl „dämlich“ auf niederdeutsch „dämelen“, d.h. nicht recht bei Sinnen, zurückgeht und nichts mit der Etymologie von „Dame“ zu tun hat.

Auch die persönliche Anrede ist sexistisch geprägt. Während Frauen mit ihrem biologischen Geschlecht angeredet werden („Frau“), wird für Männer ein sozialer Titel („Herr“) verwendet. Bezeichnungen für Frauen und Männer reflektieren den historisch ungleichen Status der Geschlechter. So ist das Wort „Mädchen“ von „Mägdchen“ bzw. Magd abgeleitet, während „Junge“ und „Knabe“ auf „Junker“ und „Knappe“, die einen höheren sozialen Status als die Magd hatten, zurückzuführen sind.

Gefragt wird in der Feministischen Linguistik auch danach, ob Frauen „in gesprochenen und geschriebenen Texten als eigenständige, gleichberechtigte und gleichwertige menschliche Wesen“ erkennbar sind. Dabei werden Empfehlungen für eine Ausdrucksweise vorgestellt.

Eine Empfehlung besteht darin, Formulierungen zu vermeiden, „die Frauen in stereotypen Rollen und Verhaltensweisen darstellen …“. Beispiel: Die Anrede „Fräulein“ ist ersatzlos zu streichen. Oder „Tennisdamen“ können durchaus auch als „Tennisspielerinnen“ bezeichnet werden.

Wie eingangs erwähnt, zielt die Feministische Linguistik nicht allein auf Beschreibung und Kritik der Sprachsysteme und Sprachnormen, sondern auf politisch-gesellschaftliche Veränderungen. Diesem Ziel wird die wissenschaftliche Neutralität untergeordnet. Unter anderem haben feministische Autorinnen aus diesem Bereich zu Beginn der 1980er Jahre Richtlinien für einen geschlechtersensiblen Sprachgebrauch formuliert, die an Bildungs- und andere Institutionen verteilt wurden. Zu den dort aufgeführten Empfehlungen gehören unter anderem folgende Punkte:

Darüber hinausgehend empfiehlt Friederike Braun als Autorin eines Leitfadens der Landesregierung Schleswig-Holstein, Asymmetrien wie „Weber, Schmidt, Fr. Freitag, Fr. Richter“ sowie das Wort „man“ zu meiden.

Viele dieser Richtlinien werden seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum angewendet. So gibt es mittlerweile sowohl für Frauen als auch für Männer neue Berufsbezeichnungen, die das biologische Geschlecht der benannten Person berücksichtigen: „Krankenschwester“ wurde so zu „Krankenpfleger/-in“ usw. Das auch unter Feministinnen umstrittene Binnen-I für Fälle, in denen Männer und Frauen gemeint sind

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, wird in der Schweiz und in Österreich häufiger verwendet. In Deutschland ist dagegen im Zusammenhang mit Berufsbezeichnungen derzeit die Schrägstrichschreibung üblich, teilweise auch Klammerschreibungen, und in anderen Fällen die ausgeschriebene Beidnennung.

Die Richtlinien beziehen sich hauptsächlich auf die Schriftsprache und entsprechend sind Auswirkungen auf die mündliche Rede abseits der direkten Ansprache bisher vergleichsweise gering, vor allem wenn politische Reden, weil sie vorformuliert sind, als medial mündlich, aber konzeptionell schriftlich betrachtet werden.

Die Linguistin Luise Pusch lehnt auch einen Satz wie: „Mädchen sind die besseren Schüler“ ab, da die Mädchen hier unter das generische Maskulinum subsumiert werden. Diese grammatikalische Form solle durch einen angestrebten Sprachwandel vollständig abgeschafft werden. Die konsequente Nichtbenutzung des generischen Maskulinums bezeichnet Bettina Jobin als „feministischen Imperativ“: „Bezeichne nie eine Frau, einschließlich dir selbst, mit einem grammatischen Maskulinum.“ Bei konsequent angewandter „Geschlechtsneutralität“ könnte der o. g. Satz lauten: „Mädchen sind bessere Schülerinnen, als Jungen Schüler sind.“, „Mädchen sind die besseren SchülerInnen.“, „Mädchen sind die besseren Schüler/-innen.“ oder auch (wenn nicht von Jugendlichen ab 14 Jahren die Rede ist) „Mädchen sind die besseren Schulkinder.“ Wenn jedoch auf Sprachästhetik Wert gelegt und eine Sprachsensibilität angestrebt wird, die allen Geschlechtern gerecht wird, ohne eines davon besonders hervorzuheben, wäre etwa die Formulierung „Mädchen erbringen bessere schulische Leistungen als Knaben.“ angebracht.

In der Konversationsanalyse wird das Gesprächsverhalten von Gruppen oder Personen näher untersucht. Die Feministische Konversationsanalyse konzentriert sich auf die Unterschiede in der Kommunikation von Männern und Frauen. Viele der frühen Untersuchungen in diesem Bereich stammen aus den USA. Untersuchungen aus Europa, Deutschland und der Schweiz beziehen sich sehr oft auf den universitären und den öffentlichen Bereich (öffentliche Diskussionen, Fernsehen). Die wichtigsten Schlussfolgerungen der Studien in diesem Bereich sind – obwohl natürlich eine gewisse Entwicklung feststellbar ist – meist ungefähr dieselben: Frauen und Männer haben ein signifikant unterschiedliches Gesprächsregister.

Grob zusammengefasst ergeben sich folgende Ergebnismuster:

In gewissen Fällen bedienen sich auch Männer eines „weiblichen“ und Frauen eines „männlichen“ Gesprächsregisters. Dies ist vor allem in Gesprächsgruppen mit starkem Machtgefälle zu beobachten: Einem Vorgesetzten gegenüber wird tendenziell eher ein „weibliches“ Register benutzt, einem Untergebenen gegenüber ein „männliches“.

Wissenschaftlich abgesicherte Erklärungen für das unterschiedliche Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern gibt es bisher nicht. Die Feministische Linguistik versucht, das Kommunikationsverhalten einerseits über die geschlechtstypische Sozialisation zu erklären, andererseits über die „defizitäre gesellschaftliche Situation“ von Frauen, nach der Frauen gesellschaftlich eine schwache Position, Männern hingegen eine starke Position zugewiesen würde (Trömel-Plötz).

Die Aussagen und Resultate der Feministischen Linguistik konnten, wie intendiert, zeitweise eine große öffentliche Resonanz verzeichnen. 20 Jahre nach der Veröffentlichung der in den „Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch“ gemachten Vorschläge werden viele der kritisierten Formulierungen kaum noch genutzt (zum Beispiel gilt das Wort „Fräulein“ heute laut „Duden“ als „veraltet“).

Der Duden hat zum Beispiel erkannt, dass Splitting-Formen oft nicht regelgerecht verwendet werden, und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit diesen Formen. Das Binnen-I bewertet er nach wie vor als „rechtschreibwidrig“. Stattdessen wird empfohlen, nach Formulierungen im generischen Neutrum zu suchen. Angestrebt wird dabei eine Schreibweise, die sowohl das Männliche wie auch das Weibliche zugunsten geschlechtsneutraler Grammatik in den Hintergrund treten lässt (z. B. „das Kollegium“ als Ersatz für „die Lehrer“). Außerhalb des feministischen Lagers ist eine breite Akzeptanz für solche Formulierungen erkennbar, die nicht als „unschön“, „unnötig die Aussage verlängernd“ oder „uninformativ“ bewertet werden. In solchen Kreisen werden Splittingformen allenfalls als „notwendiges Übel“ akzeptiert; bei Fehlen von sozialem Druck bleibt es dort bei der Benutzung des generischen Maskulinums.

Von Seiten der etablierten Linguistik wird der feministischen Variante das Fehlen wissenschaftlicher Standards vorgeworfen. Da ein konkretes Ziel verfolgt werde, könne nicht vorurteilsfrei geforscht werden – eine Petitio principii. Auch sei die Behauptung, die Sprache transportiere patriarchale Machtstrukturen und perpetuiere diese in der unbewussten Anwendung, nicht verifizierbar. Insofern handele es sich strenggenommen um eine Pseudothese.

Weiterhin sind die Prämissen der sprachfeministischen Argumente umstritten. Beispielsweise entspringt die feministische Kritik am generischen Maskulinum der Annahme einer Kongruenz von Genus und Sexus. Diese ist jedoch Gegenstand linguistischer Debatten.

Die Frauenbewegung selbst kritisiert, der von Feministischen Linguisten vorausgesetzte determinierende Einfluss der Sprache auf die gesellschaftliche Realität sei nicht belegt. Bemängelt wird insbesondere die Vernachlässigung der Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten der sozialen Akteure im Vergleich zur Sprache. Dem Instrument „Sprache“ werde im Vergleich mit den wahren sozialen Akteuren eine überhöhte Bedeutung zugemessen, so dass es in den Analysen einiger Autorinnen oft sogar vom Objekt zum Subjekt wird.

Eine weitere oft geäußerte Kritik bezieht sich auf die Vernachlässigung der Dialektik zwischen Sprachwandel und gesellschaftlichem Wandel: Die Sprache beeinflusse den gesellschaftlichen Wandel, aber noch stärker beeinflusse der gesellschaftliche Wandel die Sprache. Diese Dialektik werde zwar nicht geleugnet, jedoch gemäß den Prämissen so gewendet, dass in der sprachlichen bereits eine gesellschaftliche Veränderung gesehen wird. Nicht die Sprache konstruiere jedoch die Wirklichkeit mcm taschen sale, sondern die sprechenden Subjekte.

Viele Sprachpraktiker bemängeln die Konsequenzen von Splittingmethoden: Durch die Zusätze würden Aussagen unnötig lang, ohne dass ihr Informationsgehalt zunehme; gerade in knapp zu haltenden Texten wirkten aber Redundanzen überaus störend. Auch beeinträchtigten „Schrägstrichorgien“ und das Binnen-I das Schriftbild von Texten, störten den Lesefluss und seien nur schwer in gesprochene Sprache übersetzbar. Zudem sei das Binnen-I leicht mit dem kleinen „i“ zu verwechseln, was zu einem „female bias“ (Männer sind nicht mitgemeint) führe.

Kritik am Binnen-I Sprachgebrauch erfolgt nicht nur in formaler, auch in inhaltlicher Hinsicht. Durch die fortgesetzte Betonung des eigentlich Selbstverständlichen, nämlich der Mehrgeschlechtlichkeit, werden die gesellschaftlichen Ungleichheiten nicht nur nicht aufgeweicht, sondern zementiert.

Die Kritik an der Feministischen Kommunikationsanalyse bezieht sich insbesondere darauf, dass der Inhalt zugunsten der Form aufgegeben werde. So sei vor allem untersucht worden, wie gesprochen wird, nicht aber was gesagt wird. So würden Frauen vielfach nicht durch die Sprache selbst unterdrückt, sondern durch den geführten Diskurs. Deshalb bestehe grundsätzlich die Gefahr, dass mögliche positive Auswirkungen einer sprachlichen Änderung sich immer dann ins Gegenteil verkehren, wenn sich das Ziel nur auf die Veränderung des Sprachgebrauchs beschränke. Bestehende Benachteiligungen ließen sich nicht an Wörtern und Satzkonstruktionen festmachen, sondern an Inhalten.

Humanistenbibliothek in Schlettstadt

Die Humanistenbibliothek (franz. Bibliothèque humaniste) in Schlettstadt gehört zu den bedeutendsten kulturellen Schätzen des Elsass. Ein Ausspruch lautet: Das Elsass besitze drei große Schätze: das Straßburger Münster, den Isenheimer Altar in Colmar und die Humanistenbibliothek in Schlettstadt.

Eigentlich handelt es sich dabei um zwei Humanistenbibliotheken: die Bibliothek der Humanistenschule und die Privatbibliothek des berühmten Gelehrten Beatus Rhenanus.

Im Jahr 1441 ernannte der Magistrat von Schlettstadt den gebürtigen Westfalen Ludwig Dringenberg zum Leiter der örtlichen Lateinschule. Die Ernennung erwies sich als Glücksgriff. Dringenberg zeigte sich als begabter und engagierter Pädagoge, der den geistigen Strömungen der Zeit offen gegenüberstand. Unter seiner Leitung entstand in Schlettstadt die erste Schule am Oberrhein, in der humanistisches Denken gepflegt wurde. Seine Nachfolger Kraft Hofman (1477–1501), Hieronymus Gebwiler (1501–1509) und Hans Sapidus (1510–1525) verstanden es, das Ansehen der Schule noch weiter zu mehren. Die Schule bildete so die Ausbildungsstätte für eine ganze Generation von elsässischen Humanisten. Zur Schule gehörte auch eine Bibliothek, die durch Stiftungen und Schenkungen (u.a. von dem aus Schlettstadt stammenden Jakob Wimpheling) stetig an Umfang zunahm.

Beatus Rhenanus vermachte seine gesamte Privatbibliothek seiner Vaterstadt Schlettstadt. Die Bibliothek umfasste bei seinem Tod im Jahr 1547 etwa 670 in Leder gebundene Bände, die Rhenanus an seinen Studien- und Wirkungsorten Straßburg, Basel, Paris und Schlettstadt zusammengetragen hatte

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. Die Bibliothek war schon damals von unschätzbarem Wert, da Bücher und Handschriften nur in geringer Auflage hergestellt wurden und äußerst kostspielig waren. Die Bibliothek des Beatus Rhenanus ist die einzige größere Humanistenbibliothek, die praktisch vollständig als Ganzes erhalten ist. Andere große Bibliotheken wie die des Erasmus von Rotterdam oder Johannes Reuchlin wurden nach dem Tod ihrer Besitzer zerstreut.

Die Bibliothek des Beatus Rhenanus wurde 2011 in die Liste des Weltdokumentenerbes der UNESCO aufgenommen.

2015 fand der amerikanische Forscher James Hirstein im Bestand der Bibliothek des Beatus Rhenanus ein Exemplar von Martin Luthers Von der Freiheit eines Christenmenschen von 1520 mit Luthers eigenen handschriftlichen Anmerkungen und Änderungen für die zweite Auflage, die 1521 in Basel erschien.

Zu den elsässischen Humanisten, die mit dem Ausbau der Bibliothek eng verbunden waren, gehörten:

Seit 1889 sind beide Bibliotheken unter einem Dach in einer ehemaligen Markthalle nahe der gotischen Kirche St. Georg (Saint-Georges) untergebracht. Die Bibliothek ist ein öffentliches Museum; die Bücher sind Forschern zugänglich. Die Sammlung umfasst 550 Wiegendrucke, 460 mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften, 2200 Druckwerke aus dem 16., 1600 Druckwerke aus dem 17. und 2600 Druckwerke aus dem 18. Jahrhundert. Daneben werden in den Räumen auch sakrale oberrheinische Kunstwerke aus dem 15. und 16. Jahrhundert ausgestellt.

Die Bibliothek war 2012/13 ein Teil der zweisprachigen Drei-Länder-Ausstellung zum „Oberrheinischen Humanismus“ mcm taschen sale, hier unter dem Titel Zwischen Basel und Schlettstadt. Der Humanismus im 16. Jahrhundert.

Koordinaten:

Malaysia Super Series 2009

Die Malaysia Super Series 2009 waren das Eröffnungsturnier der BWF Super Series 2009 im Badminton. Es wurde in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, vom 6. Januar bis zum 11. Januar 2009 ausgetragen.

Stadium Putra

1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942-1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966&nbsp

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;| 1967 | 1968 | 1969-1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998&nbsp

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;| 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007&nbsp mcm taschen sale;| 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015

Herreneinzel | Dameneinzel | Herrendoppel | Damendoppel | Mixed

Brigade der ausgezeichneten Qualität

Der Ehrentitel Brigade der ausgezeichneten Qualität war eine staatliche Auszeichnung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und wurde nicht wie sonst bei Ehrentiteln üblich

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, mit einer Medaille oder Plakette geehrt

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. Der Besitz dieses Titels galt als Voraussetzung zur Erlangung des Ehrentitels Brigade der besten Qualität. Er wurde in der Regel dann verliehen, wenn der Ehrentitel Brigade der ausgezeichneten Qualität sechs Monate hintereinander der Brigade verliehen worden war. Der hier genannte Ehrentitel wurde erstmals am 14. Juni 1950 an ausgezeichnete Kollektive der Deutschen Reichsbahn verliehen.

Wie bereits erwähnt, wurde der Titel nicht mit einer Medaille oder dergleichen sichtbar herausgestellt mcm taschen sale. Jedoch gab es ein inoffizielles Abzeichen, das ein goldenes Emblem zeigt, das in seiner Mitte aus einem roten Ring auf weißen Grund besteht. Auf diesen Grund soll eine geschlossene Faust mit einem Schraubenschlüssel abgebildet gewesen sein. Unter den roten Ring befand sich ein schwarzes Band mit der Inschrift: BRIGADE DER AUSGEZEICHNETEN QUALITÄT. Ob das hier beschriebene Abzeichen tatsächlich zur Verleihung gelangt ist, ist bisher nicht ermittelbar.

Droga wojewódzka 517

Die Droga wojewódzka 517 (DW 517) ist eine polnische Woiwodschaftsstraße. Sie verläuft in West-Ost-Richtung im Osten der Woiwodschaft Pommern innerhalb des Powiat Sztumski (Kreis Stuhm). Auf einer Länge von etwa 14 Kilometern verbindet sie die Landesstraße (DK) 55 mit den Woiwodschaftsstraßen DW 515 und DW 522.

100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199

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Finsterbach (Rednitz)

BW

Der Finsterbach ist ein ganzjähriges Fließgewässer 3. Ordnung in den bayerischen Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz und Roth.

Der aus der Oberpfalz kommende, stets nach Westen orientierte Finsterbach fließt südlich parallel zum drei bis vier Kilometer nördlich verlaufenden Hembach und der sieben bis acht Kilometer entfernten Schwarzach; er entwässert in die Rednitz.

Urkundlich erwähnt wurde der Finsterbach erstmals im frühen 11. Jahrhundert. Er entsprang damals knapp 500 Meter südöstlich des Burgstalls Pruppach auf einer Höhe von 419 m ü. NN im Forst Harrhofschlag und hat dort ein noch deutlich erkennbares, nordöstlich orientiertes Tal tief eingekerbt. Der längere östliche Quellast ist erst zwischen 1808 und 1817 durch die Trockenlegung und Kanalisierung von Waldsümpfen sowie einige industriezeitliche Rodungen entstanden. Er war dort ursprünglich nicht ganzjährig wasserführend. Im Bayerischen Urkataster von 1808 ist er nicht als Gewässer erfasst. Der Name lautete zwar damals im Mittellauf bereits Finsterbach, jedoch wurde im Mündungsgebiet westlich von Pruppach bei Roth früher der Name Bruckbach und östlich im Quellgebiet bei Pruppach Brukkebach verwendet. Dies erklärt auch die beiden gleichlautenden Ortsnamen in benachbarten Regierungsbezirken in nur zehn Kilometer Abstand und am gleichen Gewässer.

Der Finsterbach entspringt heute rund 1400 Meter südwestlich von Pyrbaum im Westlichen Pyrbaumer Forst am Fuße des Eulenberges. Auf seinem Weg in Richtung Westen durchquert er die zu Pyrbaum gehörende Münchsmühle und nimmt dort seinen ursprünglichen südlichen Quellast aus dem Gehölz Harrhofschlag auf. Unmittelbar nach Münchsmühle unterquert er die Kreisstraße NM6 und erreicht nach zwei Kilometern den etwa vier Hektar großen, fischwirtschaftlich genutzten Straßmühlweiher und den Ort Straßmühle. Zwischen der Staatsstraße 2225 und der Bundesautobahn 9 passiert er südlich das Gelände des Tiergeheges Faberhof und speist anschließend die drei Hektar großen Harrlacher Weiher. Bis dorthin gilt der Finsterbach von der Gewässergüte her als kritisch belastet mcm taschen sale. Westlich von Harrlach nimmt der Bach die gereinigten Abwässer der Kläranlage und von links den Geislachgraben auf. Ab dort verbessert sich die Gewässerqualität zu mäßig belastet; er durchfließt die drei Hektar großen Finstermühlweiher, passiert Finstermühle und unterquert den Main-Donau-Kanal auf 150 Meter verdolt und teilt Meckenlohe in eine Nord- und eine Südhälfte. Diese waren im Mittelalter trotz der direkten räumlichen Nähe unterschiedlichen Fürstentümern zum großen und kleinen Zehnten getrennt verpflichtet. Ab dem Ortsausgang von Meckenlohe ändert der Finsterbach seinen Charakter vom Wald- zum Wiesenbach, beginnt dort weiträumiger zu mäandern und unterfließt die Treffersäge, nochmals verdolt. Südlich an Pruppach und einem Pony-Gestüt vorbei unterquert er die dort autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße 2 sowie die Staatsstraße 2409, bevor er nach weiteren 500 Metern zwischen Pfaffenhofen und Rednitzhembach auf einer Höhe von 321 m ü. NN von rechts in die Rednitz mündet.

Im Oberlauf des Finsterbaches und eines seiner Zuflüsse bei Straßmühle tritt massenhaft das Bach-Quellkraut auf, eine Wasser-Nelkenart, die auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten steht, und sonst nirgends im Einzugsgebiet der Rednitz anzutreffen ist.

NATO-Gipfel in Madrid 1997

Der NATO-Gipfel in Madrid 1997 fand in Madrid (Spanien) vom 8. bis 9. Juli 1997 statt. Erstmals war Spanien Gastgeber des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs des Nordatlantikrates.

Mit den Madrider Entscheidungen erfolgte die Neuausrichtung der NATO in der europäischen Sicherheitsarchitektur. Im Rahmen der Pläne zur NATO-Osterweiterung wurden die 6 Jahre zuvor noch zum Warschauer Pakt (1991 gekündigt) gehörenden Staaten Polen, Tschechische Republik und Ungarn entsprechende Beitrittsverhandlungen nach Artikel 10 des Nordatlantikvertrages angeboten, die auch vorsahen diese drei Staaten bis zum 50. Jahrestag der NATO im April 1999 in das Bündnis aufzunehmen. Die von einigen NATO-Staaten, besonders durch Frankreich, favorisierten zusätzlichen Angebote zu Beitrittsverhandlungen an Rumänien und Slowenien wurden indes durch Einwände der US-Regierung unter Bill Clinton noch nicht beschlossen, hierbei wurde auf eine spätere Berücksichtigung verwiesen.

Bedeutend war auch der Abschluss des militärischen Partnerschaftsvertrages mit der Ukraine. Die NATO-Ukraine-Charta sieht demnach eine Beteiligung ukrainischer Streitkräfte im Rahmen einer NATO-geführten Combined Joint Task Force (CJTF) vor, wenn diese mit einem Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen oder der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ausgestattet ist. Ebenso erfolgt seitdem eine Beteiligung der Ukraine im Bereich der militärischen Zusammenarbeit im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) die von dem neuen Euro-Atlantischen Partnerschaftsrat (EAPR) als Nachfolger des Nordatlantischen Kooperationsrates (NAKR) koordiniert werden.

Bereits vor dem Gipfel wurde die Grundakte über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation am 27. Mai 1997 in Paris von den Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten und der russischen Regierung unter Boris Jelzin unterzeichnet. Als Konsultationsforum wurde der NATO-Russland-Rat (NRR) geschaffen. Dennoch gab es kontroverse Diskussionen um die geplante NATO-Osterweiterung. Russland lehnte diese weiterhin kategorisch ab und plante als Reaktion eine engere militärische Zusammenarbeit mit Weißrussland und den anderen GUS-Staaten.

Die Entwicklung in der Krisenregion Bosnien-Herzegowina war ein weiteres Thema, u.a. der Einsatz der Stabilization Force (SFOR) und die politische Lage in der Republika Srpska. Die NATO und die OSZE unterstützten hierbei zunächst die Reformentscheidungen der seit 1996 amtierenden Präsidentin Biljana Plavšić diplomatisch. Die Präsidentin die zugleich Oberkommandierende war, hatte das Parlament aufgelöst, um dadurch das antidemokratische Klima und die Blockade von verfassungsgemäßen Entscheidungen von Seiten der Armeeführung zu bekämpfen, seitdem ein interner Machtkampf ausgelöst wurde.

Weitere Themen des Gipfeltreffens war der Beschluss der NATO das Strategische Konzept von 1991 (einschließlich der Nuklearstrategie) im Sinne der sicherheitspolitischen Veränderungen zu überprüfen und den seit Dezember 1994 bestehenden Mittelmeerdialog mit den MittelmeeranrainerstaatenÄgypten, Israel, Jordanien, Mauretanien, Marokko und Tunesien zu intensivieren. Hierzu wurde eigens die Mittelmeerkoordinierungsgruppe (Mediterranean Coordination Group, MCG) eingerichtet. Jordanien und Mauretanien sind hierbei keine direkten Anrainerstaaten. Mauretanien wurde aber auf Betreiben der NATO-Staaten Portugal und Spanien miteinbezogen.

Paragraph 1 bis 4 der Erklärung von Madrid zur Euroatlantischen Sicherheit und Zusammenarbeit (englisch: Madrid Declaration on Euro-Atlantic Security and Cooperation):

1. Wir, die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten des Nordatlantischen Bündnisses, sind in Madrid zusammengekommen, um der neuen NATO auf unserem Weg ins 21. Jahrhundert Gestalt zu verleihen. Bei der inneren Anpassung des Bündnisses sind substantielle Fortschritte erreicht worden. Als einen wesentlichen Schritt im Rahmen des evolutionären Prozesses der Öffnung des Bündnisses haben wir drei Länder eingeladen, Beitrittsgespräche aufzunehmen. Wir haben unsere Beziehungen zu den Partnern durch den neuen Euroatlantischen Partnerschaftsrat und die Partnerschaft für den Frieden substantiell gestärkt mcm taschen sale. Die Unterzeichnung der Grundakte zwischen der NATO und Rußland am 27. Mai sowie der Charta über eine ausgeprägte Partnerschaft mit der Ukraine am morgigen Tag legen ebenfalls Zeugnis ab für unser Bekenntnis zu einem ungeteilten Europa. Wir sind ferner im Begriff, unseren Mittelmeerdialog zu verstärken. Unser Ziel ist es, Frieden und Stabilität im euroatlantischen Raum zu stärken. (…)

2. Wir kommen der Verwirklichung unserer Vision einer gerechten und dauerhaften Friedensordnung für das ganze Europa auf Grundlage von Menschenrechten, Freiheit und Demokratie näher. Im Ausblick auf den 50. Jahrestag des Nordatlantikvertrages bekräftigen wir unser Engagement für eine starke, dynanamische Partnerschaft zwischen den europäischen und nordamerikanischen Verbündeten, die stets das Fundament des Bündnisses sowie eines freien und prosperierenden Europas war und sein wird. Die Vitalität der transatlantischen Bindung wird von der Herausbildung einer echten, ausgewogenen Partnerschaft profitieren, in deren Rahmen Europa mehr Verantwortung übernimmt. (…)

3. Wir haben unter gleichzeitiger Beibehaltung der Kernfunktion der kollektiven Verteidigung unsere politischen und militärischen Strukturen angepaßt, um unsere Fähigkeit zur Meisterung der neuen Herausforderungen regionaler Krisen- und Konfliktbewältigung zu verbessern

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. Der fortgesetzte Beitrag der NATO zum Frieden in Bosnien und Herzegowina und das beispiellose Maß an Zusammenarbeit mit anderen Staaten und internationalen Organisationen in diesem Land spiegeln den kooperativen Ansatz wider, der den Schlüssel zum Aufbau unserer gemeinsamen Sicherheit bildet. Eine neue NATO ist im Entstehen begriffen; eine neue NATO für ein neues … Europa.

„4. Die Sicherheit der NATO-Mitglieder ist untrennbar verknüpft mit der Sicherheit ganz Europas. Die Verbesserung des Sicherheits- und Stabilitätsumfeldes von Staaten im euro-atlantischen Raum, in denen der Friede zerbrechlich ist und Instabilität gegenwärtig vorherrscht, bleibt ein wichtiges Anliegen des Bündnisses. (…)“

Am 8. Juli 1997 gab der NATO-Generalsekretär Javier Solana in Anwesenheit der Staats und Regierungschefs folgende Presseerklärung ab:

„Heute haben die Staats- und Regierungschefs vereinbart, Tschechien, Ungarn und Polen einzuladen, Beitrittsverhandlungen mit der NATO aufzunehmen. Unser Ziel ist die Unterzeichnung des Beitrittsprotokolls während der Ministertagungen im Dezember 1997 und der so rechtzeitige Abschluss des Ratifizierungsverfahrens, dass die Mitgliedschaft dieser Staaten bis zum 50. Jahrestag des Washingtoner Vertrages im April 1999 rechtskräftig wird. Wir bekräftigen, dass nach Artikel 10 des Nordatlantikvertrages die Allianz für neue Mitglieder offen bleibt. Das Bündnis wird weiterhin neue Mitglieder willkommen heißen, die in der Lage sind, die Grundsätze des Vertrages zu fördern und zur Sicherheit des euroatlantischen Gebietes beizutragen. Das Bündnis geht davon aus, dass es in den kommenden Jahren weitere Einladungen an Staaten aussprechen wird. Die NATO wird aktive Beziehungen zu denjenigen Staaten unterhalten, die ein Interesse an der NATO-Mitgliedschaft bekundet haben, sowie zu den Staaten, die sich in Zukunft möglicherweise um eine Mitgliedschaft bemühen werden. Die Nationen, die bereits ihr Interesse zum Ausdruck gebracht haben, Mitglied der NATO zu werden, heute aber nicht zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen eingeladen wurden, kommen weiterhin für eine künftige Mitgliedschaft in Betracht. Kein europäischer demokratischer Staat, dessen Aufnahme die Ziele des Vertrages erfüllen würde, wird von diesen Erwägungen ausgeschlossen bleiben

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. Im Einklang mit unserer Zusage, die Tür für den Beitritt weiterer Bündnismitglieder in Zukunft offenzuhalten, weisen wir die NATO-Außenminister ferner an, diesen Prozeß ständig zu überprüfen und uns zu berichten. Wir werden diesen Prozeß auf unserer nächsten Tagung im Jahr 1999 überprüfen. Mit Blick auf die Beitrittsaspiranten würdigen wir mit großem Interesse und berücksichtigen die positiven Entwicklungen in Richtung Demokratie und Rechtsstaat in einer Reihe von südosteuropäischen Ländern, insbesondere Rumänien und Slowenien. Das Bündnis würdigt die Notwendigkeit, größerer Stabilität, Sicherheit und regionale Zusammenarbeit in den Ländern Südosteuropas aufzubauen und deren zunehmende Integration in die euro-atlantische Gemeinschaft zu fördern. Gleichzeitig würden wir die Fortschritte in Richtung größerer Stabilität und Zusammenarbeit, die die Staaten in der baltischen Region, die auch Beitrittsaspiranten sind, erzielt haben. Mit Blick auf die Zukunft des Bündnisses werden Fortschritte in Richtung auf diese Ziele für unser übergeordnetes Ziel eines freien, prosperierenden und ungeteilten Europas, in dem Frieden herrscht, wichtig sein.“

Marianne Faithfull (Album)

Marianne Faithfull ist das zweite Album von Marianne Faithfull, das in Großbritannien erschien. Es erschien 1965 und war ihr Debüt-Album auf dem US-amerikanischen Markt.

Kurz nachdem Faithfull von Andrew Loog Oldham für Decca Records unter Vertrag genommen worden war, hatte sie im Herbst 1964 in Großbritannien mit dem Stück As Tears Go By, das von Mick Jagger und Keith Richard geschrieben worden war, einen Top-10-Hit. Daraufhin erschien nach einem weiteren Top-10-Hit (Come and Stay With Me) mit Come My Way ihr erstes Album.

Das zweite Album Marianne Faithfull erschien kurze Zeit später im Mai 1965 in Großbritannien und in den USA. Das von Mike Leander produzierte Album enthält neben Hits von Marianne Faithfull wie As Tears Go By und Come and Stay With Me zahlreiche Coverversionen wie What Have They Done to the Rain oder I’m a Loser.

Die Titellisten der in Großbritannien und den USA erschienenen LP waren zunächst identisch, jedoch waren auf der britischen Ausgabe zwei zusätzliche Titel: Downtown und Can’t You Hear My Heartbeat. Im Laufe des Sommers erschien in den USA eine Neuausgabe des Albums, in dem zusätzlich ihr aktueller US-Hit This Little Bird aufgenommen wurde an Stelle des Titels They Never Will Leave You. Die auf dem Album enthaltenen Hits As Tears Go By, Come and Stay With Me und This Little Bird erreichten in den US-Charts die Plätze 22, 26 und 32.

Das Album erreichte in den USA Platz 12 der Album-Charts

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, hielt sich 31 Wochen in den Charts und war Faithfulls erfolgreichstes Album in den USA. In Großbritannien belegte das Album Platz 10.

Ken Barns bezeichnet das Album als „eine überaus angenehme Pop-Platte mit übergenug gutem Material“. Jon Pareles sieht die musikalischen Erfolge der „engelsgesichtigen und mit süß klingender Stimme“ singenden Martianne Faithfull im Jahre 1965 eher sekundär, bekannt geworden sei sie durch ihr Verhältnis mit Mick Jagger mcm taschen sale. Auch Irwin Stambler vertritt die Meinung, ihre musikalischen Erfolge seien zweitrangig gewesen, viel mehr öffentliche Beachtung habe sie für ihre Äußerungen über Sex und Gesellschaft gefunden.

Die Titelliste orientiert sich an der US-amerikanischen Erstausgabe (Katalognummer London 423) und enthält Informationen zu Songtitel (Komponist/Texter) – Dauer.

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Zusätzliche Titel auf der britischen Ausgabe (Katalognummer Decca LK 4689)

Zusätzlicher Titel auf der US-Neuauflage (Katalognummer London LL 3423)

Zusätzliche Titel der CD-Veröffentlichung (Japan 2003)

Gerhard Hosemann

Gerhard Hosemann (* 20. April 1922 in Freiburg im Breisgau) ist emeritierter Ordinarius für elektrische Energieversorgung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Hosemann wurde als Sohn des bekannten Chirurgen und Universitäts-Professors der Medizin Paul Gerhard Hosemann geboren.

Hosemann beendete 1948 sein Studium der Nachrichtentechnik an der Technischen Hochschule Stuttgart und promovierte dort 1951 mit der Dissertation „Störungsfreie Messung elektrobiologischer Spannungen auch bei langsamem Verlauf“.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in der freien Wirtschaft mcm taschen sale, vor allem bei BBC Mannheim, wurde er 1963 zum Ordinarius und Direktor des Instituts für Elektrische Energieversorgung an die Technische Hochschule Darmstadt berufen. Dort war er ab 1968 Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und ab 1973 jeweils zwei Jahre lang Dekan der Fakultät für Elektrische Energietechnik.

Einen Ruf an die Technische Hochschule Graz lehnte Hosemann 1970 ab, einen weiteren auf den neuen Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung an der noch jungen Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nahm er 1975 an. Im Jahr 1990 wurde Hosemann emeritiert, bis zur Ernennung seines Nachfolgers übernahm er noch zwei Jahre die kommissarische Leitung des Lehrstuhls.

Die speziellen fachlichen Kompetenzen von Hosemann liegen auf den Gebieten von Energietechnik und Elektrosicherheit/Umweltschutz. Zur Elektrosicherheit ist besonders hervorzuheben, dass Hosemann gemeinsam mit Helmut Zürneck im Jahre 1973 den VDE-Fachausschuss „Unfallforschung“ gründete. Er leitete diesen Ausschuss von 1973 bis 1986, anschließend übernahm Zürneck die Leitung bis 1993. Dieser VDE-Ausschuss nahm sich zunächst vor, den interdisziplinären Erfahrungsaustausch auf den Gebieten Elektropathologie und Stromunfälle zu verbessern. Dabei standen im Mittelpunkt die Fragen nach

Eine Umbenennung des Ausschusses in „ Sicherheits- und Unfallforschung“ erfolgte 1994 durch Siegfried Altmann, Leiter des Ausschusses von 1994 bis 2002. Damit sollte der steigenden Bedeutung von Risiko- und Sicherheitsbewertungen entsprochen werden.

Hosemann war von 1976 bis 1990 Stellvertretender Vorsitzender der „Deutschen Elektrotechnischen Kommission (DKE)“ im VDE.

Zu seinen akademischen Schülern sowie seinem fachlichen Umfeld gehören zahlreiche Professoren (Auswahl): Hans-Jürgen Koglin (Saarbrücken), Hans-Jürgen Haubrich (Aachen), Helmut Zürneck (Darmstadt), Willy Geysen (Leuven in Belgien), Gerhard Pfaff (Erlangen- Nürnberg), Wolfram Boeck (München), Ralf Gretsch (Erlangen-Nürnberg), Edhard David (Witten- Herdecke), Klaus Heuck (Hamburg), Gernot Funk (Hannover), Karl-Heinz Schneider (Mannheim), Gerhard Herold (Erlangen-Nürnberg), Bernhard Arndt (Würzburg- Schweinfurt), Siegfried Altmann (Leipzig), Karl Friedrich Eichhorn (Leipzig).

Hosemann veröffentlichte über 200 Fachaufsätze sowie zahlreiche Bücher, vielfach auch in englischer und französischer Sprache.

Verheiratet ist Hosemann seit 1951 mit Dietlind Hosemann, geb

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